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11. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Flohmarkt und Heimfahrt

Abreisetag. Also erst einmal den restlichen Kram zusammenpacken, Müll entsorgen und los. Bevor es endgültig Richtung Heimat ging, machten wir noch einen Zwischenstopp in Füssen. Dort war Flohmarkt: Das wurde heiss. Richtig heiss. Fast tat einem die Standbetreiber leid, die den ganzen Tag in der Sonne ausharren mussten. Trotzdem herrschte eine entspannte Stimmung und es gab einige nette Begegnungen. Ein paar Oberteile fanden neue Besitzer, dazu ein Deckel für eine Glasflasche, eine Tasche und ein paar hübsche Steine.

Dann gewann allerdings die Hitze und wir brachen auf. Auf dem Weg nach Augsburg legten wir noch eine Pause in Rieden ein. In der Konditorei Zuckerkuchen gab es ein ausgesprochen feines Frühstück. In Augsburg hiess es ja dann schliesslich Abschied nehmen. Für die Augsburger Nase ging es nach Hause, für mich in den Zug.

Und die Deutsche Bahn wäre natürlich nicht die Deutsche Bahn gewesen, wenn sie den Urlaub einfach so hätte ausklingen lassen. In Mannheim herrschte das übliche kreative Chaos. Züge fielen aus. Andere kamen verspätet. Mit etwas Improvisation, ein bisschen Glück und dem Motto irgendwie wird’s schon gehen stieg ich in einen Zug, der gar nicht offiziell angeschrieben war aber dann doch relativ leer nach Basel fuhr.

Am Ende war es nur etwas mehr als eine Stunde Verspätung. In Bern wartete Bernd bereits mit Salat und Fleisch. Eigentlich hätte er mit dem Essen nicht warten müssen – aber so wurde daraus eben ein etwas verspäteter Mitternachtssnack.

10. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Seespaziergang zum Tretboot

Während die Augsburger Nase das Badezimmer ausgiebig testete, drehte ich eine kleine Runde durch den Kurpark. Morgensonne, noch kaum Menschen unterwegs und eine angenehm friedliche Stimmung.

Ganz ohne Geocaching ging es natürlich nicht. Also noch schnell eine kleine Adventure-Lab-Runde eingesammelt und wieder zurück.

Anschliessend machten wir uns gemeinsam auf den Weg. Ziel: Erneut der Kurpark. Eigentlich. Denn unterwegs lag ein Sportgeschäft. Und irgendwie kamen wir dort nicht einfach vorbei. Nachdem die alten Wanderschuhe ja bereits das Zeitliche gesegnet hatten, musste noch ein weiteres Paar – diesmal gedämpfte Laufschuhe in Gr. 38 – und ein „Mitbringsel“ für den Herrn in Bern in Gr. 48 mit.

Die Einkäufe wurden erst einmal ins Zimmer gebracht, bevor wir den zweiten Anlauf Richtung Kurpark starteten. Diesmal klappte es. Ein paar Fische bekamen ihr Frühstück, wir schlenderten weiter zum See und gönnten uns selbst ebenfalls etwas.

Diesmal keinen Eiskaffee, sondern eine richtig gute Seele in einem kleinen, ausgesprochen netten Café (Ziller).

Danach immer am See entlang. Wiesen, Wasser, Berge und eine sehr gemütliche Bank am See.

Irgendwann erreichten wir den Tretbootverleih. Dort gab es leider eine traurige Nachricht von Luzie. Das konnte aber nichts nichts daran ändern, dass wir trotzdem noch ein Tretboot mieteten, gemütlich über den See schipperten und zumindest ich zwischendurch noch einmal ins Wasser sprang. Bei den Temperaturen dringend notwendig.

Der Rückweg… zog sich mal wieder. Irgendwie war der See auf einmal deutlich länger als auf dem Hinweg. Bis nach Schwangau selbst schafften wir es erst mal gar nicht. In Waltenhofen wollten wir eigentlich nur kurz etwas trinken. Aus dem einen Getränk wurde ein ganz nettes Abendessen im sympathischen Café Gerlinde.

Danach stand nur noch der letzte Heimweg dieses Urlaubs an und ein ruhiger Abend im Zimmer mit Packen und Balkonsitzen.

09. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Bootfahren und die weisse Rose @ Festspielhaus

Der Tag begann ganz entspannt am See: Eiskaffee-Frühstück. Weil das Wasser so verlockend aussah, gab es noch eine ganz, ganz schnelle Schwimmrunde – man muss in Schwangau doch auch mal mit den Schwänen ins Wasser.

Bei der anschliessenden grossen Rundfahrt über den See zeigte sich die Landschaft noch einmal von ihrer schönsten Seite. Postkartenmotive gibt es hier offenbar im Dutzend.

 

Heiss war es allerdings auch schon wieder. Irgendwann freuten wir uns deshalb auf festen Boden unter den Füssen und schattige Pausen an kühlen Brunnen. Zurück in der Unterkunft kurz frischmachen und dann gings mit dem Auto nach Füssen.

Das Abendessen führte uns zunächst in ein Industriequartier beim Camperpark. Nicht gerade der Ort, an dem man spontan ein gutes Restaurant erwarten würde. Umso grösser die Überraschung: Der Vietnamese dort war richtig gut. Von dort ging es zu Fuss weiter zum Festspielhaus.

Auf dem Programm stand ein nicht gerade leichtes Thema für ein Musical: Die weisse Rose. Dafür aber eindrücklich. Die Geschichte der Geschwister Scholl und ihres Widerstands gegen das NS-Regime wurde recht bewegend erzählt, obwohl wir beide ja keine Musical-Fans sind.

Dazu kommt natürlich das Festspielhaus selbst. Direkt am Forggensee gelegen, mit Blick auf die Berge – allein das Ambiente lohnt den Besuch fast schon.

Mit vielen Eindrücken im Kopf ging es schliesslich zurück nach Schwangau. Diesmal gab es das Schloss sogar mit Beleuchtung :-).

08. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Kenzenhütte

Heute stand die Kenzenhütte auf dem Programm. Mit dem ÖV wäre das zwar theoretisch irgendwie gegangen. Praktisch eher nicht. Da merkt man dann doch, dass man nicht in der Schweiz ist. Also Auto. Für das eigentliche Wanderstück den Berg hinauf gab es einen Wanderbus.

Oben gab erst einmal Buttermilch. Eis, Kaffee. Frühstück halt 🙂

Ein paar Meter weiter rauschte schon der erste Wasserfall. Daneben lag – wie bestellt – der erste Geocache.

Der Kenzentrail führte gemütlich bergab. Links und rechts eine herrliche Berglandschaft, ständig neue Ausblicke

und irgendwo dazwischen immer wieder ein Cache. Am Ende waren es deutlich über zehn Stück.

 

Mittag machten wir an einem kleinen See Pause. Die Berge wurden im spiegelglatten Wasser reflektiert und ausser ein paar Enten war kaum jemand unterwegs.

Überhaupt war erstaunlich wenig los. Uns begegneten nur ab und zu die ein oder andere Gruppe.

Auffällig waren unterwegs die vielen Tiere am Wegesrand. Leider nicht alle lebendig. Zum Glück gab es aber auch die andere Seite: Bachstelzen,

ein paar Kühe und allerlei Krabbelgetier sorgten dafür, dass der Trail trotzdem ziemlich lebendig war.

 

Insgesamt war es recht abwechslungsreich: Wald, Wiesen, Bäche, Steine. Nur irgendwann wurde aus Wanderweg ein langweiliger Forstweg und dann Teer, viel Teer und noch mehr Teer. Die zweite Hälfte zog sich deshalb ganz schön hin. Landschaft schön, Untergrund eher so mittelgrün.

Immerhin hielten die gestern gekauften Schuhe problemlos durch. Das war nach der Selbstzerstörung der alten Exemplare immerhin gut. Weniger souverän war die Kondition. Irgendwann freuten wir uns beide doch ziemlich über den Anblick des Autos. Zurück in der Unterkunft reichte die Energie noch fürs Frischmachen, einen kurzen Abstecher zum Asiaten und anschliessend auf den Balkon.

07. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Blaue Spuren am Tegelberg

Heute ging es auf den Tegelberg. Nicht auf direktem Weg natürlich – unterwegs lag noch ein Geocache, der gefunden werden wollte.

Mit der Bahn fuhren wir nach oben und dann machten wir uns auf die Königsrunde. Keine riesige Wanderung, aber genau richtig.

 

Überall Blumen und Natur zu bestaunen,

jede Menge Insekten

 

und immer wieder grossartige Ausblicke.

Zwischendurch zeigte sich sogar die Zugspitze.

Nach der Runde gab es erst einmal einen Eiskaffee in der Bergstation

Mit der Bahn gings auch wieder hinunter. Bis der Bus kam, blieb noch etwas Zeit. Die Pause nutzte ich für eine Runde auf der Sommerrodelbahn. Wenn man schon warten muss, dann wenigstens mit etwas Unterhaltung (die andere machte eine Rauchpause). Weniger erfreulich war der Zustand der Wanderschuhe „von Mama“. Auf der Königsrunde bereits war aufgefallen, dass die Sohle nicht einfach nur abgelaufen war, sondern sich langsam in ihre Bestandteile auflöste. Mit jedem Schritt bröckelte ein weiteres Stück Gummi auf den Weg. Hinter uns war eine interessante blaue Spur entstanden…

Kurz vor Ladenschluss fanden wir tatsächlich noch ein Sportgeschäft. Neue Schuhe mussten her – schliesslich wollten wir morgen ja zur Kenzenhütte. Zum Abschluss des Tages gab es italienisches Essen serviert von einer Kellnerin mit einer fantastischen Frisur (leider ohne Foto). Antipasti und Pizza und die Gewissheit, dass die neuen Schuhe morgen ihren ersten richtigen Einsatz bekommen dürfen.

06. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Schwangau

Dieses Mal ging es mit dem Auto der Augsburgerin Richtung Schwangau. Das Wichtigste an dem Auto waren an diesem Tag allerdings nicht die vier Ringe sondern die wunderbar funktionierende Klimaanlage 🙂 Das Frühstück gab es unterwegs ganz bodenständig aus dem Supermarkt. Kalter Kaffee, ein Schinkengipfeli – ähm -hörnchen, ein Eis und weiter ging’s. In Schwangau angekommen bezogen wir unser Quartier im Haus Moni. Das Zimmer war klein und niedrig mit Dachschräge, aber gemütlich und hatte alles, was man braucht – inklusive kleinem Kühlschrank und Balkon, der zwar leider nicht auf die andere Seite mit Aussicht zeigte, aber trotzdem gemütlich war.

Nach dem Auspacken zog es uns direkt Richtung Forggensee, mit der ein oder anderen Unterbrechung an einem Brunnen.

Viel Bella Vista. Berge, Wasser und eine schöne Abendstimmung am See waren zu geniessen.

Dazu gönnten wir uns einen Eiskaffee im Licht der langsam untergehenden Sonne.

Der Rückweg wurde dann etwas länger als geplant. Irgendwo hatten wir uns für den etwas grösseren Bogen entschieden. Im Nachhinein genau die richtige Wahl. An einem alten Schuppen flitzte plötzlich ein Hermelin vorbei. Für solche Begegnungen und natürlich den immer wiederkehrenden Ausblick auf diverse Schlösser lohnt sich der Umweg.

Hohenschwangau und Neuschwanstein sind ganz schön nah beieinander, was ich nicht gewusst hatte.

 

Zurück im Ort ging es zum Asiaten. Viel Gequatsche und anschliessend noch ein gemütlicher Ausklang auf dem Balkon unseres Zimmers.

05. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Von Hamburg nach Augsburg resp. Bern

Heute ging ich noch zum Frühstück ins Hotel der anderen, während Bernd ausschlief und duschte. Die „Fangruppe“ teilte sich. Drei machten sich auf den Weg Richtung Augsburg. Überraschend leeres Abteil, angenehme Fahrt und… nur eine Stunde Verspätung. Für die Bahn fast schon pünktlich.

Der andere Teil gönnte sich noch ein paar Stunden Hamburg. Ein letzter Spaziergang, noch einmal Hafenluft schnuppern, das Bismarckdenkmal besuchen und – wie könnte es anders sein – ein letztes Krabbenbrötchen.

 

Anschliessend ging es entspannt zum Flughafen. Der Flug nach Zürich verlief unspektakulär, danach weiter mit dem Zug nach Bern.

Zu Hause wartete dann noch der wichtigste Empfang des Wochenendes: der Miezer. Die griechische Katzensitterin hatte sich prima gekümmert. Keine beleidigten Blicke, kein demonstratives Ignorieren. Die Zickerei kam erst am nächsten Tag!

04. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Madness in Hamburg

Der Tag begann eher unspektakulär. Frühstück im Supermarkt. Nicht, weil wir plötzlich Sparfüchse geworden wären, sondern weil der Wasservorrat dringend aufgefüllt werden musste. Prioritäten – und die Streckenanzeigen im Bus sind hier recht freundlich.

Danach ging es zur Hamburger Meile. Ein bisschen Shopping, vor allem aber auf der Suche nach einer Regenjacke. Erfolglos. Also Plan B: ab zum Hauptbahnhof. Dort gibt es schliesslich den Schietwetter-Shop – und diesmal wurden wir tatsächlich fündig. Eine Regenjacke für Bernd und gleich noch ein Hut für Sibylle wanderten in die Tasche. Man will ja vorbereitet sein. Bevor die Augsburger Nasen eintrafen, blieb gerade noch Zeit für ein Krabbenbrötchen & Fassbrause in Bahnhofsnähe. Gleichzeitig eine hervorragende Gelegenheit, den Schlagerfans aus dem Weg zu gehen, die den Bahnhof bevölkerten. Bunte Hemden, fragwürdige Gesänge und jede Menge gute Laune – so ein Sch…

Dann war es so weit: Die Augsburger Nasen eingesammelt und gemeinsam hinaus nach Rübennasenhausen. Schnell eingecheckt, einen Apéro in deren Hotelbar genommen  und für später zum Pizzaessen in unserem Hotel verabredet.

Anschliessend ging es  zu Fuss in den Stadtpark zum Madness-Konzert. Rein zufällig standen wir direkt neben dem Bierausschank – was nicht ganz so clever war, weil ständig irgendwer vorbeiwollte. Aber lustig wars!

 

Das Konzert machte richtig Spass. Und natürlich zeigte Hamburg noch einmal, warum es einen Schietwetter-Shop gibt. Pünktlich bei „The Sun and the Rain“ öffnete der Himmel sämtliche Schleusen. Timing kann das Wetter.

Nach dem Konzert ging es mit dem Bus zurück in die Innenstadt. Der Augsburger hatte nach kurzer Recherche eine Cocktailbar aufgetrieben – und das war definitiv ein Volltreffer. Richtig gute Drinks im Nick and Nora in entspannter Atmosphäre waren ein gelungener Ausklang des Abends.

Eigentlich wollten wir dort noch die Bremer Nase treffen. Irgendwie hat das allerdings nicht funktioniert. Vermutlich klassische Kommunikationsprobleme.

03. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Hamburg? Läuft!

Nach der Ankunft verschwand das Gepäck erst einmal in der Aufbewahrung. Deutlich praktischer, wenn man den ganzen Tag durch die Stadt laufen möchte. Und laufen sollten wir. Viel laufen. Erste Schleife: das Rathaus. Beeindruckend wie immer, danach ging es weiter durch die Stadthöfe, wo gerade eine Ausstellung zum Seufzergang aufgebaut war.

Von dort führte der Weg durch die Speicherstadt Richtung Elbphilharmonie.

Auch wenn man keine Konzertkarten hat: Der Besuch lohnt sich.

Vor allem am Vormittag, bevor die ganz grossen Menschenmassen eintreffen. Die Aussicht über den Hafen ist beeindruckend obwohl oder weil es ausgesprochen windig war!

Langsam meldete sich der Hunger. Der Plan war klar: Krabbenbrötchen. Also erst einmal zum Fischmarkt. Dort war in den Hallen allerdings nix los. Das erste Matjesbrötchen gab es deshalb kurzerhand gegenüber. Sehr ordentlich.

Ganz satt waren wir danach aber noch nicht. Also weiter zu den Landungsbrücken und auf die Docks. Dort reiht sich eine gemütliche Kneipe an die nächste.

 

Und weil ein Krabbenbrötchen bekanntlich selten allein kommt, wurden es dort gleich noch zwei. Hervorragend – genau so stellt man sich einen Mittag am Hafen vor.

Nach einem Kaffee mit hervorragendem Käsekuchen mussten wir irgendwann dann doch einchecken. Also ab in den Norden Hamburgs. Mit der S-Bahn bis… Rübennasenhausen ähm. Rübenkamp und dann noch zum Numa Hotel Fore beim Stadtpark laufen, wo wir mit Codes und einer App eincheckten.

Nach einer kurzen Pause zog es uns wieder in die Stadt. Über das Sternschanzenviertel ging es zur Ratsherrn-Brauerei, wo Labskaus auf den Teller kam. Muss man in Hamburg schliesslich einmal gegessen haben und fein war er auf jeden Fall.

Danach schlenderten wir durch ein richtig schönes Viertel, gönnten uns noch eine gemütliche Kaffeepause und arbeiteten uns langsam Richtung Reeperbahn vor.

Dort dann das volle Programm: Blink, blink, Neon, Musik und Menschen – viele davon in Siebzigerjahre-Look. Uns fiel erst später wieder ein, dass morgen ja so eine doofe Schlagerparade stattfindet und es sich nicht um das neue St. Pauli-Outfit handelt.

Ein Cocktail durfte natürlich nicht fehlen – gleich neben der Davidwache.

Ein kurzer Blick in Richtung Herbertstraße und dann machten sich die vielen Kilometer endgültig bemerkbar. Müde, mit platten Füssen, aber rundum zufrieden ging es zurück ins Hotel.

 

02. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Mit dem Nachtzug nach Hamburg

Am Abend ging es mit dem Nachtzug Richtung Hamburg. Erstaunlicherweise lief die Reise ziemlich entspannt. Erst mal fuhren wir nach Basel, wo wir in einem recht guten Vietnamesen in der Nähe des Bahnhofs ein schönes Abendessen bekamen.

 

Der Zug kam pünktlich und wir bezogen das angenehme Abteil – sogar mit Toilette!

Wir hatten uns in Basel bei Drinks of the World noch mit Bier eingedeckt und so begann der Kurztrip gleich ganz gemütlich.

Ganz ohne DB wäre es natürlich auch langweilig gewesen 😉 Eine Stunde Verspätung sammelten wir unterwegs zwar ein, aber das hielt sich wirklich in Grenzen. Viel wichtiger: Wir kamen entspannt an und konnten in die Stadtbesichtigung in erholsamer Temperatur mit ganz schön viel Wind starten.

31. Mai. 26 | Beitrag von Sibylle

Wieder in Bern!

Heute kam der Urlauber wieder heim! Nach den entsprechenden Vorbereitungen war noch gut Zeit für einen kleinen Spaziergang hinter den Egelsee zum Paul Klee.

 

An den Teichen gedeihen die Frösche und Kröten.

Auf der anderen Seite: Auto abgeben, Flug und Zug klappte alles problemlos –  zur Begrüssung gab es Spargel (ohne Knofel ;-)) Schön, ist er wieder da!

25. Mai. 26 | Beitrag von Sibylle

Rückflug nach Genf/Bern

Schon war der schöne Kurzurlaub leider wieder vorbei. Zumindest für mich. Bernd brachte mich nach dem Frühstück zum Flughafen

und sowohl Flug als auch Anschlusszug klappten prima und ich freute mich Craggsi wiederzusehen.

24. Mai. 26 | Beitrag von Sibylle

Culatra

Heute stand ein langer Strandwalk auf dem Programm. Zuerst ging es nach Olhão von dort mit der Fähre nach Culatra

und dann auf der Insel nach einer kurzen Snack-pause in einer Bar über einen langen Steg zur Meerseite

von da erst ein Stück in östlicher Richtung,

dann drehten wir an einem unbestimmten Punkt um und gingen erst mal zur kurzen Pause

und dann andersrum immer am Strand entlang bis nach Farol.

Da es dort leider kein gutes Restaurant sondern nur was zu trinken gab 

entschieden wir wieder zum Anlegesteg nach Culatra zu laufen. Die Entscheidung führte jedoch zu einer ausgesprochen anstrengenden Variante: wir quälten uns gut dreieinhalb Kilometer durch tiefen Sand und Hitze.

Das Restaurant allerdings entschädigte: es gab hervorragende Ceviche und einen tollen Arroz mit Tintenfisch.

Zurück ging es wieder mit der Fähre. Nach dem anstrengenden Tag vergammelten wir den Abend einfach auf der Terrasse.

23. Mai. 26 | Beitrag von Sibylle

Salinen und Praia Fuseta

Bernd war heute morgen leider unpässlich (ich hatte mir nachts das Essen nochmal durch den Kopf gehen lassen und war daher platt – der Co-Autor) und daher ging ich alleine Richtung Salinen. Diesmal war allerdings kein Chamäleon zugegen. Dafür aber viele Blumen

im Frühjahr blüht hier alles

und  ein paar Vögel gab es auch wieder.

Auf dem Weg unterhielt ich mich mit einer Frau, die sich hier ein bisschen um die Strassenkatzen kümmert. Schön, gibt es jemanden!


Am frühen Nachmittag fuhr dann Bernd mit zum Strand und wir plantschen herum und beobachteten die Gezeiten.

Danach gab es eine Pateis de nata und ein Sandwich. Das Abendprogramm nach der Siesta


auf der Dachterrasse sah ein Konzert in einer Bar vor.

 
Insgesamt ein ruhiger Tag.

22. Mai. 26 | Beitrag von Sibylle

Praia Barril und Museo de Atun

Vor dem Frühstück machte ich erst mal einen kleinen Morgenschwumm 🙂

Heute war Strandspazieren angesagt! Wir fuhren mit dem Auto zum Praia Barril, wo eine Brücke auf die vorgelagerte Sandbank führt.

Man kann mit einer Bimmelbahn hinfahren. Man kann aber auch laufen. Das taten wir und dann gab es auch gleich noch einen langen, schönen Strandspaziergang.

Eine ehemalige Thunfischfabrik ist hier zu einem Restaurant mit ein paar Shops umgebaut. Es gibt auch einen „Ankerfriedhof“. 

Der Strand ist wie überall hier weitläufig und nach ein paar Metern laufen ist man auch weg von den Leuten und nahzu komplett allein unterwegs.

Zur Belohnung ein spätes, fischiges Mittagessen.

Statt Siesta gingen wir heute gleich nach dem Duschen in die Bierbar, tranken ein paar Craft Biere und Met, futterten einen Snack und waren dann eigentlich schon bettreif.

21. Mai. 26 | Beitrag von Sibylle

Fuseta - Hochzeitstag

Anreise zum bereits seit drei Wochen Urlaubenden! Pünktlich zum Hochzeitstag 🙂 Der Flug lief problemlos mit nur 20min Verspätung und dann gab es erst mal ein kühles Sagres 0.0 und ein paar Oliven auf der Dachterrasse.


Gegen 14 Uhr war ziemlich Ebbe und wir besichtigten das Wahrzeichen von Fuseta aus der Nähe. Ich schwamm dann zurück.

Nach der Siesta

gab es eine sehr feine Cataplana zur Feier des 15. Hochzeitstagss

und dann mussten wir noch ein paar Schritte zum Leuchtturm laufen, um den vollen Bauch etwas zu beruhigen.

01. Mai. 26 | Beitrag von Sibylle

Abflug nach Portugal und Besuch vom Bodensee

Heute sollte es auf die lange Reise gehen. Zum Abschied gingen wir nochmal in die Steinhalle, die inzwischen nur noch Mittagstisch hat. Der war dafür aber auch sehr gut!

Gegen 15.30 brachte ich dann Bernd zum Bahnhof. Er fuhr schon recht zeitig nach Genf und ich ging dann gleich ein Gleis weiter und holte die Kollegin ab, die heute vom Bodensee kam. Wir hatten erst mal viel zu erzählen und blieben den Abend über daheim bei einem zusammengebastelten Abendessen und dem ein oder anderen Glas Wein.

05. Apr.. 26 | Beitrag von Sibylle

Über Locarno und Centovalli zurück nach Bern

Die Rückreise gestaltete ich möglichst angenehm  als weiteren Urlaubstag und so verabschiedete ich erst mal die Augsburger und ging dann noch einen Shakkerato trinken und eine Piadine essen

An der Promenade sass doch tatsächlich wie aus dem Nichts der Osterhase!!!

 

Dann stieg ich aufs Schiff nach Locarno, wo ich nach 2 Stunden herrlichster „Kreuzfahrt“ ankam

 

und dann gleich in die Panoramabahn durch Centovalli stieg

 

Die Strecke war wirklich sehr schön – nur merke: immer auf der südlichen Seite sitzen, da ist der Blick besser als dort wo ich sass.

Trotzdem war es eine sehr schöne Fahrt.

Obwohl verspätet, schaffte ich den Anschlusszug in Domodossola doch noch, weil auch dieser Zug aus Mailand Verspätung hatte.

Wieder einmal war dieser Milano-Zug verkürzt geführt und daher völlig überfüllt. Glücklicherweise hatte ich eine Reservierung und ab Visp war es auch nur noch voll und nicht mehr überfüllt. So kam ich dann also nach ca. 6 h gut zuhause an und es gab noch ein paar Leckereien vom Markt.

04. Apr.. 26 | Beitrag von Sibylle

Canobbio

Heute machten wir einen Ausflug auf die andere Seite mit dem Schiff

– nach Canobbio.

Der Ort ist deutlich grösser und touristischer als Luino und da Ostersamstag war, war es natürlich auch ganz schön voll!

An der Promenade hatten sie einen kleinen Ostermarkt aufgebaut und auch in den Gassen wurde geshoppt.

Zum Z’Mittag setzten wir uns in die Sonne und futterten feine Salate, Nudeln und Vitello Tonnato

und dann schlenderten wir noch ein bisschen herum.

Allerdings wird es hier auf der „Schattenseite“ des Lago Maggiore recht früh schattig und doch ein bisschen kühl.

Deshalb nahmen wir schon das Schiff um 15.30 zurück.

 

Abends gab es nochmal ein Abendessen beim Bahnhof – diesmal leider nur zu dritt.

03. Apr.. 26 | Beitrag von Sibylle

Dem Ostertourismus in Luino entfliehen

Auch wenn es hier am Lago Maggiore vermutlich nicht so schlimm ist wie am Gardasee, wollte vor allem ich heute ins Hinterland abhauen. Die Nase kam gerne mit und die anderen beiden blieben gemütlich im Ort und im Appartement.

Wir schnappte uns also um 9 Uhr einen Bus und fuhren nach Agra, wo es einen schönen, aussichtsreichen Rundweg namens Giro del Sol gibt.

Der Weg war in der Tat ausgesprochen schön und aussichtsreich

Ausser ein paar „Hündelern“ begegneten wir kaum jemandem.

Auch 10 Geocache schmückten den Weg 

und zum Abschluss wurde mir ein echter Freundinnendienst erwiesen, indem sie sich die 400m zu einem Polentarestaurant mit raufquälte 😉 (das Essen war es wert ;-))

Der Rückweg ging dafür nur noch bergab an wunderschönen Gärten vorbei (Chilenische Tanne – Araukarie) und in Luino gab es einen Apéro in der „Stammbar“ – die wir seit der Extra-Morgen-Öffnung immer wieder besuchten. 


Ich ging dann schnell noch endlich eine Runde schwimmen, obwohl die wenigen Badestellen hier alle geschlossen waren! Eine etwas ungemütliche Stelle fand ich immerhin und erfrischte mich im ca 12 Grad kalten See.


Abends war dann im wirklich feinen Restaurant Ferrovia beim Bahnhof reserviert.