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10. Jan. 21 | Beitrag von Sibylle

Skitour Trachslau - Ahoren

Juhuu! Die erste Skitour der Saison! Ein bisschen mühsam (vor allem für Bernd) aber wunderschön!

Es ging bei herrlichem, klirrend kaltem (-10°) Wetter durch extrem pulvrigen, fast puderzuckerartigen Schnee auf den ausgekundschafteten Hügel namens Ahoren oberhalb von Trachslau.

Die Abfahrt war nicht ganz so toll; die Unterlage fehlt noch und auf Gras abfahren ist nicht soo spassig, aber insgesamt war es eine schöne Tour und immerhin kamen wir doch zum ein oder anderen Schwung.

Das schreit nach Wiederholung! Allerdings war es dann unten ganz schön schattig – und saukalt mit -10°C…

 

29. Dez. 20 | Beitrag von Sibylle

Skitouren auskundschaften

Einerseits um ein bisschen Bewegung zu bekommen und andererseits, um für eine eventuell mal zu machende Skitour zu planen, fuhren wir heute mal wieder Richtung Einsiedeln und klapperten die Strasse bis nach Brunni ab. Unterwegs sahen wir -inspiriert von einer App namens Skitourenguru– einige Möglichkeiten, wo man mal auf einen Berg steigen kann.

 

 

 

05. Dez. 20 | Beitrag von Sibylle

Weissenstein ob Solothurn

Wenn man die Kollegen nicht in der Arbeit trifft, muss man sich halt mal privat treffen. Und da bot sich der Samstag an (schliesslich muss Bernd noch immer samstags ausschlafen – er ist das Arbeiten noch nicht wieder gewohnt ;-)). Zu komfortabler Zeit trafen wir uns kurz nach elf in Solothurn, um dann noch ein paar Stationen mit der S-Bahn zu fahren und dann den steilen aber wunderschönen Aufstieg durch einen herrlich verschneiten Wald zur Hasenmatt in Angriff zu nehmen.

Oben eröffnete sich ein unerwartet schöner Blick über das ganze Mittelland bis auf die Alpen.

Wir spazierten noch weiter auf den Weissenstein, wo wir im dortigen Restaurant einen nicht ganz so aussichtsreichen aber dafür sehr abstandsgerechten Platz für ein spätes Mittagessen bekamen.

Anschliessend wurde es schon fast dunkel (das geht derzeit ja verdammt schnell), aber trotzdem machten wir noch einen kleinen Ausflug zu einer Kapelle (wo ein Geocache sein müsste, aber unter den Schneemassen vergraben blieb). Das führte dazu, dass wir schon fast bei Sonnenuntergang und einem wundervollen Blick ins Abendrot in die Gondel stiegen, um wieder unter die Nebeldecke in die Suppe zu fahren. Schade, aber wenn man weiss, dass oben immer irgendwo blauer Himmel ist, ist das schon schön 🙂

Zurück in Zürich wartete ein schön trüffeliges Abendessen auf mich und wir liessen den Abend mit den Herbstzeitlosen gemütlich ausklingen…

29. Nov. 20 | Beitrag von Sibylle

Raus aus der Suppe - Flums

Der hartnäckige Hochnebel, der schon seit langem über dem gesamten Mittelland hängt, geht einem irgendwann ganz schön auf die Nerven! Heute entflohen wir diesem, mussten aber ganz schön hoch hinaus.

Erst ab ca. 1500m konnten wir (und hunderte andere Sonnenhungrige) die Nase in die Sonne halten.

Wir wanderten zum Seebensee, der fast zugefroren war und in der Sonne tauend und durch leichte Bewegungen unter Wasser seltsame, ächzende Geräusche von sich gab.

Bernd war wohl aufgrund der Sonne so gut drauf, dass er leichtsinnigerweise einwilligte, noch auf den Stellikopf zu steigen. Die rote Skipiste, die einem beim runterfahren wirklich harmlos vorkommt, ist beim Hinaufsteigen doch ganz schön mühsam. Aber es lohnte sich!

Immer wieder schön, über dem Nebelmeer, während es drunter eisig und trüb blieb.

15. Nov. 20 | Beitrag von Sibylle

Ibergeregg

Eigentlich sollte es heute von Sattel mit der Bahn auf den Mostelberg gehen, um über den Hochstuckli zu laufen. An der Talstation war allerdings wegen des schönen Wetters so ein Männleinlaufen, dass wir kurzerhand weiterfuhren, an eine Kapelle kurz überlegten, wo es hingehen sollte und dann von Schwyz aus über die schmale Alpenstrasse zum Ibergeregg fuhren.

Der ursprüngliche Plan war ja, dass wir uns eine mögliche Skitourenroute für den Winter ausgucken wollten. Das gelang von dieser Seite tatsächlich noch besser als von der „Sattelseite“ aus: Die Route mit scheinbar kaum Aufstiegen (weil überall Schlepplifte vorhanden sind) schaut gut aus! Mal sehen, wann wir das angehen können.

Für heute stand aber noch eine gemütliche Tour über den Furggenstock an.

Wieder war das Wetter ein einziger Traum und wir genossen die Wanderung, die uns allerdings ganz schön durch den Hochmoor-Schlamm führte.

Ausblick und Sonne satt! So ein Wochenende tut richtig gut!

Und das Abendessen (wieder der schöne relativ neu entdeckte Gurken-Thunfisch-Salat) komplettierte den Tag perfekt.

14. Nov. 20 | Beitrag von Sibylle

Gross Aubrig

Während der wieder in der Arbeitswelt angekommene unbedingt einen Ruhetag brauchte, machte ich mich auf die Socken, um das traumhafte Spätherbstwetter so richtig auszunutzen. Vor einiger Zeit hatten wir schon mal einen Versuch unternommen, den Gross Aubrig vom Wägitaler See kommend zu besteigen, aber wegen zuviel Schlamm haben wir damals abgebrochen. Diesmal sollte es klappen!

Der Aufstieg war überaus steil und im unteren Teil sogar mit Leitern und seilversichert aber dafür war ich ganz alleine unterwegs (im Gegensatz zur Anfahrt mit dem Bus, wo eine Horde Jugendlicher im letzten Moment eingestiegen war :-().

Unterwegs, wieder auf dem regulären, etwas überlaufenem Weg, kam ich sogar in den Genuss einer Alphorndarbietung.


Der letzte Aufstieg war immer noch verdammt steil und ziemlich mühsam aber die Aussicht entschädigte für vieles

und das Mittagessen schmeckte ganz oben dann umso besser,

bevor ich mich an den (noch steileren) Abstieg machte.

Über einen Sattel ging es dann am Chli Aubrig und einer wunderschön gelegenen Hütte vorbei,

über Alpweiden und durch einen tiefen Tobel

zum Sihltalsee, wo ich nahezu perfekt den Bus zum Sonnenuntergang erwischte.

Zuhause angekommen erwartete mich der inzwischen Ausgeschlafene mit einem schönen Abendessen. Ein sehr schöner Wandertag!

08. Nov. 20 | Beitrag von Sibylle

Nüenchamm

Die Suppe hing heute mal wieder besonders zäh über Zürich und nachdem wir das schöne Wetter gestern schon nicht ausgenutzt hatten, drängte ich heute intensiver auf ein bisschen Bewegung in den Bergen. Mit dem Sessellift ging es von Filzbach auf den Kerenzerberg und von dort in einer steilen aber aussichtsreichen Wanderung auf den Nüenchamm.

War der Aufstieg schon schlammig gewesen, so wurde der erste Abstieg über eine Kuhweide zu einer riesigen Schlammschlacht. Ob wir die Schuhe jemals wieder sauber kriegen?

Nach der Mittagspause ging es dann an den etwas trockeneren Rückweg wieder zur Bergstation des Sessellifts.

Aber statt uns wieder in den Lift zu setzen, wählten wir eine lustigere Form der Abfahrt und kamen nach 20 Minuten wieder beim Auto an.

01. Nov. 20 | Beitrag von Sibylle

Schäufele mit Kloss

Heute kamen die Schwerzenbacher zu Besuch! Und wie es sich für ein echtes Exilfrankentreffen gehört, kam eine Schaufel auf den Tisch. Die erste original Schweizer-Schaufel. Zwar bekommt man die hier nicht mit Knochen aber das Stück Fleisch war trotzdem ganz prima und auch Kloss mit Soss und Wirsing waren gelungen.

 

Beim Kloss hatten wir uns aufgrund der quasi geschlossenen Grenzen daran gewagt, diese selber zu reiben und für den ersten ernsthaften Versuch waren auch die (grünen) Klösse recht gut geworden. Auch dem Vergleich zu den (eingefrorenen und aufgetauten) Notreserven aus Schwerzenbach hielten sie stand 🙂

Zur Verdauung gab es einen kleinen Spaziergang mit ein paar Geocaches, die von den Kids abwechselnd gefunden und Spielplätzen, die von den beiden bespielt wurden.

Leider nahm der Spaziergang aber ein jähes Ende indem sich einer auf einem Tannenzapfen umknickenderweise den Knöchel verletzte. Dieser schwoll auch gleich dick an und so rannten die beiden Damen vom Eiszentrum Heuried schnell nach Hause, Auto und Kühlmittel holen, um den Verletzten möglichst schnell ins Spital nach Uster zu bringen. Leider ein unschöner Ausklang des eigentlich recht angenehmen Sonntags – wenigstens ist nix gebrochen…Gute Besserung!

 

20. Okt. 20 | Beitrag von Sibylle

Via Alpina Etappe 16a Lenk nach Gstaad

Ein wunderbarer Tag brach an! Nach einem einfachen Frühstück im Hotel brachen wir auf und begannen mit dem Aufstieg durch die Wallbachschlucht. Ein schöner, zunächst familienfreundlicher Weg (mit der Schlange Wallbachine) führte zu einem spektakulären Wasserfall, wo sich der Weg dann auch steil nach oben schraubte.

Kurz nach dieser ersten Steilstufe ging es an einem (leider geschlossenen) Berghaus vorbei über die Skipiste und einen recht sanft ansteigenden Weg bis an die Baumgrenze. An einer schön gelegenen Hütte machten wir die erste Rast, bevor es dann weiter stetig ansteigend bis zur (auch schon winterfest gemachten) oberen Lochberg auf knapp 2000m ging. Dort gab es die zweite (Mittags-)Rast, die vor allem Bernd dringend nötig hatte. Ein wunderbar ruhiger Ort mit toller Aussicht.

Nach einem kleinen Powernap ging es  über mehrere „Wellen“ auf einer Schotterpiste und über (leere) Kuhweiden noch ganz schön lang bis wir endlich am Trüttlisbergpass ankamen. Danach ging es aber nochmal etwa 20min bergauf bis zum sog. Türli, das dann den Blick auf den Abstieg ins Turbachtal eröffnete. Ganz oben lag schon ein bisschen Schnee.

Den Abstieg mussten wir relativ flott hinter uns bringen, weil wir den Bus um 17.11 in Rotengraben unbedingt erwischen wollten.

 

Sonst wäre die Tour, die ohnehin schon für Bernds Füsse und Kondition grenzwertig war, nochmal 10km länger geworden. Aber wir schafften es gut, und der Bus brachten uns fast bis direkt vor die Tür zu unserem vorgebuchten Hotel, wo wir uns dann erst mal zwei schöne Saunagänge gönnten und anschliessend ein feines Z`Nacht bekamen.

Ein ausgesprochen gelungener Tag! (Auch wenn ich aufgrund der ungewohnt späten und reichlichen Kost fast nicht schlafen konnte…)

19. Okt. 20 | Beitrag von Sibylle

Auf nach Gstaad bzw. Lenk

Das Wetter sollte nochmal so richtig schön mit goldenem Herbst und so werden, deshalb organisierten wir ganz schnell die Katzensitterin und brachen auf nach Gstaad, wo wir das Auto stehen liessen und mit dem Zug nach Lenk fuhren (länger wollten wir in der momentanen Situation nicht mit den Öffis fahren). Der Plan war: heute in Lenk übernachten und morgen dann die Tour nach Gstaad laufen.

 

Die Übernachtung fand in einem einfachen Hotel (unter indischer Führung) unspektakulär statt; ebenso wie das relativ unspektakuläre Abendessen (Montags hat auch in Lenk einiges zu). Aber immerhin waren wir schon mal vor Ort 🙂

12. Sep. 20 | Beitrag von Sibylle

Ein perfekter Tag

So muss ein (Spät)Sommertag sein!

Zum Aufwachen fuhren wir in die Flussbadi und erfrischten uns mit einem Morgenschwumm in der Limmat.

Dann fuhren wir an die Kantonsgrenze, um endlich mal den höchsten Berg im Kanton Zürich zu besteigen. Es wurde eine wunderbare Wanderung auf das Schnebelhorn (1292m)

Den Abstieg verkürzten wir uns mit einer Weissbier-/Wasser-Pause im schönen Biergarten vom Tierhag.

  

und dann wartete ein wunderbares Abendessen im Garten der Sennhütte auf uns,

 

bevor wir im Sonnenuntergang nach Hause fuhren.

Zum Abschluss des perfekten Tages gab es noch eine unterhaltsame Komödie in unserem privaten Open Air Kino

 

08. Aug. 20 | Beitrag von Sibylle

Rheinfallschwimmen!

Manchmal hat Bernd wirklich tolle Ideen! Heute sollte es zum Rheinfall gehen. Aber nicht zu Fuss, sondern per Schiff und schwimmend!! In Dachsen gibt es ein tolles Angebot: Für ein paar Franken kann man von der Badi aus mit einem Ausflugsschiff die ca. 2km zum Rheinfall schippern, macht dort die „übliche“ Tour durch die Gischt so nah wie möglich an den Wasserfall ran und schliesslich wird man aus dem Boot geworfen und schwimmt die Strecke retour! Ein Super-geniales Event! Ich musste das gleich zweimal machen 🙂

Auf dem Rückweg kauften wir beim Rafzer Spargelhof noch ein bisschen Obst und Gemüse ein und Abends gab es dann (besonders für Bernd) noch ein paar Biere im Biergarten der St-Laurentius-Brauerei nebst einem schönen Sandwich von einem heute anwesenden Foodtruck.

 

01. Aug. 20 | Beitrag von Bernd

Offene Weinkeller & Ende der Strohwitwerzeit

Aufgrund von Corona fanden die „offenen Weinkeller“ statt im Mai diesmal am ersten Augustwochenende statt. So fuhr ich Samstag mittags nach Meilen um auch unsere Vorräte von den Schwarzenbachs wieder ein bisschen aufzufüllen und ein bisschen Fischknusperli zu naschen 😉

Bei der Rückfahrt, vor dem Übersetzen nach Horgen, herrschte eine faszinierende Stimmung mit dem aufziehendem Wetter über dem bahamas-mässig türkisgrünem See.

Am frühen Abend sammelte ich dann die Pilgerin am Bahnhof ein, mein Strohwitwerdasein hatte damit wieder ein Ende.

18. Jul. 20 | Beitrag von Sibylle

Bodensee

Heute ging´s an den Bodensee! Schon viel zu lange hatten wir niemanden von der Familie gesehen und das Wetter schrie ja förmlich nach einem Ausflug. Wir schafften es trotz Stau sogar knapp noch so rechtzeitig, dass zumindest eine ins Wasser springen konnte, während die anderen (sie meinten echt, das wäre zu kalt ??) lieber in der Sonne ratschten.

 

Am Abend blieben wir auf der Terrasse im schönen neuen Haus und, da wir ja coronamässig nicht übernachten wollten, fuhr Sibylle dann noch mitten in der Nacht nach Zürich (spät nachts lang Auto fahren fiel mir auch schon mal leichter..)

Aber alles in allem ein gelungener Bodenseebesuch!

05. Jul. 20 | Beitrag von Sibylle

Via Alpina Etappe 14b Bonderalp - Adelboden

Eine wunderbar ruhige Nacht im Massenlager (ganz für uns alleine :-)), anschliessend ein bergiges Frühstück mit hausgemachtem Alpkäse in der Morgensonne.

Relativ zeitig machten wir uns in der herrlich friedlichen Morgenstimmung an den Abstieg. Wir kamen gut voran und stiegen bereits Mittags in den Bus retour.

 

04. Jul. 20 | Beitrag von Sibylle

Via Alpina Kandersteg - Bonderalp (Adelboden)

Nachdem es gestern noch neblig gewesen war, strahlte heute die Sonne vom Himmel und wir machten uns wohlgemut auf zur zweiten Königsetappe (dem zweithöchsten Punkt). Die Bunderchrinde stand auf dem Programm. Es ging zunächst über Felder und Wiesen und einen Flusslauf entlang immer steiler werdend bis auf eine Alpwiese.

 

Als die überquert war, machten wir erst mal Pause vor dem eigentlichen Anstieg.

Auf uns wartete nämlich eine giftig steile Wand (es gibt ernsthaft Leute, die dort ihre Mountainbikes hochtragen…) und dann noch eine lange Querung über ein Geröllfeld. Für einen war der Weg wirklich grenzwertig und er war heilfroh, endlich den schmalen Durchgang (namens Bunderchrinde) vom Kandertal ins Engstligetal erreicht zu haben. Der Blick war aber auch fantastisch und der Ort ist eindrücklich.

Danach ging es nur noch bergab – und das ganz schön lange, bis wir auf der Bonderalp ankamen und auch ich froh war, dass ich heute nicht noch weiter absteigen musste. Wir waren die einzigen Gäste und die Atmosphäre war wie immer auf der Alp ein Traum, diesmal noch verstärkt durch den Unterschied, dass hier von dem Corona-Thema kaum etwas zu bemerken ist und auch einfach weil keine Menschen da sind und dafür die Kühe im Sonnenuntergang von der Weide kommen. Friedlich und schön 🙂

03. Jul. 20 | Beitrag von Sibylle

Kandersteg - Einstieg Via Alpina

Auf geht’s! Endlich mal wieder auf den Berg! Naja oder zumindest ins Tal vor dem Berg. Eigentlich wollten wir schon um 17 Uhr da sein, weil wir uns ein sehr schickes Hotel vor dem morgigen Aufstieg gegönnt hatten und noch ausgiebig in die Sauna wollten. Leider entdeckten wir auf dem Hinweg in Spiez zu spät, dass wir im falschen Zugteil sassen 🙁 Das kostete uns letztendlich eine Stunde und so wurde der Einstieg ins Wochenende ein bisschen hektischer.
Dabei hatten sie uns ja umgebucht: Wir wollten eigentlich einfacher unterkommen, aber da das Ruedihuus voll war, buchten sie uns ins edle Doldenhorn ein – und wir bekamen sogar die Juniorsuite (irgendwie kam ich mir da mit den Wanderklamotten doch underdressed vor ;-).  Trotzdem schafften wir es noch vor dem Z’Nacht, zwei Saunagänge zu machen.

Wenigstens zum Abendessen hatten wir im gemütlichen Ruedihuus reserviert und nach ein bisschen Hin und Her bekamen wir auch einen schönen Platz in einer alten, schön hergerichteten Stube. Auch das Essen war schmackhaft und wir freuten uns (die eine mehr, der andere weniger) auf den morgigen Aufstieg.

20. Jun. 20 | Beitrag von Bernd

Muotatal mit Besuch aus der Pfalz

Statt Einstürzende Neubauten – das Konzert ist wie fast alles verschoben auf nächstes Jahr – ging es heute dem Besuch ins Muotatal. Nach der individuellen Anreise aus Weggis & Zürich trafen wir uns in Brunnen und fuhren dann noch bis zum beeindruckenden neuen Parkhaus bei den Stoos-Bahnen. Von dort aus ging es dann immer an der „Mutter“ entlang bis in die Ortschaft am Ende des Tals, die der Einfachheit halber auch Muotatal heisst. Zuletzt zog es dann zu und wir mussten uns ein bisschen sputen um noch vor dem Regen in das Cafe ins Trockene zu kommen…


 

Retour nahmen wir von dort dann den Bus bis zum Auto und fuhren gemeinsam zurück nach Zürich. Abends zur blauen Stunde gab es dann Lamm- & Vegi-Spiesse vom Grill.

07. Jun. 20 | Beitrag von Sibylle

Reinfeiern

Nach fast vier Monaten ging es endlich mal wieder ins (gar nicht so ferne) Ausland. Naja, eigentlich testeten wir mal, wie es so an der Grenze funktioniert und hüpften daher einfach nur mal kurz nach Oberstaufen in die EU 🙂 Vielleicht lag es am ausgesprochen trüben Regenwetter? Auf jeden Fall verlangte an der Schweiz-/Österreich-Grenze niemand aktiv nach einer Begründung, aber sogar an der Grenze in Ach, von Österreich nach Deutschland, an der sonst kaum zu erkennen ist, dass es überhaupt eine Grenze ist,  stand ein Polizeiauto herum. Wir kamen dennoch ohne Kontrolle in Oberstaufen an und machten uns sofort auf den Weg auf eine Wanderung, weil wir schon recht spät dran waren (Bernd hatte gründlich ausschlafen müssen heute…).

Nach ein paar Metern war es Bernd aber zu steil, zu nass, zu kalt. Er war zu hungrig, zu müde und überhaupt hatte er eigentlich keine Lust bei dem Pisswetter zu laufen. Deshalb drehte er um und ich ging alleine weiter durch den schönen regennassen Wald und genoss die Bewegung und die frische, kalte Luft (7°).

Mir begegnete kaum ein Mensch und somit war die etwa 2-stündige Wanderung trotz nicht vorhandener Sicht, völliger Durchnässung und nicht erfolgreicher Geocache-Suche sehr erholsam.

 

Ausserdem hatte ich mir so das Abendessen kalorienmässig immerhin ein bisschen verdient. Das morgige Geburtstagskind lud in ein wunderbares Lokal ein, in dem wir ein fantastisches Menü genossen.

 

Anschliessend mussten wir natürlich noch richtig hineinfeiern und das taten wir mit den üblichen Getränken in der Wohnung mit viel Geratsche und ein bisschen Musik. Ein wunderbarer Abend – endlich wieder mit Freunden (und lustigerweise die selbe „nicht-Schweizer“ Person, die wir als letzte vor Corona gesehen hatten).

Insgesamt ist es aber schon komisch anders in Deutschland. In der Schweiz haben wir ja keine Maskenpflicht und dieses ständige Auf- und Absetzen von mehr oder weniger sicheren Masken wirkt seltsam bedrückend. Wir waren eingentlich ganz froh, wieder zuhause zu sein und Leute auf Abstand aber nicht mehr komplett maskiert zu sehen.

02. Jun. 20 | Beitrag von Sibylle

Bern

Nach fast drei Monaten fuhr ich heute zum ersten Mal wieder nach Bern. Immerhin hatten wir kürzlich unsere Super-Masken-Halstücher bekommen und ich nahm den Zug ausserhalb der Stosszeit. Im Büro hielt ich mich nicht lange auf, nur zum Blumengiessen und mal schnell orientieren.

Die Hauptaufgabe heute war vielmehr eine Wanderung von Oberlindach in die Länggasse mit meiner Nordic-Walking-Kollegin

und das anschliessende Einrichten ihres neuen Rechners. Alles lief wunderbar plangemäss und ich schaffte sogar den Zug um 18.30 (alleine auf einem Viererplatz und das um diese Uhrzeit!), um rechtzeitig zum Essen daheim zu sein.