Nach der Ankunft verschwand das Gepäck erst einmal in der Aufbewahrung. Deutlich praktischer, wenn man den ganzen Tag durch die Stadt laufen möchte. Und laufen sollten wir. Viel laufen. Erste Schleife: das Rathaus. Beeindruckend wie immer, danach ging es weiter durch die Stadthöfe, wo gerade eine Ausstellung zum Seufzergang aufgebaut war.
Von dort führte der Weg durch die Speicherstadt Richtung Elbphilharmonie.
Auch wenn man keine Konzertkarten hat: Der Besuch lohnt sich.
Vor allem am Vormittag, bevor die ganz grossen Menschenmassen eintreffen. Die Aussicht über den Hafen ist beeindruckend obwohl oder weil es ausgesprochen windig war!
Langsam meldete sich der Hunger. Der Plan war klar: Krabbenbrötchen. Also erst einmal zum Fischmarkt. Dort war in den Hallen allerdings nix los. Das erste Matjesbrötchen gab es deshalb kurzerhand gegenüber. Sehr ordentlich.
Ganz satt waren wir danach aber noch nicht. Also weiter zu den Landungsbrücken und auf die Docks. Dort reiht sich eine gemütliche Kneipe an die nächste.
Und weil ein Krabbenbrötchen bekanntlich selten allein kommt, wurden es dort gleich noch zwei. Hervorragend – genau so stellt man sich einen Mittag am Hafen vor.
Nach einem Kaffee mit hervorragendem Käsekuchen mussten wir irgendwann dann doch einchecken. Also ab in den Norden Hamburgs. Mit der S-Bahn bis… Rübennasenhausen ähm. Rübenkamp und dann noch zum Numa Hotel Fore beim Stadtpark laufen, wo wir mit Codes und einer App eincheckten.
Nach einer kurzen Pause zog es uns wieder in die Stadt. Über das Sternschanzenviertel ging es zur Ratsherrn-Brauerei, wo Labskaus auf den Teller kam. Muss man in Hamburg schliesslich einmal gegessen haben und fein war er auf jeden Fall.
Danach schlenderten wir durch ein richtig schönes Viertel, gönnten uns noch eine gemütliche Kaffeepause und arbeiteten uns langsam Richtung Reeperbahn vor.
Dort dann das volle Programm: Blink, blink, Neon, Musik und Menschen – viele davon in Siebzigerjahre-Look. Uns fiel erst später wieder ein, dass morgen ja so eine doofe Schlagerparade stattfindet und es sich nicht um das neue St. Pauli-Outfit handelt.
Ein Cocktail durfte natürlich nicht fehlen – gleich neben der Davidwache.
Ein kurzer Blick in Richtung Herbertstraße und dann machten sich die vielen Kilometer endgültig bemerkbar. Müde, mit platten Füssen, aber rundum zufrieden ging es zurück ins Hotel.
Am Abend ging es mit dem Nachtzug Richtung Hamburg. Erstaunlicherweise lief die Reise ziemlich entspannt. Erst mal fuhren wir nach Basel, wo wir in einem recht guten Vietnamesen in der Nähe des Bahnhofs ein schönes Abendessen bekamen.
Der Zug kam pünktlich und wir bezogen das angenehme Abteil – sogar mit Toilette!
Wir hatten uns in Basel bei Drinks of the World noch mit Bier eingedeckt und so begann der Kurztrip gleich ganz gemütlich.
Ganz ohne DB wäre es natürlich auch langweilig gewesen 😉 Eine Stunde Verspätung sammelten wir unterwegs zwar ein, aber das hielt sich wirklich in Grenzen. Viel wichtiger: Wir kamen entspannt an und konnten in die Stadtbesichtigung in erholsamer Temperatur mit ganz schön viel Wind starten.
Die Abschiedstournee!! Vorher trafen wir uns im Zug mit dem Westschweizer, der seine Frau schon alleine hatte losfahren lassen, um ein Frauenwochenende zu machen. In der glühenden Hitze glühten wir im Alehaus ein bisschen vor.
Und als noch ein Zürcher dazukam, machte ich mich langsam auf die Socken, um mich im See abzukühlen – die Jungs kühlten sich weiter von innen.
Nach dem erfrischenden Schwumm im übervollen Utobad traf ich die Mädelsrunde im Niederdorf
und wir zogen gemeinsam los zum Letzigrund.
Dort tauchten dann auch irgendwann die beiden Jungs auf, die noch an der Fritschiwiese ein paar Bier mehr abgepumpt hatten und sich die Sonne so richtig auf die eh schon vorgeglühten Birnen scheinen liessen. Wir Mädels standen leider ein bisschen zu lang in der Getränkeschlange (die heute extrem schlecht organsisiert war) und verpassten so den ersten Anfang.
Aber das machte nichts: Es ging schliesslich über zwei Stunden und von Anfang bis Ende mit Wahnsinns-Power
intensiver Stimmung
und einigen sehr emotionalen Ansagen und Momenten.
Wirklich eines der besten Hosen-Konzerte, die wir bisher hatten.
Zum Ausklang gingen wir noch in eine neue Location, die Remise Rosa – vom gleichen Betreiber wie Frau Gerolds Garten, wo dann noch Fussball geglotzt wurde (Deutschland – Elfenbeinküste 2:1)
Den letzten Absacker nahm ich dann aber nicht mehr und ging lieber in das gemietete Appartement, das wirklich nicht schlecht war (dort im Innenhof hatten wir uns mal ein Loft angeschaut).
Auch in Bern gibt es alle Jubeljahre ein Stadtfest! Heute war es wieder soweit und am Bundesplatz spielte Traktorkestar mit Stefan Eicher zusammen.
Wir hatten richtig Glück: Ein Unwetter rollte heran, regnete ein bisschen und vertrieb die Leute. Dann verzog es sich wieder und wir hatten Plätze in der allerersten Reihe.
Ein kurzes Treffen an der Kantonalbank mit den beiden, die auf Troubas Kater warteten, hielten wir kurz – schliesslich wollte Bernd noch Bier trinken und wir kamen auch im Trappiste gerade so gut an, dass wir uns ein paar Stühle schnappen konnten und im Trockenen ein paar Bier trinken konnten.
Dann kam noch eine ehemalige Germanistik-Kollegin, mit der ich dann noch zur Bundesterrasse zog, um die neue Drohneshow zu bewundern – sehr patriarchalisch und mit gaanz viel „Zuckerguss“ aber ein ganz netter Abschluss.
Bernd war vorher nach Hause gegangen, hatte aber unterwegs auch die Drohnen gesehen, als sie noch aufgeladen wurden 😉
Eine super-Kombination heute – da war für jede/n was dabei!
Eine relativ überschaubare Auswahl an Berner Bieren für den einen
und ein unterhaltsames Pub-Quiz für die andere.
Das Ganze bei wunderbarem Wetter und noch dazu in Laufnähe von Zuhause – was will man mehr! Da kann man dann auch um 20 Uhr ins Bett gehen, wenn man entsprechend …schwer ist 🙂
Bern liest ein Buch – diesmal im Fitness-Studio mit integriertem Training! Puh – ganz schön anstrengend (findet auch der Reporter vom Bund :-))!
Zur Entspannung am Abend gab es dann den Zwanze Day – wieder einmal mit spannenden Bieren, einem netten Gespräch mit der Zürcher resp. Basler Community
und natürlich um 21 Uhr dem „festlichen Anstich“ des diesjährigen Zwanze Biers.
Nochmal Kunst und Kultur! Und diesmal nahmen wir sogar ganz schön viele Programmpunkte wahr. Der Start war im Historischen Museum mit einer Kurzführung zu einem recht einzigartigen Bogenfutteral aus Birkenrinde, das Anfang des Jahrtausends aus einem schmelzenden Gletscher im Berner Oberland aufgetaucht war. Auch an einem kleinen Quiz im Stil von 1,2 oder 3 nahm ich kurz teil. Anschliessend gab es im Les Alps ein kleines Abendessen in Form einer Brotsuppe (und für Bernd einem Negroni)
Dann zogen wir weiter zum Kunstmuseum, wo ein Schauschwingen gezeigt wurde. Während Bernd einige Würfe und Betrachtungen zum Schwingen verfogte, schaute ich mir die Sammlung an und fand sogar zwei Dalis – ganz im hintersten Eck des Museums – aber immerhin.
Dann gingen wir ins Kornhausforum und hörten uns zwei Kurzlesungen von zeitweilig verbotenen Büchern ( Grass‘ „Blechtrommel“ und „Der Meister und Margarita“ von Bulgakow) an, die exzellent gelesen waren.
Aber schliesslich hatte Bernd Bierdurst und nachdem wir noch eine Grundlage in Form von Streefood geschaffen hatten, gab es noch das ein oder andere Bierchen (Vault City Fiery Brew ist echt fein), bevor es dann doch nach Hause und nicht mehr in den Erlacher Hof ging.
Die Shopping-Queen hatte zugeschlagen! Bernd hatte eine USV ersteigert (nicht dass es nötig wäre) und dazu musste er nach Lausanne. Wir verbanden das mit einem sehr spontanen Besuch bei den Westschweizern in Grandvaux.
Die einen erfrischten sich innerlich mit dem ein oder anderen Bierchen und die anderen eher äusserlich mit einem Schwumm im 8,9 Grad kühlen See.
Anschliessend musste Bernd auf einem Spaziergang noch ein bisschen ausnüchtern,bevor wir mit Frühlingseindrücken wieder nach Bern fuhren
Heute wurde ich abgeholt, um mit dem anderen verrückten Freerider Richtung Frankreich zu fahren, um ein paar Tage schöne Runs zu unternehmen. Die Fahrt verlief ganz gut – abgesehen davon, dass der Tunnel von Frejus wirklich NICHT zu empfehlen ist – verlangen die doch 55,- € für eine einfache Durchfahrt!
Aber wir kamen gut an und bezogen ein kleines Appartmenthäuschen, bevor wir noch ein Bierchen tranken und ein bisschen was einkauften in dem ziemlich scheusslichen Neubaunest (aber wir sind ja zum Skifahren da!).
Nach dem Auspacken und einem Apéro gingen wir noch in Richtung des „alten“ Ortskerns, der aus einer Strasse mit ein paar Kneipen besteht und hübscher ist als die Retortensiedlung auf der anderen Strassenseite.
Zuerst warf ich für die nächste Abstimmung unsere gesammelten Unterlagen ein und schickte meinen alten Perso zurück
dann probierte ich noch zwei ganz spannende Biere im Trappiste
Nach einem ziemlich guten Frühstück im Hotel schlappten wir in die Stadt, wo Bernd erst mal auf der Bank versuchte, doch noch ein Konto zu eröffnen, während ich mir im Katzencafé einen Matcha Latte gönnte.
Dann trafen wir uns mit dem Pommelsbrunner und zwei Hunden und fuhren auf die Gaisreuth. Die einen gingen zu einem Hundespaziergang während der andere den Nachmittag mit Ratschen zubrachte (naja, ein bisschen halfen wir dann auch noch mit :-))
und am Abend ging es dann erst mal auf den Christkindlesmarkt
dann ins Glühschwein
und schliesslich in die Weihnachtsgeige
Ein gelungener Abend mit dem programmierten Absturz und den üblichen Verdächtigen.
Und nach getaner Arbeit fuhren wir gegen Mittag los und kamen gar nicht so schlecht durch. Obwohl ich gefahren bin, hatten wir nur eine Fahrtzeit von rund 5.45h bis wir im Hotel eincheckten
und dann gleich losgingen, um uns im Kokono zum Abendessen zu treffen
Anschliessend wollte vor allem Bernd noch einen Spaziergang vom Hotel an der Wöhrder Wiese in die Stadt zum Biertrinken machen. Im Balkon war es allerdings zu kalt, deshalb gingen wir ins Bierwerk.
Ziemlich bettschwer schlappten wir dann durchs nächtliche Nürnberg wieder zurück und pennten erst mal aus.
Zum Faschingsbeginn! Der erste Tag war zumindest schon mal vielversprechend. Ein längerer Stadtspaziergang zum Stein abliefern und anschliessend ein Belohnungbier.
Nach der Kontrolle im Balgrist ging es an den Museen vorbei erst mal zur Wurschd und dann zum Espresso auf den Sechseläutenplatz
Nach ein paar Bieren im International gab es noch lecker Nudelabendessen von Wesley im Zug nach Bern…
In Sibylles Lieblingsladen gab es diesmal nix zum Mitnehmen:
Dafür gab es vor dem Friseur nochmals lecker Krautsalat & Ramensuppe
Frisch fris- & barbiert hatte ich dann mit dem Mittrinker aus Schwerzenbach einmal die Karte im Mikkeller, zuletzt stiegen wir dann noch auf die Dosen um
Auf der Rückfahrt brauchte ich was zum Aufsaugen, der Döner vom HB hat scho bassd 😉
Ein wunderbarer Ferientag! Erst ein super-Früshtück auf der Terrasse und dann nochmal auf den Bonistock,
von wo aus es über einen Gratweg
Richtung Tannalp ging,
wo Bernd das erste Bierchen bekam.
So gestärkt machten wir uns dann noch auf zum Abstieg auf die Engstlenalp (das war wohl kein Bartgeier diesmal).
Dort gab es in einem schönen Bergrestaurant Älplermakronen mit Käsewurscht (Bernd konnte das Essen leider nicht geniessen, weil er Panik hatte, den 200m Aufstieg nicht mehr rechtzeitig zu schaffen)
Aber gut gestärkt und tapfer stiegen wir wieder zur Tannalp auf – was wir sogar in der regulären Zeit schafften! Und das als Herzpatient 🙂
Auf der Tannalp nahmen wir natürlich nicht das Bähnchen, das die Strecke zwischen Tannalp und Melchsee pendelte 😉
Zum Abendessen gingen wir diesmal eigentlich ins andere Lokal, was aber heute geschlossen war. Deshalb gab es die „normale“ Karte einfach im Steak-Restaurant. Dummerweise wurden wir und der Nebentisch irgendwie vergessen, so dass wir viel zu lange warten mussten.
Der Ausblick nach dem Abendessen entschädigte aber dann doch (und auch die offerierten Getränke) – wir sassen in der ersten Reihe für das Mondfinsternis-Schauspiel! Herrlich!
Auf geht’s zu einem Kürzesturlaub nach Melchsee-Frutt. Mit dem Porsche cruiselten wir wieder durchs Emmental über kurvige Strassen nach Melchsee-Frutt, wo wir netterweise gleich unser Zimmer beziehen konnten. Mit Blick auf den See!
Da wir noch recht früh dran waren, gab es erst mal einen Kaffee und ein Bierchen auf der Terrasse
und dann konnten wir auch gleich noch zum ersten Mal unseren im Mai erworbenen Magic Pass nutzen und fuhren auf den Bonistock mit Blick auf Titlis, Triftgletscher und alle drei Seen.
Von dort aus ging es gemütlich in einer knappen Stunde mit fantastischem Blick hinunter
und dann in den Wellness-Bereich – leider wegen des Wochenendes sehr voll aber trotzdem angenehm.
Zum Abendessen hatten wir im Steak-Restaurant reserviert, wo es zwar ziemlich lang dauerte aber dafür auch ganz gut schmeckte (wenn auch nicht überragend).
Herrlich, am Abend noch auf dem Berg zu sein und die Ruhe erleben zu können. Den Rest der Flasche Wein tranken wir auf einer Bank mit Seeblick und genossen die Abendstimmung
Zhinderschd im Diemtigtal warterte eine schöne Wanderung auf uns. Die Anfahrt erfolgte mit dem Auto, weil es sich für zwei Vier- und vier Zweibeiner doch eher lohnte, mit dem Auto zu fahren. Wir bekamen auch einen Parkplatz, obwohl selbiger aufgrund eines Truckertreffens ganz schön voll war.
Bei Traumwetter ging es Richtung Berge durch einen schönen Wald bergauf
an einer Naturkegelbahn vorbei und über Kuhweiden wieder hinunter
an einem Bächlein entlang zu einem hübschen Seelein (das der Doofermann gleich mal aufräumte ;-)).
Bernd ging dann schon mal vor zum Weizen und so klang der Tag auch für alle angenehm aus.
Dann liessen wir den Abend gemütlich zuhause ausklingen und gingen relativ zeitig ins Bettele (alle waren müde)
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