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04. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Madness in Hamburg

Der Tag begann eher unspektakulär. Frühstück im Supermarkt. Nicht, weil wir plötzlich Sparfüchse geworden wären, sondern weil der Wasservorrat dringend aufgefüllt werden musste. Prioritäten – und die Streckenanzeigen im Bus sind hier recht freundlich.

Danach ging es zur Hamburger Meile. Ein bisschen Shopping, vor allem aber auf der Suche nach einer Regenjacke. Erfolglos. Also Plan B: ab zum Hauptbahnhof. Dort gibt es schliesslich den Schietwetter-Shop – und diesmal wurden wir tatsächlich fündig. Eine Regenjacke für Bernd und gleich noch ein Hut für Sibylle wanderten in die Tasche. Man will ja vorbereitet sein. Bevor die Augsburger Nasen eintrafen, blieb gerade noch Zeit für ein Krabbenbrötchen & Fassbrause in Bahnhofsnähe. Gleichzeitig eine hervorragende Gelegenheit, den Schlagerfans aus dem Weg zu gehen, die den Bahnhof bevölkerten. Bunte Hemden, fragwürdige Gesänge und jede Menge gute Laune – so ein Sch…

Dann war es so weit: Die Augsburger Nasen eingesammelt und gemeinsam hinaus nach Rübennasenhausen. Schnell eingecheckt, einen Apéro in deren Hotelbar genommen  und für später zum Pizzaessen in unserem Hotel verabredet.

Anschliessend ging es  zu Fuss in den Stadtpark zum Madness-Konzert. Rein zufällig standen wir direkt neben dem Bierausschank – was nicht ganz so clever war, weil ständig irgendwer vorbeiwollte. Aber lustig wars!

 

Das Konzert machte richtig Spass. Und natürlich zeigte Hamburg noch einmal, warum es einen Schietwetter-Shop gibt. Pünktlich bei „The Sun and the Rain“ öffnete der Himmel sämtliche Schleusen. Timing kann das Wetter.

Nach dem Konzert ging es mit dem Bus zurück in die Innenstadt. Der Augsburger hatte nach kurzer Recherche eine Cocktailbar aufgetrieben – und das war definitiv ein Volltreffer. Richtig gute Drinks im Nick and Nora in entspannter Atmosphäre waren ein gelungener Ausklang des Abends.

Eigentlich wollten wir dort noch die Bremer Nase treffen. Irgendwie hat das allerdings nicht funktioniert. Vermutlich klassische Kommunikationsprobleme.

25. Juni. 26 | Beitrag von Sibylle

Sinfonie Orchester Casino

Eigentlich hatten wir gehofft, dass das Casino besser klimatisiert wäre. Aber trotzdem war es ein wirklich tolles Konzert bestehend aus drei Teilen, die alle individuell und unterschiedlich aber sehr gelungen waren.

 

Das erste war ein opulentes Stück für das gesamte Orchester, das zweite ein fantastisches Klavierkonzert mit einem hervorragenden Pianisten (Jean-Yves Thibaudet) und das letze ein abwechslungsreiches Stück als Namensgeber für die letzte Vorstellung der diesjährigen Saison mit Chefdirigent Krzysztof Urbański.

21. Juni. 26 | Beitrag von Sibylle

Frühstück mit Franken und Rückfahrt nach Bern

Mit immer noch schönen Eindrücken im Gepäck der Erinnerung ging ich zuerst mal mit einem Westschweizer auf einen ersten Kaffee (für ihn ein Bier) ins Grand Cafe Lochergunt

und dann trafen wir uns mit den anderen Tote-Hosen Fans und nahmen ein richtiges Frühstück bevor wir uns diesmal gemeinsam im Zürisee abkühlten

Danach ging es wieder nach Bern zum Craggsi-Tierchen.

20. Juni. 26 | Beitrag von Sibylle

Die Toten Hosen im Letzigrund

Die Abschiedstournee!! Vorher trafen wir uns im Zug mit dem Westschweizer, der seine Frau schon alleine hatte losfahren lassen, um ein Frauenwochenende zu machen. In der glühenden Hitze glühten wir im Alehaus ein bisschen vor.

 

Und als noch ein Zürcher dazukam, machte ich mich langsam auf die Socken, um mich im See abzukühlen – die Jungs kühlten sich weiter von innen.

Nach dem erfrischenden Schwumm im übervollen Utobad traf ich die Mädelsrunde im Niederdorf

und wir zogen gemeinsam los zum Letzigrund.

Dort tauchten dann auch irgendwann die beiden Jungs auf, die noch an der Fritschiwiese ein paar Bier mehr abgepumpt hatten und sich die Sonne so richtig auf die eh schon vorgeglühten Birnen scheinen liessen. Wir Mädels standen leider ein bisschen zu lang in der Getränkeschlange (die heute extrem schlecht organsisiert war) und verpassten so den ersten Anfang.

Aber das machte nichts: Es ging schliesslich über zwei Stunden und von Anfang bis Ende mit Wahnsinns-Power

intensiver Stimmung

und einigen sehr emotionalen Ansagen und Momenten.

Wirklich eines der besten Hosen-Konzerte, die wir bisher hatten.

Zum Ausklang gingen wir noch in eine neue Location, die Remise Rosa – vom gleichen Betreiber wie Frau Gerolds Garten, wo dann noch Fussball geglotzt wurde (Deutschland – Elfenbeinküste 2:1)

 

Den letzten Absacker nahm ich dann aber nicht mehr und ging lieber in das gemietete Appartement, das wirklich nicht schlecht war (dort im Innenhof hatten wir uns mal ein Loft angeschaut).

19. Juni. 26 | Beitrag von Sibylle

Bernfest

Auch in Bern gibt es alle Jubeljahre ein Stadtfest! Heute war es wieder soweit und am Bundesplatz spielte Traktorkestar mit Stefan Eicher zusammen.

Wir hatten richtig Glück: Ein Unwetter rollte heran, regnete ein bisschen und vertrieb die Leute. Dann verzog es sich wieder und wir hatten Plätze in der allerersten Reihe.

Ein kurzes Treffen an der Kantonalbank mit den beiden, die auf Troubas Kater warteten, hielten wir kurz – schliesslich wollte Bernd noch Bier trinken und wir kamen auch im Trappiste gerade so gut an, dass wir uns ein paar Stühle schnappen konnten und im Trockenen ein paar Bier trinken konnten.

Dann kam noch eine ehemalige Germanistik-Kollegin, mit der ich dann noch zur Bundesterrasse zog, um die neue Drohneshow zu bewundern – sehr patriarchalisch und mit gaanz viel „Zuckerguss“ aber ein ganz netter Abschluss.

Bernd war vorher nach Hause gegangen, hatte aber unterwegs auch die Drohnen gesehen, als sie noch aufgeladen wurden 😉

17. Juni. 26 | Beitrag von Sibylle

Furchtlos durch den Alltag @ Effingertheater

Das letzte Stück der heurigen Spielzeit war ein Monolog einer selbsternannten Überlebenskünstlerin, die das Publikum darin schulte, mit Unwägbarkeiten, wie einem abstürzenden Aufzug oder einem angreifenden Alligator zurechtzukommen. Ganz amüsant und sehr gut gespielt.

13. Juni. 26 | Beitrag von Sibylle

Marbachegg nach Kemmeriboden & Lalalacoeur

Heute ging es mit Bernd zur ersten vernünftigen Wanderung seit langem! Wir fuhren gegen 8 Uhr los und nutzten beim Marbachegg unseren neuen Magic Pass, um mit der Bahn nach oben zu fahren.

Dort suchte ich erst mal einen Geocache, den Bernd nur entdeckte, damit es schnell vorbei ist und wir schnell losfahren – äh nein, skifahren ist ja leider verboten… – loslaufen konnten.

Die Wanderung ging durch die herrliche Bergfrühlingslandscahft sehr einfach fast die ganze Zeit leicht bergab. Immer mit der Schrattenfluh im Blick:

Die Legende der Schrattenfluh geht übrigens so:

Die Schrattenfluh war einst eine wunderschöne, saftig grüne Alp. Sie gehörte einem reichen Sennen, dessen sehender Sohn nach dem Tod des Vaters seinen blinden Bruder betrog.
Er überliess dem Blinden nur den unfruchtbaren Fels, behielt die guten Alpweiden und gab ihm heimlich Kuhmist statt frischem Ziger zu essen. Als der blinde Bruder den Betrug bemerkte, verfluchte er den Bruder.
Daraufhin erschien der Teufel, packte den ungerechten Bruder und zerkratzte mit seinen riesigen Krallen wütend die gesamten saftigen Wiesen der Alp. Er riss alle Erde mit sich fort, sodass nur der nackte, tief zerfurchte Fels zurückblieb – die heutigen Karrenfelder der Schrattenfluh 

Nach etwa der halben Strecke

machten wir auf der aussichtsreichen Alp Imbrig eine lange Pause und genossen ausgiebig eine Käseschnitte, einen Wurstsalat, ganz wunderbare „Märränge“

und vor allem die Aussicht.

Der Abstieg war dann auch nochmal sehr aussichtsreich

bis wir schliesslich in Chemmeriboden ankamen, wo es nochmal (diesmal die „berühmten“ aber keineswegs besseren) Meringue gab (also nur für die eine Hälfte – die andere zog ein kühles Blondes vor).

Von dort fuhr dann auch der Bus ab, der uns bequem zum Zug brachte. Da wir recht zeitig dran waren, teilten wir uns für den Abend auf: Bernd legte sich aufs Sofa und ich ging kurzentschlossen in die Reitschule, wo eine Kollegin mit ihrem Chor eine Vorführung hatte.

Ich traf auf drei weitere Kolleginnen und der Abend wurde richtig schön – wirklich ganz tolle Musik, nette Gesellschaft.

Der Abschluss eines perfekten Tages.

15. Mai. 26 | Beitrag von Sibylle

Endlich mal Netflixen!

Katzensitten ist gar nicht so schlecht, wenn man dabei auch Netflixen kann – so konnte ich endlich mal den lang begehrten Schwimmfilm Nyad anschauen – sehr, sehr guter Film und eine super Doku auch noch! Der zu sittende Kater liess sich jedoch nur ganz kurz blicken. und verschwand dann gleich wieder – wichtige Katergeschäfte (die Kätzin war gar nicht erst zu sehen – wichtige Kätzinnengeschäfte ;-))

14. Mai. 26 | Beitrag von Sibylle

Tinguely, Basel und Lörrach

Statt Barbaraberg zu Auffahrt diesmal mit den Lörrachern ein Ausflug nach Basel ins Tinguely-Museum,

 
ein Stadtrundgang mit Schifffahrt bei unerwartet schönem Wetter

ein Besuch auf dem Basler Münster – ganz oben!

Und noch ein schönes Abendessen in Lörrach, bevor ich (mit Karotten und Fröschen im Zug – schliesslich war ein Cosplay-Event in Basel) wieder nach Hause fuhr.

13. Mai. 26 | Beitrag von Sibylle

Macbeth @ Effingertheater

Eine sehr gute, ausgesprochen kurzweilige Inszenierung des Klassikers!

26. Apr.. 26 | Beitrag von Sibylle

Bern liest ein Buch

Nach dem Trainingsauftakt gestern (aua Muskelkater) und einem gemütlichen Balkonfrühstück mit Leckereien vom Markt: Verena Kessler liest aus Ihrem Buch Gym -wo wohl- im Fitnessstudio! Hier kam heute auch Bernd mit.

Anschliessend gab es einen Protein-Apéro von dem wir uns aber bald verabschiedeten.

 

19. Apr.. 26 | Beitrag von Sibylle

Ursonate und Aarespaziergang

Zum Sonntags-Frühschoppen gab es heute einen Kulturgenuss der besonderen Art: Kurt Schwitters Ursonate wurde von einem Künstler vorgetragen und das war ausgesprochen eindrücklich! Ein halbstündiger Textrvortrag ohne sinnvolle Wörter, der sich in der Form an den Aufbau einer Sonate orientiert. Wie man sowas vortragen kann und auch noch so, dass es kurzweilig ist – ein grosses Stück dadaistischer Kunst! Rrummpf tillff tooo!

Am Nachmittag machte ich mir den Kopf auf andere Art frei – ich fuhr nach Kiesen und spazierte die Aare entlang

 

bei überraschend schönem Wetter

und auf unerwartet schönen Wegen – mit interessanten Begegnungen

bis nach Münsingen, wo ich vor einiger Zeit einen Geocache hatte liegen lassen müssen. Diesmal nahm ich mir die Zeit und tüftelte solange herum, bis die Dose aufsprang.

 

08. Apr.. 26 | Beitrag von Sibylle

Ellen Babic @ Effinger Theater

Heute alleine ein ganz schön intensives Theaterstück über Macht und Missbrauch an einer Schule mit ungewöhnlicher Konstellation. Sehr gut gespielt u.a. von Gilles Tschudi.

26. März. 26 | Beitrag von Sibylle

Die Orestie @ Bühnen Bern

Nach langer Zeit mal wieder ein Besuch im Schauspielhaus zu einem recht eigen inszenierten klassischen Stück von Aischylos

Tolle Bühnenbilder, starke Farben und dank der Einführung mit interessanten Details.

Selbst Bernd fand es gut 🙂 Als wir rauskamen war der Winter zurück!

20. März. 26 | Beitrag von Sibylle

Museumsnacht

Nochmal Kunst und Kultur! Und diesmal nahmen wir sogar ganz schön viele Programmpunkte wahr. Der Start war im Historischen Museum mit einer Kurzführung zu einem recht einzigartigen Bogenfutteral aus Birkenrinde, das Anfang des Jahrtausends aus einem schmelzenden Gletscher im Berner Oberland aufgetaucht war. Auch an einem kleinen Quiz im Stil von 1,2 oder 3 nahm ich kurz teil. Anschliessend gab es im Les Alps ein kleines Abendessen in Form einer Brotsuppe (und für Bernd einem Negroni)

Dann zogen wir weiter zum Kunstmuseum, wo ein Schauschwingen gezeigt wurde. Während Bernd einige Würfe und Betrachtungen zum Schwingen verfogte, schaute ich mir die Sammlung an und fand sogar zwei Dalis – ganz im hintersten Eck des Museums – aber immerhin.

Dann gingen wir ins Kornhausforum und hörten uns zwei Kurzlesungen von zeitweilig verbotenen Büchern ( Grass‘ „Blechtrommel“ und „Der Meister und Margarita“ von Bulgakow) an, die exzellent gelesen waren.

Aber schliesslich hatte Bernd Bierdurst und nachdem wir noch eine Grundlage in Form von Streefood geschaffen hatten, gab es noch das ein oder andere Bierchen (Vault City Fiery Brew ist echt fein), bevor es dann doch nach Hause und nicht mehr in den Erlacher Hof ging.

 

19. März. 26 | Beitrag von Sibylle

Vernissage Kurt Schwitters @ ZPK

Heute wurde die Ausstellung des Avantgarde-Künstlers Kurt Schwitters im ZPK eröffnet. Wieder mal ein sehr interessantes Event! Ich wusste gar nicht, wie vielseitig der Mann gewesen war: Maler, Bildhauer, Autor, Wortkünstler (für Ende April habe ich gleich mal Karten für seine Ursonate erstanden) und auch ziemlich politisch: Seine Merz-Serie mit dem bekannten Merz-Bau (ein wortspielerischer Extrakt aus Commerzbank) wurde dargestellt – letzterer als Nachbau, weil er als entartete Kunst in Hannover zerstört worden war.

Ein nettes Gespräch mit der Nordic-Walking-Kollegin, Bernd und einem anderen Besucher beim Apéro rundete den Abend ab.

04. März. 26 | Beitrag von Sibylle

Seltene Stoffe @ Effingertheater

Das heutige Stück hat uns leider gar nicht gefallen. Die Coproduktion mit dem Theater Langenthal konnte uns aber trotz guter Schauspielerei (teilweise leider zu exaltiert) nicht überzeugen.

24. Feb.. 26 | Beitrag von Sibylle

Murtenschlacht ausgeschlachtet

Das BHM hat wieder eine neue grosse Ausstellung und die wurde heute feierlich eröffnet.

Mit der ehemaligen Germanistik-Kollegin lauschte ich erst mal der Musikdarbietung im Casino und dann gingen wir zur Ausstellung und dem zugehörigen Apéro

 

31. Jan.. 26 | Beitrag von Sibylle

Therese Bichsel @ Egelsee und Chamäleon @ Effingertheater

Eine Lesung am Egelsee – so nah, da muss man unbedingt hin. Es lohnte sich auch wirklich! Die Autorin las aus ihrem spannend tönenden Buch „Das Jahr ohne Sonne“ und wurde begleitet von einem Musiker mit einem ebenfalls spannend tönenden Instrument, das ich noch nie gesehen hatte (eine skandinavische Geige). Gelungener Auftakt zum Kultursamstag.

 
Am Abend ging ich dann auch noch ins Theater – das Jugendstück Chamäleon war schnell, laut und kurzweilig.

27. Jan.. 26 | Beitrag von Sibylle

Stückwahl @ Effinger

Bereits zum dritten Mal durften wir als Publikum ein Stück für die nächste Saison im Effingertheater wählen. Die Entscheidung fiel zu Recht auf das Stück „Messias“, was für die Weihnachtszeit vorgesehen ist und bestimmt unterhaltsam werden wird. Die Weihnachstgeschichte als Komödie. Die anderen beiden Stücke tönten aber auch interessant: Ein Winter unterm Tisch – ein Märchen, in dem ein Schuster als Untermieter unter dem Tisch seiner „Vermieterin“ wohnt und arbeitet

 

und die Nervensäge – ein fanzösisches „Laberstück“ über Verwirrungen eines mutmasslichen Selbstmörders und eines Auftragskillers.