Von der Fête war noch einiges übrig – vor allem Bier. Also wurde mit den Nachbarn im Garten kurzerhand noch ein bisschen was auf den Grill geworfen und gemütlich zusammengesessen.
So lässt sich eine Fête doch wunderbar nachbereiten: Grill, Bier und nette Gesellschaft. Allerdings machte ich relativ schnell schlapp, die letzten Tage hatten doch recht viel Kraft gekostet.
Nach zwei intensiven Tagen ging es am Sonntag etwas gemütlicher weiter – zumindest theoretisch. Zum Ausklang gab es bei uns im Garten noch einen grossen Brunch. Und tatsächlich kamen sogar noch ganz neue Gäste dazu, sodass wir schon wieder bei rund 40 Leuten landeten.
Also nochmal organisieren, vorbereiten und einiges an Arbeit. Aber es hat sich gelohnt: Kaffee, Gipfeli, Teilchen, Obstsalat und Joghurt fanden dankbare Abnehmer und nach und nach wurden alle zufrieden und satt.
Als sich die Gäste langsam auf den Heimweg machten, war für uns aber noch nicht ganz Schluss. Mit ein paar Unermüdlichen ging es zum Schwimmen in die Lorraine. Noch einmal ins Wasser, ein bisschen entspannen und erfrischen – genau das Richtige nach diesem langen Wochenende.
Ein anstrengendes Wochenende mit ziemlich viel Organisation und Arbeit – aber vor allem mit viel Freude und vielen Freunden. Und damit war Bernds 60igster dann auch wirklich gebührend gefeiert.
Die Anspannung ging weiter, aber heute mit etwas weniger Verantwortung für uns. Die Gäste teilten sich am Nachmittag: Für die eine Hälfte hatten wir eine Führung durch Bern organisiert – Politik war das Thema,
die andere Hälfte traf sich im Marzili zum Aareschwumm mit persönlicher Begleitung. All das klappte wunderbar. Beim Aareschwumm waren sogar einige Kinder dabei, die die grossen und kleinen Schwimmstrecken mit Bravour meisterten. Ich glaube, einige waren schwer beeindruckt, wie schön es ist, im klaren Fluss aufs Bundeshaus zuzuschwimmen!
Anschliessend ging es weiter zur Location: Jardin et Cave an der Aare. Dort erwartete uns ein Apéro im Garten und ein wunderschön geschmückter Keller.
Nach und nach trafen nun alle Gäste ein – am Ende waren es rund 60 Freunde und Familie.
Die Organisation durch den Caterer war grossartig: feines Essen & gutes Trinken, es ergaben sich viele Gespräche und wir machten noch zwei kleine Kennenlernspiele, die dafür sorgten, dass sich auch die vielen Menschen aus den unterschiedlichen Lebensabschnitten von Bernd ein bisschen miteinander vermischten.
Und dann war es endlich soweit: Um Mitternacht wurde angestossen – und aus der 59 eine 60.
Zum 60. von Bernd sollte es nicht nur eine Feier, sondern gleich ein ganzes Geburtstagswochenende werden. Den Aufgalopp im Garten gab es deshalb schon am Freitagabend – mit ziemlich viel Vorbereitung und tatkräftiger Hilfe eines alten Judokumpels. Salate wurden geschnippelt, Bierbänke aufgestellt, der Pavillon aufgebaut und alles dekoriert. Den Grill übernahm vor allem Bernd selbst – schliesslich sollte er ja nicht völlig aus der Übung kommen. 😉
Mit dem Wetter hatten wir zunächst Glück. Als es dann allerdings plötzlich anfing, wie aus Kübeln zu schütten, waren wir gerade noch rechtzeitig: Zu viert, inklusive einer bereits eingetroffenen Gästin, bauten wir in Windeseile den zweiten Pavillon auf und stellten ihn kurzerhand über den Grill. Sonst wäre das Abendessen ziemlich schnell ziemlich nass geworden.
Doch der Spuk war bald vorbei, der Regen hörte auf und nach und nach trudelten die Gäste ein.
Rund 25 bis 30 Leute waren da und es wurde ein ausgesprochen gelungener, fröhlicher letzter Abend mit einer 5 vornedran 🙂
Auch Bernds Geburtstagsgeschenk sorgte für unterschiedliche Reaktionen: ein mobiles Campingklo samt Zelt. Praktisch, originell wie ich finde, aber offenbar nicht bei allen gleichermassen begehrt. 😄
Heute kam der erste Gast aus Deutschland angefahren – die Zugverbindung klappte trotz Verspätungen und Bernd holte sie während ich beim Rudern war am Bahnhof ab, brachte sie im Hotel unter und dann trafen wir uns im Rosengarten zum z’Nacht. Willkommen in Bern!
Eine Kollegin hatte Geburtstag – und nach sehr schnellem, erfolgreichem Aufbau der Pergola konnte die Feier ganz entspannt beginnen.
Musik, gute Stimmung und als besonderes Highlight sogar ein kleiner, wunderbar abkühlender Regenguss. Fast schon perfektes Sommerwetter.
Allerdings machte ich mich relativ bald auf den Weg zurück nach Hause, wegen des Befunds von letzter Woche war Bernd ziemlich grübelig. Abwarten ist bekanntlich nicht gerade seine Paradedisziplin…
Trotz – oder gerade wegen- brütender Hitze stand erst einmal Kultur auf dem Programm. Im Alpinen Museum ging es in die Ausstellung über Grönland: Eisberge und Schnee fühlen sich zumindest theoretisch kühl an.
Danach noch ein kleiner Abstecher in die Kunsthalle mit der Jüngsten, bevor wir uns alle vor der Kunsthalle erst einmal einen Drink genehmigten.
Anschliessend gab es zur Abkühlung ein Aareschwumm im Marzili.
Der Weg zurück führte über den Bundesplatz, wo schon das übliche 1.-August-Brimborium in vollem Gang war: Diesmal allerdings nur wenige kleine Gasgrills, eine Blaskapelle und natürlich die Nationalhymne. Schweizer Folklore bei tropischen Temperaturen.
Zu Hause wartete zum Glück bereits kalte Suppe. Und dann ziemlich bald ab ins Bett: Alle platt. Die Hitze hatte gewonnen.
Bis Nachmittag war es nur in der klimatisierten Wohnung auszuhalten… Und dann war auch als einzige Möglichkeit ein langer Aareschwumm möglich. Auf dem Rückweg musste ich unterwegs glatt nochmal ins Wasser, sonst wäre ich erschwitzt 🙂 Wieder zuhause waren wir leider wieder auf Ausgangstemperatur…
Am Abend ging es dann ins angenehm klimatisierte Myle am Bahnhof – im Innenraum ein gelungenes Upgrade zur Steinhalle. Der Garten ist natürlich nicht so schön, aber der wäre heute soundso zu heiss gewesen.
Das Essen war jedenfalls wieder phänomenal gut! Die Hokkaido-Reise hatte einige sehr feine Elemente.
Amuse Bouche
erster & zweiter Gang
dritter Gang – hier unterschieden sich die Vegi und Fisch-Variante dann zumindest optisch deutlicher
Hauptgang
Kalamansi – knapp erwischt 🙂
Ein megageiler und ein wahrscheinlich recht authentischer Nachtisch
Die Abschiedstournee!! Vorher trafen wir uns im Zug mit dem Westschweizer, der seine Frau schon alleine hatte losfahren lassen, um ein Frauenwochenende zu machen. In der glühenden Hitze glühten wir im Alehaus ein bisschen vor.
Und als noch ein Zürcher dazukam, machte ich mich langsam auf die Socken, um mich im See abzukühlen – die Jungs kühlten sich weiter von innen.
Nach dem erfrischenden Schwumm im übervollen Utobad traf ich die Mädelsrunde im Niederdorf
und wir zogen gemeinsam los zum Letzigrund.
Dort tauchten dann auch irgendwann die beiden Jungs auf, die noch an der Fritschiwiese ein paar Bier mehr abgepumpt hatten und sich die Sonne so richtig auf die eh schon vorgeglühten Birnen scheinen liessen. Wir Mädels standen leider ein bisschen zu lang in der Getränkeschlange (die heute extrem schlecht organsisiert war) und verpassten so den ersten Anfang.
Aber das machte nichts: Es ging schliesslich über zwei Stunden und von Anfang bis Ende mit Wahnsinns-Power
intensiver Stimmung
und einigen sehr emotionalen Ansagen und Momenten.
Wirklich eines der besten Hosen-Konzerte, die wir bisher hatten.
Zum Ausklang gingen wir noch in eine neue Location, die Remise Rosa – vom gleichen Betreiber wie Frau Gerolds Garten, wo dann noch Fussball geglotzt wurde (Deutschland – Elfenbeinküste 2:1)
Den letzten Absacker nahm ich dann aber nicht mehr und ging lieber in das gemietete Appartement, das wirklich nicht schlecht war (dort im Innenhof hatten wir uns mal ein Loft angeschaut).
Auch in Bern gibt es alle Jubeljahre ein Stadtfest! Heute war es wieder soweit und am Bundesplatz spielte Traktorkestar mit Stefan Eicher zusammen.
Wir hatten richtig Glück: Ein Unwetter rollte heran, regnete ein bisschen und vertrieb die Leute. Dann verzog es sich wieder und wir hatten Plätze in der allerersten Reihe.
Ein kurzes Treffen an der Kantonalbank mit den beiden, die auf Troubas Kater warteten, hielten wir kurz – schliesslich wollte Bernd noch Bier trinken und wir kamen auch im Trappiste gerade so gut an, dass wir uns ein paar Stühle schnappen konnten und im Trockenen ein paar Bier trinken konnten.
Dann kam noch eine ehemalige Germanistik-Kollegin, mit der ich dann noch zur Bundesterrasse zog, um die neue Drohneshow zu bewundern – sehr patriarchalisch und mit gaanz viel „Zuckerguss“ aber ein ganz netter Abschluss.
Bernd war vorher nach Hause gegangen, hatte aber unterwegs auch die Drohnen gesehen, als sie noch aufgeladen wurden 😉
Anreise zum bereits seit drei Wochen Urlaubenden! Pünktlich zum Hochzeitstag 🙂 Der Flug lief problemlos mit nur 20min Verspätung und dann gab es erst mal ein kühles Sagres 0.0 und ein paar Oliven auf der Dachterrasse.
Gegen 14 Uhr war ziemlich Ebbe und wir besichtigten das Wahrzeichen von Fuseta aus der Nähe. Ich schwamm dann zurück.
Nach der Siesta
gab es eine sehr feine Cataplana zur Feier des 15. Hochzeitstagss
und dann mussten wir noch ein paar Schritte zum Leuchtturm laufen, um den vollen Bauch etwas zu beruhigen.
Party machen war früher auch einfacher… nach knapp 4h Schlaf haute es mich auf dem Weg vom WC einfach um. Da ziemlich viele Krankenfachkräfte da waren, war ich in allerbesten Händen. Zur Sicherheit holten die zwar noch die Sanitäter aber ausser Blutdruck messen (80/55) unternahmen die auch nicht viel und ich schlief mich dann einfach noch zwei Stunden aus und konnte dann halbwegs problemlos mit dem Zug nach Hause zum Miezer fahren! Was für eine Feier!
Zuerst galt es heute, das Mitbringsel für die Fete heute Abend zu besorgen – erfolgreich: In Deutschland gibt es ja fast überall den Klossteig, weshalb der Kontakt nach Schwerzenbach überhaupt erst entstanden ist (vgl. Kommentar vom 17.1.2010!) und das sogar im doppelten Sinn: der Spaziergang war nämlich auch noch sehr schön!
Der bereits über 50 jährige wollte im Winter nicht gross feiern – schliesslich ist es da bekanntlich kalt. Jedenfalls war heute zur Party mit überwiegend fränkischer Beteiligung geladen. Und dorthin fuhr ich mit dem Bus über den See 🙂
In Uster war das Wetter prima und die Stimmung auch!
Das verleitete natürlich dazu, viel zu lange zu feiern und vielleicht auch das Bier zu viel zu erwischen. Jedenfalls ging es bis halb fünf 😉
Nach dem Trainingsauftakt gestern (aua Muskelkater) und einem gemütlichen Balkonfrühstück mit Leckereien vom Markt: Verena Kessler liest aus Ihrem Buch Gym -wo wohl- im Fitnessstudio! Hier kam heute auch Bernd mit.
Anschliessend gab es einen Protein-Apéro von dem wir uns aber bald verabschiedeten.
Bern liest ein Buch – diesmal im Fitness-Studio mit integriertem Training! Puh – ganz schön anstrengend (findet auch der Reporter vom Bund :-))!
Zur Entspannung am Abend gab es dann den Zwanze Day – wieder einmal mit spannenden Bieren, einem netten Gespräch mit der Zürcher resp. Basler Community
und natürlich um 21 Uhr dem „festlichen Anstich“ des diesjährigen Zwanze Biers.
Nachdem das im letzten Jahr ganz spannend war, habe ich auch wieder rechtzeitig mir ein Ticket besorgt, allerdings fiel dann der Hauptkampf aufgrund von Übergewicht aus – im Superfedergewicht 4kg zu viel war sicher kein Versehen!
Stattdessen war dann der junge Felix Meier im Hauptkampf, der dann seinen Gegner aus Finnland bereits früh verprügelt hatte.
Gemäss Bernd ein „fürchterliches Gekicke“ – nach gut einer Stunde fielen dann aber doch drei Tore in kurzr Zeit (für Bernd für die falsche Seite – mir war das ja ziemlich egal ;-))
Da das Wetter heute maximal grusig war, fuhren wir nach Buttenwiesen und schauten, ob es die begehrten Handtücher vieleicht im dortigen Fabrikverkauf von Erwin Müller einzeln gibt. Leider Fehlanzeige! Aber auf dem Weg lagen ein paar Geocaches, die als Park and Find machbar waren.
Aufwärmen mussten wir uns aber dann doch noch – und das taten wir in einem netten Cafe mit Verkauf verschiedenen Schnickschnacks.
Dann war es auch schon Zeit, nach Hause zu fahren, einen Valentinsstrauss von Bernd (❤️), der für einige Unruhe gesorgt hatte, dann doch in Empfang zu nehmen,
sich umzuziehen und ins untitled zum (Valentinstag-)Essen zu gehen.
Es war sehr fein und gar nicht zu viel,
so dass wir durchaus noch Lust hatten, zu Smart Wave zu gehen und einige von den (gar nicht so vielen) Kalorien bei überraschend guter Musik wieder abzuhötteln.