Mit einem ordentliche Ergebnis endete heute mein Strampeln – ich bin gut unterwegs, aber ein bisschen fehlt noch…

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Bernds Fuss mochte den gestrigen Abend offenbar gar nicht – jedenfalls streikte er. Er meinte, Wärme würde helfen aber das heisse Bad war dann doch wohl übertrieben und legte ihn für den Nachmittag und Abend komplett flach (am Ende stellte sich heraus, dass das Kortison half). Ein diesmal nicht ganz so überzeugendes Stück über den Schweizer Nationalhelden, bzw, Proben zu einer Aufführung des Stücks von Schiller in einer Waschküche. Dämpfer im GenesungsprozessWährend ich heute den ganzen Tag unterwegs war, gab es leider einen kleinen „Rückschlag“ beim Patienten: Irgendwoher hatte sich Bernd einen Schnöf eingefangen, der ihn heute ins Bett zwang. Ohnehin noch nicht wirklich fit ist sowas sehr mühsam – und das Husten tut mit halbverheiltem Brustkorb natürlich ziemlich weh 🙁 Zum Abschluss hatte Bernd nochmal einen intensiven Tag. Vor allem das Belastungs-EKG war aussagekräftig. Knapp über drei Wochen nach OP: „100% beim Gehen (=600m in 6Min), Ergometer bei 140 Watt/ 80% abgedreht – ich fordere mich zu stark 😳“ Das kann sich aber m.E. sehen lassen! Wir verbrachten den etwas trüben Tag weitgehend mit ausruhen, ein bisschen Geocachen (nach längerer Suche fand ich den Multi dann doch noch), Rätseln und Kartenspielen. Bernd vertrat sich die Füsse nur kurz (nach dem längeren Marsch gestern hatte er sich das verdient) und ich machte die kleine Winterberg-Runde. Nach dem Abendessen fuhr ich dann zu Craggsi und trank mit der lieben Catsitterin noch ein Bierchen, bevor ich dann das Auto wieder in der Garage versorgte. Vor dem Miottagessen drehte ich meine erste Runde um HSW, um ein paar Infos zu einem Geocache zu suchen. Gleich nach dem Mittag machten wir gemeinsam eine schöne Wanderung rund um die Blume bei traumhaftem Wetter. Sehr tapfer, wie Bernd schon drei Wochen nach OP eine kleine Wanderung von 8 1/2km und knapp 300hm schaffte – auch wenn wir den Aufstieg zur Blume selbst lieber bleiben liessen. Zum Abendessen gingen wir auswärts ins Bellevue – einer urchigen Beiz mit währschaftem Essen. Der Rückweg durch die recht hell erleuchtete Nacht war auch noch ganz nett. Für dieses Wochenende hatte Bernd ein Zimmer für mich im Gästehaus reserviert und so konnten wir das letzte Wochenende auf Reha (und auch das letzte Wochenende meiner Ferien) noch gemeinsam verbringen. Auf der „Anreise“ machte ich noch kurz zum z’Mittag Halt bei einer Kollegin ob Steffisburg und lernte dabei auch mal ihre beiden Miezis kennen 🙂 bevor ich dann im Gästezimmer mit ebenso schönem Blick wie bei Bernd eincheckte Am Abend genossen wir den herrlichen Sonnenuntergang und gingen dann aber zeitig ins Bettele Wieder einmal eine Vernissage im Zentrum Paul Klee. Die Vorträge waren interessant, der Apéro eher überschaubar und die Ausstellung nicht so ganz mein Fall – Textiles Arbeiten finde ich zwar schön selber zu machen (man konnte selbst an einem Webstuhl ausprobieren) aber die Ergebnisse finde ich mässig interessant. Aber es war ein schöner Abend mit der Nordic Walking Kollegin und einem Spaziergang über die „Steinschlange“ zurück. Meanwhile in HSW gab es heute echten Kitsch vom Morgengrauen bis zum Sonnenuntergang. Da ich ja noch Ferien hatte wurde die „Walkingrunde“ heute deutlich ausgedehnt – wir gingen zur Aare – über den Seftausteg beider alten Spinnerei und dann bis zur Halenbrücke und über den „Hosenweg“ wieder zurück. Eine richtige Wanderung bei wunderbarem Wetter. Währenddessen in Heiligenschwendi: Mittagessen auf dem Balkon! Den heutigen Besuch in Heiligenschwendi nutze ich, um noch eine kleine Runde bei Traumwetter zum Niesenbänkli zu gehen. Anschliessend gab es einen schönen Sonnenuntergang auf dem Balkon und eine kleine Narbendokumentation – es heilt doch recht schön! Die Aussicht ist langsam schon recht vertraut und man kennt sich mit Namen 🙂 Mit einem erfrischenden Morgenschwumm im Genfer See begannen wir den day after. Das tat gut – auch wenn wir uns die Dusche sparen konnten, weil es in Strömen regnete. Das störte aber wahrscheinlich die Zuschauer mehr als die Schwimmerinnnen. Anschliessend gab es erst mal ein Frühstück mit Silberhochzeitstorte und dann ging es mit vereinten Kräften ans Aufräumen, was mit vielen Helfenden recht schnell geschehen war. Statt direkt nach Hause zu fahren, fuhr ich gleich durch nach Heiligenschwendi auf einen Sonnenuntergang und einen Kaffee. Wieder mal eine gelungene Feier im Waadtland! Viele neue, einige bekannte und auch wiedererkannte Gesichter. Viel Spass. Fingerfood, Pizza und Muffins, eine Fotobox, einige (spontane und geplante) Show-Beiträge und alkoholoische sowie nicht-alkoholische Getränke machten das Fest zu einem Rauschenden! Nur schade, dass Bernd schon wieder mal nicht dabei sein konnte… Mit der ehemaligen Katzensitterin ging es heute recht zeitig in den Zoo in Servion -nicht nur zum Tiere gucken sondern auch zum Ratschen und Kaffeetrinken. Währenddessen ging es in Heiligenschwendi alleine bergauf Die heuteige Ultraschalluntersuchung von Craggsis Bauch hatte mir ganz schöne Bauchschmerzen verursacht. Das Ergebnis ist nicht schön, aber es könnte schlimmer sein: Kein Tumor aber ganz viele schmerzhafte Gallen- und Lebersteine, die man leider nicht heilen sondern nur die Entzündung behandeln kann. Ab sofort gibt es Cortison, ein neues Futter und ein Lebermittel (letzteres mag er gar nicht, der Rest geht gut). Und es bleibt nur zu hoffen, dass die Entzündung und damit die Schmerzen weggehen. Am Abend gab es – da ch doch recht erleichtert war- einen kleinen Umtruk und und in Heiligenschwendi wird gewandert! Inzwischen schon in der höchsten Wandergruppe F! Das Geburi-Geschenk wollte eingelöst werden und weil das Wetter nicht stabil genug für eine Bergtour war, entschieden wir uns, nach Zürich zu fahren. Zuerst ging es mal wieder auf den Uetliberg und auf dem bekannten Weg – vorbei an der Biergartenleiche – zum Felsenegg. Mit einer Pause am üblichen Aussichtspunkt und einem Kaffee beim Felsenegg. Anschliessend durfte ich der Bernerin die Zürcher Wurscht kredenzen und es gab noch einen Kaffee auf dem Bellevue. Dem Helmhaus und der Wasserkirche statteten wir auch noch einen Besuch ab, dann ging es durch die Schipfe und am Lindenhof vorbei zm Bahnhof, wo wir in den Zug stiegen und – um das Ticket richtig auzunutzen- noch einen Zwischenhalt in Baden machten. Dort guckten wir ein bisschen im Städtchen herum, shoppten ein paar Jacken und fuhren dann zufrieden wieder ins Bundesdorf. Währenddessen in Heiligenschwendi – es geht voran (inzwischen schon Gruppe E von F) Heute wurde ich von den Lörrachern abgeholt und wir fuhren zu dritt zum Patienten. Der war zwar etwas verfroren – schliesslich gab es schon die ersten Flocken – aber mit warmer Unterhose gingen wir dann eine kleine „Wanderung“ machen. Es gibt etwa 2km vom Reha-Zentrum entfernt einen Aussichtspunkt namens Vesuv, was nicht nur dem Besuch gefiel! Neben der tollen Aussicht ist hier die grosse Katzengegend – mindestens 9 liefen uns über den Weg:-) Nach dem Rückweg gingen wir ins Restaurant, wo es auch noch eine Jodeldarbietung gab. Bernd war dann schon ein bisschen müde und legte sich vor dem Abendessen noch ein bisschen hin und wir machten noch einen kurzen Halt in Thun mit Spaziergang zum See und über die zwei Holzbrücken zurück. |
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