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14. Mrz. 20 | Beitrag von Sibylle

Shutdown & Heimfahrt

Tja, heute war dann tatsächlich alles zu. Der halbe Tag Skipass soll zwar angeblich als Gutschein zurückerstattet werden aber mal sehen, ob wir diesen Act auf uns nehmen.

Erst mal stand die Heimfahrt bevor und weil ausgerechnet heut auch noch ein Wassereinbruch im Lötschberg war (dieses Jahr schon zum zweiten Mal), mussten wir ein paar Umwege in Kauf nehmen. Die funktionierten zwar, aber mit Social Distancing ging das natürlich nicht. Die Züge waren zwar nicht übervoll aber schon ziemlich und so richtig wohl fühlt man sich aufgrund der ganzen Nachrichten deshalb nicht.

Trotzdem kamen wir gut in Zürich an, unser Skikollege fuhr auch umgehend weiter, um noch möglichst unbehelligt über die Grenze zu kommen, was ihm auch gelang. Er bleibt jetzt erst mal zwei Wochen (die von Söder empfohlene Quarantäne nach einem Aufenthalt im Risikogebiet Schweiz) in Oberstaufen.

So nahm also der wirklich wieder sehr gelungene Skiurlaub in diesem Jahr ein etwas abruptes aber nicht übermässig ärgerliches Ende. Auf ein Neues im nächsten Jahr!

13. Mrz. 20 | Beitrag von Sibylle

Geguided & Hütte

Für den letzten vollen Skitag hatten wir uns nochmal mit Andre verabredet. Eigentlich wollten wir auch eine kleine Tour machen mit einem kurzen Aufstieg (z.B. Stockhorn) aber weil einer von uns die falschen Felle dabei hatte, entschieden wir uns um, nur freeriden zu gehen.

  

Eigentlich war das ganz in Bernds Sinn aber irgendwie wollte das Knie nach dem Schnackler gestern am Gornergrat nicht so wie er und so trennten wir uns nach nur einer Abfahrt vom Rothorn. Andre hatte uns aber auch in schweren Schnee gelockt und wir stellten uns alle nicht so sehr glorreich an, so dass wir erst mal „Skiunterricht“ bekamen.

Bernd fuhr aber dann trotzdem lieber Richtung Hütte, während wir anderen drei mit der allerersten Gondel nach frischem Schneefall zur Roten Nase fuhren und eine wunderbare Abfahrt über unberührte Hänge und ganz weit über die Moräne ins Tal des Findelngletschers genossen.

Das Gleiche auf der anderen Seite entlang machten wir am Vormittag nochmal und anschliessend noch eine Variante vom Hohtälli, die mir auch völlig unbekannt war. und dann suchten wir Bernd, der eigentlich in der Blue Lounge sitzen sollte. Fündig wurde wir aber erst in der Fluhalp, wo er schon das ein oder andere Glas Wein hatte und es sich in der Sonne mit Blick auf unsere Abfahrten gemütlich gemacht hatte.

 

Die nicht-knieversehrten machten sich nochmal auf, um eine dritte Abfahrt (wieder Richtung Moräne) an der Roten Nase zu unternehmen zu nehmen. Überall unberührte Hänge – herrlich!

Dann reichte es aber auch uns und wir sammelten Bernd im Cervo wieder ein, wo wir uns von Andre verabschiedeten und nochmal mit einem Ingwerbier auf den Skiurlaub anstiessen. Dort hörten wir auch erste Gerüchte, dass das Skigebiet komplett dichtgemacht werden soll und zwar sofort!

Zum Abendessen gingen wir einfach in ein Lokal in der Hauptstrasse, das noch offen hatte. Es herrschte seltsame Leere – schliesslich dürfen jetzt nur noch 50 Personen inkl. Angestellte in einem Lokal zugegen sein. Aber das Essen war ganz gut und wir dann auch zufrieden.

12. Mrz. 20 | Beitrag von Sibylle

Gorner Grat & Knie Autsch

Nach dem glorreichen Tag gestern nahmen wir uns vor, erst mal auf Sightseeing zu gehen. So setzten wir uns in die Gornergratbahn und machten erst mal Bella Vista. Dabei entdeckten wir einen schönen Hang gleich von oben und so schleppten wir die Skier doch fast bis zur Aussichtsplattform und kletterten -unter Beobachtung einiger Touristen- über die Mauer, um in den wirklich schönen Hang zu fahren.

Leider hatte es Steine und Bernd blieb an einem davon hängen, so dass sein Knie danach ziemlich schmerzte. Deshalb trennten wir uns auf dem Weg nach unten und Bernd fuhr lieber zur Blue Lounge, um das Knie zu schonen und sich ein bisschen in die Sonne zu setzen. Wir anderen beiden machten zwei schöne Abfahrten von der Roten Nase und vom Hohtälli und fuhren dann auch wieder zur Suneggaseite, um ebenfalls ein bisschen in der „Sunne“ zu hocken.

Wir wollten es ja ruhig angehen lassen und so fuhren wir auch bald wieder ab, um mal wieder einen Apéro im Cervo zu nehmen. Irgendwie hat dieses Corona-Gedöns immerhin den Vorteil, dass man in dieser echt schönen Bar Platz bekommt.

Zum Abendessen nach der Sauna ging es diesmal zum Asiaten. Wir hatten ausfindig gemacht, dass es einen ganz netten Thai/Japan/Vietnamesen gab und der war auch gar nicht schlecht. Bis auf die etwas unkoordinierte Bedienung, die nicht so recht checkte, dass wir einfach ein bisschen früh dran waren und erst mal einen Apéro trinken wollten 🙂

 

11. Mrz. 20 | Beitrag von Bernd

Monte Rosa

Das bereits vorab geplante Highlight: Heute ging es mit dem Taxi zum Heliport und pünktlich um 9:30 Uhr trafen wir dort unseren Guide Andre. Er verfrachtete nach kurzem Check des Equipements uns zügig in einem Heli und dann ging die Achterbahnfahrt los: Kurz nach dem Abheben sackte unser Hubschrauber erstmal in einer Schleife ein Stückchen ab, um dann stetig bis auf 4250m – unserem Austiegsplatz unter der Dufourspitze – aufzusteigen. Dabei überflogen wir das Rot- & Stockhorn und hatten ein fantastischen Blick auf die anderen 4000er.

 

Oben angekommen waren wir zwar nicht allein, aber unser Führer brachte uns über den Gletscher in unverspurte Hänge – herrlich!

Wir machten noch eine kurze Pause an der Monte Rosa Hütte und dann ging es weiter über den Gletscher, der immer sanfter ausläuft…

  

Nach einer kurzen Kraxelei über ein paar Holzplanken, einem kurzen Aufstieg und einer schwankenden Hängebrücke war es geschafft – wir waren zurück in der Zivilisation.

Durstig wie wir waren kehrten wir zum späten Mittag im Hotel Silvana Mountain auf dem Furri ein und weil es so schön war, blieben wir den restlichen Nachmittag dort sitzen.

Abends ging es auf ein paar schöne IPAs in die Grizzly-Bar und weil es so praktisch war assen wir auch gleich da.

10. Mrz. 20 | Beitrag von Bernd

Blindflug im Neuschnee

Heute schneite es dann richtig und von unten sahen wir nur die Nebelsuppe. Sibylle und ich gingen erstmal allein los, um das mit der nicht vorhandenen Sicht zu verifizieren. Am Furgg erhielten wir dann Verstärkung von Torsten und Meta, die im Blindflug und zusätzlich mangels Ortskenntnisse den Hirli nicht fanden. Da fuhren wir dann erstmal gemeinsam hin und auch die Strecken dort bei frischen Neuschnee mehrmals ab – Sicht war allerdings nicht vorhanden, erst im Wald riss es wieder auf. Kurz vor Mittag stiess dann unser Mitfahrer dazu und nach einer gelungenen Variante machten wir dann gemeinsam Mittag auf dem Furri.

 

Nach dem Mittagessen probierten wir dann noch eine weitere individuellere Variante im herrlichen Tiefschnee aus – quer durch den Wald rechts von der Stafelalp.

Aber nachdem gegenüber in der Wand ständig Schnebretter abgingen und mittlerweile alle Varianten am Schwarzsee gesperrt waren, fuhren wir nach der Querung eines Lawinenkegels auf der Umfahrung über die letzte gelbe Piste ab zum Hennustall, wo wieder fast nichts los war.

Da blieben aber nur die beiden Herren; der Rest machte sich auf den schnellsten Weg ins Dorf, um noch rechtzeitig ins Matterhorn-Museum zu kommen. Ein bisschen Kultur! Und die lohnte sich tatsächlich. Ein schön gemachtes, in den Berg gegrabenes Museum mit allerlei Bergsteiger und Bergdorf-Infos.

Abends traffen wir uns dann nochmal zum gemeinsamen Käseessen im Saycheese, wo es interessante Raclette-Kombinationen gab.

09. Mrz. 20 | Beitrag von Sibylle

Wechselhaftes Wetter

Morgens sag es erst mal gar nicht danach aus, als ob es sich lohnen würde, auf den Berg zu fahren. Ausserdem haben sie Italien zugesperrt. Aber wir rafften uns auf und fuhren mal zur Sunnegga hoch. Dort herrschte Nebel und wir beschlossen, erst mal eine gelbe Abfahrt zu nehmen und unter der Wolkendecke zu bleiben. Die Entscheidung stellte sich als nicht so gut heraus: Die Abfahrt war am Morgen noch extrem eisig und etwa in der Hälfte landeten wir doch auch im Nebel. Also lieber doch nach oben und ein paar Mal vom Rothorn die geöffneten Varianten fahren!

 

Da wurde es im Lauf des Tages immer schöner und nach unserer Pause auf der Fluhalp mit wieder lecker Pasta riss es nochmal richtig auf!

Deswegen fuhren wir  Richtung Furri und blieben nach der Variante am Aroleit in einer schönen Bar, dem Farmerhaus mit Livemusik hängen – eine sehr gute Entscheidung, wie wir auf dem Weg nach unten bemerkten; im Hennustall war nämlich nicht nur nichts los sondern auch keine Sonne – alles richtig gemacht!

  

Zum Apéro gingen wir diesmal (nachdem uns der Grizzly schon wieder nicht haben wollte, weil er Ruhetag hatte) in die Backstage Bar auf einen ganz kurzen Aufgalopp.

 

Schliesslich hatten wir beim losmarschieren chez Gaby reserviert und wollten pünktlich sein (es lohnte sich auch durchaus)

08. Mrz. 20 | Beitrag von Bernd

Einfahren und einen Überblick gewinnen...

Morgens lachte uns das Horn vor dem blauen Himmel entgegen, so dass wir uns zügig auf den Weg nach ganz oben machten. Auf dem kleinen Matterhorn sah das Wetter dann nicht mehr ganz so gut aus – es wehte auch eine steife Brise und am Breithorn sahen wir, dass es wohl diesmal nichts mit einer Tour dort wird.

Nach der Besichtigung des Gletschergebiets machten wir uns vom Furggsattel über die Panoramapiste auf den Weg zum Schwarzsee und eine frühe Mittagspause auf der Stafelalp.

Dort entschieden wir noch einen Abstecher an die Rote Nase zu unternehmen. Wieder eine herrliche teilweise unverspurte Abfahrt, die uns dann ein bisschen forderte und deshalb ging es danach ins Cervo, um mit mehreren Kaltgetränken unseren Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen 😉

Abends gingen wir unspektakulär in die Pizzeria Roma und wieder zeitig in die Kiste.

 

07. Mrz. 20 | Beitrag von Bernd

Mit dem ÖV nach Zermatt...

Nachdem wir kurz nach Mittag vollzählig zur Abfahrt nach Zermatt waren, schnappte sich jeder sein Gerödel und wir machten uns mit Bus, S-Bahn, IC und Zahnradbahn vom Idaplatz auf den Weg nach Zermatt.

Dort wurden wir vom Hotel mit einem Elektromobil abgeholt und in unser Appartement gebracht. Nach dem Auspacken erledigten wir noch verschiedene Besorgungen und nahmen – nach dem die Grizzly-Bar aufgrund eines Rugby-Spiels völlig überlaufen war – einen ersten Drink in der Hexenbar. Danach ging es zum Abendessen ins Sparky’s, wo wir erstmal an der Bar auf das Ende der Rugby-Partie warteten und dann wieder sehr gute Curries bekamen.

 

Dann ging es nach einem letzten Absackerbier auch schon in die Kiste, schliesslich sollte es morgen ja auf die „Piste“ gehen…

08. Feb. 20 | Beitrag von Sibylle

Engel- bzw. Steinberg

Endlich wieder auf Skier – für mich das erste Mal in diesem Jahr (nicht in der Saison, aber in 2020). Die Vorhersage war perfekt: Sonne mit ein paar Wolken, Lawinenwarnstufe 2 und so entschieden wir uns, nach Engelberg zu fahren und endlich den Steinberg – eine der Big 5 von den Freeride-Abfahrten in Engelberg in Angriff zu nehmen. Ausserdem wollte ich meine Helmcamera (mein Weihnachtsgeschenk) ausprobieren. Beides klappte prima und es wurde ein kurzer aber knackiger Skitag.

 

Vor lauter Begeisterung nahmen wir sogar noch eine zweite der Big 5 mit: das Steintäli und auch das war eine schöne Variante. Engelberg war trotz vieler Leute an diesem Tag die beste Entscheidung!

 

29. Dez. 19 | Beitrag von Bernd

Winterwonderland (Ski) Silvretta Nova

Nachdem das Auto immer noch in der versperrten Garage feststeckte, machte ich mich mit dem Zug auf nach Feldkirch, wo ich bereits erwartet wurde und von wo es weiter ins Montafon nach St.Gallenkirch ging. Es herrschte Kaiserwetter und so waren unbeschreibliche Mengen von Ausflüglern/Urlaubern unterwegs. Unverspurte Hänge fanden wir damit zwar keine mehr aber ein paar schöne Ecken gab es noch, bevor der Schnee dort dann am Ende vom Tag wirklich zu schwer wurde.

 

Retour wurde ich wieder am Bahnhof in Feldkirch abgesetzt -merci nochmals für den super Service!- und nach kurzer Wartezeit auf dem wirklich saukaltem Bahnhof ging es mit dem etwas verspäteten IC zurück nach Zürich. Die Getränkeversorgung war dabei super 😉

28. Dez. 19 | Beitrag von Sibylle

Powder Day über dem Nebelmeer auf dem Pizol

Unten blieb das Wetter heute trüb – aber oben……

Wir trafen uns mit dem aus Oberstaufen Angereisten auf dem Pizol und genossen ein wahres Winterwonderland über dem Nebelmeer,

wo man förmlich über die flachen Hänge fliegen konnte:

 

15. Dez. 19 | Beitrag von Sibylle

Schindlerkar & St. Anton

Am Vorabend machte Bernd an seinem Zehengrundgelenk eine unschöne Entdeckung… Aber nach ein paar Schmerzmitteln und einer nicht ganz so angenehmen Nacht zwängte er den Fuss dann doch in den Skistiefel und biss die Zähne zusammen. Es wäre auch jammerschade gewesen: Heute herrschte strahlender Sonnenschein

und so nutzten wir die Gelegenheit um uns bis nach St. Anton durchzuhangeln und nach einem missglückten Gondelanlauf (die haben da echt was umgebaut) dann noch das (eigentlich gesperrte) Schindlerkar zu fahren. Dort war der Schnee auch herrlich. Trotzdem reichte es für Bernds Fuss und so machten wir uns wieder auf den Weg zurück.

 

Ein erfolgloser Versuch, in einer Hütte einen Platz oder überhaupt irgendwas zu kriegen, trübte zwar kurz die Stimmung aber der Ersatz in einer BBQ-Hütte mit sehr feinem Rindvieh entschädigte vollends und wir konnten einen schönen Skitag verbuchen (mit den Skiern komme ich langsam recht gut zurecht)

Zum Abendessen nahmen wir diesmal nur eine Kleinigkeit aber wir wollten unbedingt noch das Pale Ale probieren, das in der Lecher Stube hausgebraut wird, was ganz nett war.

14. Dez. 19 | Beitrag von Sibylle

Ski und Schirmbar

Heute sollte es ein richtiger Skitag werden. Leider war oben so gut wie alles zu, weil der Wind so heftig war. Und leider blies der Wind (der uns schon gestern fast aus dem Lift geweht hatte) heute immer noch den Schnee in irgendwelche Kuhlen (in die sich Bernd auch gleich reinlegte ;-))

erfreulicherweise riss es nachmittags dann doch auf und wir konnten noch ein bisschen vernünftig fahren,

 

bevor wir uns mit den beiden Freeride-Openern in der Schirmbar trafen.

 

Während die anderen beiden zu ihrem Nudelbuffet im Spullersee gingen, futterten wir im bumsvollen Hus Nr. 8 und gingen dann aber auch bald in die Kiste.

13. Dez. 19 | Beitrag von Sibylle

Skiauftakt bei Schneetreiben

Das Wetter…naja… der Schnee…tip-top!… die Kondition…noch nicht da… So lässt sich der Tag wohl zusammenfassen. Es ging uns allen dreien so und so wurde es ein ruhiger aber netter Skiauftakt in diese Saison. Meine neuen Skier jedenfalls scheinen nicht schlecht zu sein!

 

Zum Abendessen gingen wir heute nach einem kurzen Aprés-Glühwein erst mal in die Sauna und

 

dann mal wieder in die Schneggarei, wo wir nach etwas warten einen guten Platz und ebenso gute Pizzen bekamen.

 

12. Dez. 19 | Beitrag von Sibylle

Anfahrt Arlberg

Alle Jahre wieder 🎼 – Diesmal hatten wir sogar Glück und ergatterten ein relativ günstiges Zimmer in einer zentral gelegenen Pension in Lech, so dass wir diesmal mittendrin waren. Die Anfahrt verlief auch unproblematisch (mit einem klitzekleinen Umweg über einen rutschigen Parkplatz)

 

Obwohl wir ganz anders als geplant erst sehr spät loskamen und ich auf Bernd den halben Tag hatte warten müssen, wurde es doch noch ein schöner Auftakt mit einem netten Futter in der Lecher Stube.

 

06. Apr. 19 | Beitrag von Bernd

Lenzerheide/Arosa

Es hatte frisch geschneit aber aufgrund der extrem hohen Temperaturen sahen die Spuren schöner aus als es tatsächlich zu fahren war. Wir vergnügten uns also lieber auf den Pisten, probierten die relativ neue Verbindung von Lenzerheide nach Arosa aus (für uns ein neues, wenn auch eher langweiliges und viel zu touristisches Gebiet ;-)) und genossen einfach nochmal Sonne und einen Hüttenbesuch.

 

Auf dem Rückweg packten wir noch ordentlich Trockenfleisch ein, was am Dienstag dann zu einer Spargeltorte verarbeitet wurde…

 

22. Mrz. 19 | Beitrag von Sibylle

Letztes 'Pistenfahren' in La Grave

Am nun schon sechsten Tag Traumwetter in Folge ging es nochmal mit dem Telepherique ins Gebiet. Wir gingen es nach dem gestrigen Tag recht ruhig an und liessen es schön langsam auslaufen.

Noch einmal rechts rum (über das Refuge de Chancel)

und nach dem Abschied von dem, der eigentlich für dieses Gebiet verantwortlich war, noch einmal links rum und dann war es auch schon gut für heute und für den Urlaub überhaupt.

 

 

21. Mrz. 19 | Beitrag von Bernd

Mit François nach Les Deux Alpes

Heute war es oben in La Grave wieder so windig, dass die Bahn nur bis zur Mittelstation fuhr. Nachdem wir heute aber nochmal etwas mit François unternehmen wollten, machten wir uns auf den Weg nach Les Deux Alpes und trafen uns mit ihm wieder an der Talstation des Jandri Express. Dort lotste er uns auf der Skischulspur an der Schlange vorbei und brachte uns damit zügig nach ganz oben.

 

Als erstes befuhren wir eine herrliche Wand, die uns schon bei unserem ersten Besuch aufgefallen war. Die Route heisst wohl Clot de Chalance und führt vom Gletscher auf 3200m an mehreren Felsbändern vorbei bis auf 2200m – direkt unterhalb der Hütte, wo wir schon am Montag zu Mittag gegessen hatten. Nachdem Andy noch einen Verletzten auf der Piste erstversorgt hatte – den hatte es direkt vor mir auf einer blauen Piste geraudeaus fahrend plötzlich geschmissen – konnten wir auch wieder nach oben nach Toura, von wo wir noch ca. 15 Minuten aufsteigen mussten.

 

Oben eröffnete sich ein fantastischer Blick ins Nachbartal hinunter Richtung Saint-Christophe-en-Oisans.

Und dann ging der Spass los: Keine Ahnung wie, aber selbst Sibylle fuhr die extrem steil abfallenden, ausgesetzten Hänge hinunter ohne mit der Wimper zu zucken; na gut, anfangs sass sie erst mal am Ende eines jeden Hangs auf dem Hintern im Schnee, bevor sie sich wieder aufrappelte und weiterfuhr. Es war aber auch zu schön!

 

Die namengebende Aiguille Rouge setzte sich malerisch in Szene und wir genossen die herrliche Abfahrt.

Naja, zumindest solange noch Schnee da war 🙂 Nach einiger Zeit, aber noch ganz schön hoch oben, war nämlich nix mehr mit fahren und wir mussten die Ski schultern und zu Fuss absteigen. Das war vor allem für den mit den extrabreiten und sauschweren Latten keine echte Freude.

Wir landeten schlussendlich in einem herrlich untouristischen kleinen Bergdorf, wo es ein kleines Hotel mit Brauerei, Bar und Restaurant gab. Wir bekamen neben dem sehnsüchtig erwarteten Bier auch ein tolles, spätes Mittagessen mit genialer Polenta, bevor uns die Hoteliers mit zwei Autos sogar noch zum Verbindungslift zurück nach Les Deux Alpes brachte.

 

 

Wieder zurück in La Grave gingen wir noch schnell zu zweit in die Sauna und als wir zurückkamen, war unser Breitbrettfahrer auch wieder zu Kräften gekommen und groovte zu der Musik der zufällig direkt vor unserem Balkon spielenden Band kräftig mit.

Den letzten gemeinsamen Abend liessen wir dann noch in einer Bar gemütlich bei ein bisschen Barfood und einem Bierchen ausklingen – was ein toller Skiurlaub!

 

20. Mrz. 19 | Beitrag von Bernd

Ausspannen auf der Alm

Heute ging es ganz stressfrei nach Alpe d’Huez. Aufgrund der Abbauaktivitäten eines riesigen Festivalgeländes in der Ortsmitte, parkten wir etwas abseits und mussten zu den Bahnen erstmal ein Stück hatschen. Nach dem Anstehen für die Tickets ging es aber nach oben – und zwar erst mal ganz nach oben.

 

Auf 3300m verschafften wir uns einen Überblick und fuhren erst mal einen Buckelhang, bevor wir uns auf die längste Abfahrt vor Ort machten. Die war immerhin fast 10km lang und führte über quasi alle Schneearten (Pulver, bockelharte Piste, Eis, Sulz, Wasser :-)) in die Gorges de Sarenne. Dort schauten wir uns noch schnell ein anderes Gebiet an und fuhren dann über braune Hänge mit dem Lift wieder ins Hauptgebiet, wo wir uns in einer Hütte verpflegten.

 

Den kurzen Nachmittag fuhren wir dann noch die letzten verbliebenen halbwegs anspruchsvollen Pisten ab und dann liessen wir ihn auch schon ausklingen, den „Erholungstag“: Sehr zu meiner Freude durfte ich mir den Weg zurück zum Auto sparen und so konnten zumindest zwei von uns gleich mit dem Àpres-Ski beginnen (der Autohol-Held bekam selbstverständlich auch noch sein Bier :-)).

Abends stand – weil die Mittagspause so spät gewesen war – einfach Resteverwertung an und wir gingen ziemlich zeitig in die Kiste (schliesslich wollten wir ja morgen wieder fit sein für die geguidete Tour).

19. Mrz. 19 | Beitrag von Bernd

Mit François ins Gelände

Heute ging es dann richtig los. Wir trafen uns um kurz vor 9:00 Uhr mit François vor dem Office der Guide la Grave. Dort bekamen wir erstmal einen Sitzgurt verordnet (ist auf dem Gletscher Pflichtausrüstung) und dann ging es auch schon nach oben. Heute war nicht viel los, so dass wir ohne lange zu warten in den Lift steigen konnten und oben angekommen verfrachtete uns François auch gleich noch in den Ratrac um auf den Gletscher rüber zu kommen.

 

Dort machten wir erst einmal eine „Probeabfahrt“ auf dem Gletscher und dann ging es ab: Wir fuhren zunächst über den Glacier de la Girose auf herrlich weiten Hängen durch die Brêche Pacave über eine lange Querung zur Cotefine und bis zur Baumgrenze und dann in bester Andy-Manier quer durch den Wald (Treeskiing) zurück zur Stütze P1.

 

Nachdem wir wieder ganz oben angekommen waren machten wir uns rechts über den Gletscher auf den Weg zur Refuge Chancel, wo wir ein herrliches Mittagessen mit einem Omelette Complete genossen.

Danach ging es wieder quer durch den Wald – der Vorteil dabei war, dass man sich die vereiste, buckelige Querung ersparte, aber ich konnte irgedwann keine Bäume mehr sehen (unter denen man sich wegducken oder die Äste mit dem Arm zur Seite schlagen musste…).
Unten an der Stütze angekommen beschlossen wir, noch mal hoch zu fahren und unter dem Glacier de la Meije abzufahren. Das Stück durch den steilen Bergwald war dann allerdings grenzwertig.

Der Tag endete bei mehreren Bieren wieder in der Sonne im Le Castillan (inzwischen olfaktorisch angepasst ;-))

 

Den Abend verbrachten wir in der Hütte mit einer Reblochonade und der Pflege unserer geschundenen Knochen.