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12. März. 26 | Beitrag von Sibylle

5. und letzter Ski(Pisten-)Tag

Heute war das Wetter wieder schön und deshalb machte ich mich gleich um halb neun auf den Weg mit dem Bus nach Sauze de Oulx zu fahren. Dort ist der Einstieg in das grosse italienische Skigebiet Via Lattea, zu dem auch Sestriere gehört.

 

Das Gebiet ist gleich ganz anders als in Frankreich: die Pisten sind alle völlig plattgewalzt, die Lifte haben nicht alle eine Kinderrausfallsperre und es gibt sehr viele gemütliche Restaurants.

Nach einigen Fahrten an einem Schlepplift ganz am Rand des Gebiets, wo ich immerhin ein paar Varianten gefunden hatte (es hat hier deutlich weniger Schnee als auf der anderen Seite), gab es dann mal ein Frühstück und dann fuhr ich die andere Seite des Gebiets noch ab. Der höchste Punkt ist hier 2700m und schon ganz nett aber ich glaube Frankreich war durchaus die bessere Wahl.

Bei der vorletzten Abfahrt stürzte ich blöderweise im tiefen Sulz auf der flachen Piste saublöd auf den Bruskorb, was komischerweise erst drei Tage später anfing wehzutun – doof und unnötig, aber immerhin hatte ich das Gebiet nun auch mal gesehen. Ganz unten war es dann auch schon recht „aper“

Um 14 Uhr fuhr ich wieder nach Oulx, duschte und packte mein Zeug zusammen. Und dann ging es ohne Zwischenfälle mit zwei Mal umsteigen (in Chambery und Genf) in gerade mal 6 Stunden zurück nach Bern.

11. März. 26 | Beitrag von Sibylle

4.(Tourenski-)Tag Serre Chevalier

Sauwetter! Es regnete! Trotzdem trafen wir uns mit dem Guide in Vallouise-Pelvoux, um uns auf eine Skitour zum Berg La Blanche aufzumachen

Es ging nach einer Sesselliftfahrt im Nebel und Schneegestöber los durch den einigermassen sanft ansteigenden Tiefschnee, bis wir an eine Art Wand gerieten, die mit unseren nicht allzu guten Spitzkehren nicht zu bewältigen war – Bertrand nahm mir kurzerhand die Skier ab, verordnete auch dem zweiten im Bunde, die Skier abzuschnallen und dann ging es nahezu senkrecht über eingehauene Tritte ein ganzes Stück nach oben.

An einem Zwischengipfel schnallten wir die Skier wieder an und folgten einem Grat, den ich bei guter Sicht sicher nicht bewältigt hätte! 

Den Gipfel zu erreichen war für mich aber leider undenkbar. Als es mal kurz aufriss, sah man, wie weit das noch war und ich streikte dann nach etwa 550hm – schliesslich wollte ich nicht völlig fertig sein, wenn dann die Abfahrt anstand.

Selbige war gar nicht so schlecht. Die Sicht war besser geworden und der Schnee ganz ok. Zwar nicht einfach zu fahren, weil unter dem Neuschnee verfahrene eisige Spuren waren aber insgesamt doch recht schön – und ganz schön lang 🙂

Die Belohnung in Form eines Diabolo Menthe in der Resto-Bar war jedenfalls mehr als verdient.

Ein schöner Skitourentag ging mit einer flotten Abfahrt auf der Piste dann entspannt zu Ende. Da es gar nicht so spät war, wurde ich noch recht komfortabel nach Oulx gebracht, wo ich in einem Appartement gleich neben dem Bahnhof die letzte Nacht verbrachte, um morgen dann bequem in den Zug einzusteigen. Das Einchecken klappte problemlos und ein kleiner Spaziergang durch den untouristischen italienischen Ort führte mich schliesslich in eine recht nette Pizzeria, wo ich sowohl das heutige Abendessen als auch den Proviant für Morgen bekam.

10. März. 26 | Beitrag von Sibylle

3. Ski(Pisten-)Tag Serre Chevalier

Das heutige Wetter lockte nicht gerade auf die Piste! Deshalb gingen wir am Vormittag erst mal zur Touri-Info und machten eine Führung zum Thema „Architektur des Ortes“ mit. Abgesehen davon, dass es ein ziemlich hartes Französisch-Training war, erfuhren wir, dass bereits 1907 hier ein internationaler Skiwettbewerb stattgefunden hatte und dass die scheusslichen Gebäude den umgebenden Bergen nachgebildet sein sollten (wie ich finde, nicht sehr gelungen…).

Nach etwa einer Stunde wurde es dann doch zu anstrengend und ausserdem wurde das Wetter besser, so dass wir uns doch lieber auf das Wesentliche, nämlich Skifahren, konzentrierten.

Oben hatte es frisch geschneit und so fanden wir sogar ein paar richtig schöne pulverige Varianten und fuhren das Gebiet diesmal bis Briançon ab.

Dort fanden wir eine nette Hütte mit Aussicht und

fuhren schliesslich runter nach Briançon und mit dem Bus zurück, weil der Sulz unten dann doch ganz schön tief wurde.

Zum Abendessen gingen wir nach einem kurzen Aprés Bier in einer Bar in den Ort in die Kneipe, in der wir schon vor zwei Tagen etwas getrunken hatten und die uns aufgefallen war, weil der Besitzer alle paar Minuten irgendwas ins Mikro schrie – eine eigenartige aber ganz lustige Stimmung. Das Essen war nicht ganz so der Brüller – ausser Unmengen von Knoblauch hatte es nichts wirklich besonderes aber naja.

09. März. 26 | Beitrag von Sibylle

2. Ski(Free-Rando-)Tag Serre Chevalier

Heute stand eine „Gruppen“tour an. Der Treffpunkt war auf Monetier festgelegt worden und wir trafen dort auf den Guide Bertrand und einen weiteren Freerider, einen Russen, der in Serbien lebt und den Winter in Serre Chevalier auf Skiern verbringt (das allerdings erst seit 2 Jahren). Wieder ein Traumwetter!

Jedenfalls zogen wir los und machten erst mal einen sehr schönen Run durch das Tal Montagnolle mit wunderbarem griffigem, wenn auch festem Pulverschnee.

Dann ging es über eine ausgesprochen unschöne Variante mit gefrorenem, verfahrenem Sulz zu einem Verbindungslift Richtung Cucumelle.

Dort schnallten wir die Skier ab und es hiess: 20 Minuten zu Fuss bergauf.

Aus den 20 Minuten wurden – vor allem, weil ich ob der Steilheit durchaus Probleme hatte – dann doch eine ganze Stunde.

Aber dann waren wir oben auf Cucumelle. Hätte ich vorher gewusst, wie steil dieser Berg auf der anderen Seite abfällt, ich wäre sicher nicht raufgeklettert 🙂

 

Aber die Abfahrt war durchaus schön! Auch wenn sich einer erst mal seines Skis entledigte (zum Glück hielt er ihn fest, so dass er nicht ins Tal abhaute).

Erst ging  es durch ein langes, weisses Tal und dann in einen wirklich schönen Lärchenwald – Treeskiing für den Fan!

Am Ende stand eine wunderbare Hütte mit feinem Essen und netten Leuten.

Und dann ging es nochmal zu einer reinen Waldabfahrt, die erst mal über einen Schneeschuhtrail erreicht werden wollte und es dann aber in sich hatte.

 

Wir „alten“ stiegen danach um 15.30 aus und Bertrand fuhr mit dem Russen nochmal hoch. Für uns reichte es – auch weil wir anschliessend ja noch in die Grands Bains de Monetier wollten.

Das war auch sehr nett, um die alten Knochen wieder zu entspannen.

Zum Abendessen gingen wir dann einfach in eine Pizzeria im Ort und liessen dann den Abend schnell ausklingen (im Angesicht des durchaus eindrücklichen Berges, den wir bezwungen hatten ;-).

08. März. 26 | Beitrag von Sibylle

1. Ski(Pisten-)Tag Serre Chevalier

Heute erkundeten wir erst mal das Gebiet! Die Sonne strahlte

 

und wir orientierten uns erst mal im hinteren Teil des Gebiets

Eine Kaffeepause um 11 gab es auch

und schliesslich auch eine späte Mittagspause, nach einer langen Abfahrt über einen Grat (Isole)

Schliesslich fuhren wir noch ein bisschen „aus“ und dann in die Unterkunft (fast ganz vor die Tür durch den tiefen Sulz)

Das Abendessen liessen wir wegen der späten Mittagspause ausfallen, schlappten lediglich zum Shoppen (ein neuer Skihelm!) in den Ort und nahmen dann einen Drink in einer Bar.

 

07. März. 26 | Beitrag von Sibylle

Serre Chevalier

Heute wurde ich abgeholt, um mit dem anderen verrückten Freerider Richtung Frankreich zu fahren, um ein paar Tage schöne Runs zu unternehmen. Die Fahrt verlief ganz gut – abgesehen davon, dass der Tunnel von Frejus wirklich NICHT zu empfehlen ist – verlangen die doch 55,- € für eine einfache Durchfahrt!

 

Aber wir kamen gut an und bezogen ein kleines Appartmenthäuschen, bevor wir noch ein Bierchen tranken und ein bisschen was einkauften in dem ziemlich scheusslichen Neubaunest (aber wir sind ja zum Skifahren da!).

Nach dem Auspacken und einem Apéro gingen wir noch in Richtung des „alten“ Ortskerns, der aus einer Strasse mit ein paar Kneipen besteht und hübscher ist als die Retortensiedlung auf der anderen Strassenseite.

22. Feb.. 26 | Beitrag von Sibylle

Meniggrat mit Schwimmkollegin

Endlich die Gelegenheit für eine Tages-Skitour von Bern aus! Eine Schwimmkollegin erklärte sich bereit, mir eine einfache  Einstiegstour zu zeigen – selbst war sie auch schon 6 Jahre nicht mehr Touren gegangen und so passte es eigentlich für uns beide ganz gut und so brachen wir früh auf.

Wir fuhren mit dem reservierten Skitourenbus ins Diemtigtal nach Bodenallmi, von wo die Tour losging. Zuerst stiegen wir über die Fahrstrasse und dann über Wiesenhänge auf.

Die teilweise nicht sehr griffige Spur machte mir leider mehr zu schaffen, als es sein sollte und so machten wir nach der wunderbaren Zwischenpause an einer Hütte gar nicht mehr so viel Strecke

und fellten dann lieber vor einem Steilhang ab. Ich war tatsächlich nicht besonders gut drauf und rund 500hm reichten auch. Der Schnee zu Runterfahren war besser als befürchtet

und so gab es an der bekannten Hütte die Mittagspause, bevor wir dann wieder nach Bodenallmi abfuhren.

Auf dem Parkplatz bekamen wir netterweise sofort einen „Lift“ sogar bis Oey zum Bahnhof, wo sogar der Anschluss direkt funktionierte! Ein wunderbarer Tag auch mit gutem Wetter!

08. Feb.. 26 | Beitrag von Sibylle

Glacier 3000

Der Magic Pass muss zumindest ab und zu mal gebraucht werden. Der Plan war, ich fahre früh los nach Glacier 3000, um dann mittags mit dem Bus ein Stück zurück nach Gstaad zu fahren, von wo aus die „Skisafari“ dann nach Zweisimmen geht.

Dummerweise war es oben auf Glacier 3000 schöner als erwartet! Nicht nur der Ausflug auf den Aussichtspunkt beim Peak Walk sondern überraschenderweise auch Schnee und „Pisten“ waren recht nett.

Deshalb fuhr ich einfach mal das Gebiet ein bisschen ab

 

und machte dann relativ spät Mittag am Ende einer schönen Abfahrt abseits von den Liften (Combe d’Audon).

Dadurch und weil die Talabfahrt durch einen Tunnel zur „Black Wall“ geschlossen war,  verpasste ich knapp den 14 Uhr Bus und musste unten dann noch einen Kafee trinken.

 

Leider war es dann zu spät für die „Skitour“ aber ein halber Tag reichte ja auch (ok, die An- und Abfahrt mit je 3h ist schon lang auf diese Weise)

23. Jan.. 26 | Beitrag von Sibylle

Endlich Skisaison eröffnet

So spät war das selten, seit wir in der Schweiz sind. Aber als Entschuldigung mag gelten, dass Bernd ja noch nicht fahren darf und dass es auch wirklich wenig Schnee hat. Aber heute war es soweit: Mit einem Kollegen ging es auf die Lauchernalp

 

und wir hatten sogar richtig Glück mit dem Wetter, das gar nicht so gut angesagt war! Ein gelungener, wenn auch muskelkaterverursachender erster Skitag.

30. Apr.. 25 | Beitrag von Sibylle

Lötschenlücke - Fafleralp

Heute stand die Abfahrt an. Etwas wehmütig, den schönen Ort zu verlassen aber gleichzeitig froh, bald auch wieder mal fliessend Wasser und ein richtiges Bett zu haben, brachen wir nach dem wieder frühen Frühstück sehr langsam auf.

Erst mal ging es zur eigentlichen Lötschenlücke

und dann in einem weitgehend schattigen Tal

am Anengletscher und dessen Abbruch vorbei

zum Gletschertor

und dann weiter durch einen lichten Lärchenwald, am Fluss entlang

bis zur Fafleralp. Unterwegs schlug sich Bernd bei einem Sturz über eine vereiste Spur die Nase etwas auf und prellte sich die Schulter, aber zum Glück war es nicht besonders schlimm und wir konnten fast bis zur Busstation fahren

Dort hatten wir das grosse Glück, das erste Taxi im Jahr rufen zu können! Sonst hätten wir eine Stunde nach Blatten über die frisch geräumte Strasse laufen müssen. Aber so war es richtig gemütlich und wir kamen problemlos in Bern an.

Der Oberstaufener fuhr nach einer ausgiebigen Dusche gleich weiter und wir erholten uns und liessen die herrlichen Eindrücke nachwirken!

29. Apr.. 25 | Beitrag von Sibylle

Hollandiahütte - Aebni Flue

Der zweite Tag erwacht auf dem Berg mit einem herrlichen Sonnenaufgang. Nach dem frühen Frühstück um 6 brachen zwei von uns mit dem Guide auf zu einer kurzen Tour Richtung Aebni Flue.

Zuerst ging es einen steilen, eisigen Hang mit mehreren Spitzkehren hinauf

aber dann eröffnete sich eine riesige Ebene, die wir genussvoll querten.

Als es dann nochmal 200hm steiler bergan gehen sollte, blieb ich mit meinen Blasen aufgrund der neuen Skistiefel lieber unten und liess die zwei anderen noch ein Stück weitersteigen.

Aber auch die gingen nicht bis zum Gipfel sondern kamen nach gut einer Stunde wieder vorbei und wir fuhren ab

wieder eine fantastische Tour:

Bernd war inzwischen unten geblieben war und erlebte so das Hüttenleben live

welches wir den Nachmittag und Abend über dann auch noch genossen.

Bis eine Horde Italiener das Ganze durch rücksichtsloses Verhalten in jeder Beziehung etwas ungemütlicher machten – aber der Ort ist zu schön, um sich darüber aufzuregen.

28. Apr.. 25 | Beitrag von Sibylle

Jungfraujoch - Konkordia - Hollandiahütte

Erster Tag der Traumtour!! Um 8 Uhr ging es gemütlich los zum Jungfraujoch,

wo es auch erst mal einen Kaffee gab. Und dann starteten wir vor der Skibar in Richtung Konkordia.

Ein unglaublich schönes Erlebnis über diese unvorstellbare Weite zu fahren und das gut eine Stunde lang.

Nach etwa 900hm downhill

gab es eine kleine Trink- und Essenspause, wir fellten an und begannen den schönen aber am Ende doch ganz schön mühsamen Aufstieg zur Hollandiahütte.

 
Unterwegs zog der Himmel etwas zu, was ganz angenehm war, weil sonst die Sonne schon sehr gebrettert hätte. Eine Lawine sahen wir auch abgehen und nach gut 3 Stunden (Bernd 3,5) waren wir auch auf der herrlich gelegenen Hütte angekommen

und genossen die fantastische Aussicht

von Finsterahorn bis Montblanc, die nach Abzug der Wolken wieder gegeben war.

Einfach nur schön!

Leider hatte Bernd am Abend Nasenbluten bekommen und wir konnten auch nicht sooo gut schlafen auf der Höhe im Schlafsaal mit 25 anderen aber das war es wert!

27. Apr.. 25 | Beitrag von Sibylle

Anfahrt nach Grindelwald im Frühling

Heute ging es dann los ins Gebiet! Zuerst -etwas deplatziert im frühlingshaften Bern- zum Zug und dann problemlos nach Grindelwald. Zuerst checkten wir im sportlichen Hotel gleich beim Terminal ein und organsisierten schon mal die Kofferrücksendung für das Zeug, was wir nicht über den Berg schleppen wollten.

Dann machte sich einer von uns auf, per Ski das für ihn neue Gebiet zu erkunden. Wir „Einheimischen“ nahmen das gemütliche Bähnchen auf die Scheidegg und setzten uns einfach so auf die Skihütte in die Sonne und schauten uns schon mal an, wo es morgen hingehen sollte.

  

Da kam dann auch der Skifahrer auf ein Kaltgetränk und ein bisschen Futter dazu und dann machten wir uns auch wieder auf die Socken.

Damit wir als Nicht-Skifahrer auch ein bisschen Bewegung abbekamen, stiegen wir eine Station vor Grund aus und machten eine kleine Downhill-Wanderung über grüne Felder im Sonnenschein.

 

Zum Abendessen hatten wir keine grosse Lust in den Ort zu fahren und blieben deshalb in Grund. Erst mal auf ein Bierchen in der zum Hoitel gehörigen Grillbar. Aber weil dort das Essen in Papptellern serviert wird, gingen wir lieber ein Häuschen weiter in eine Pizzeria, wo es zumindest Porzellan gab. Nur zu einem Absacker gingen wir nochmal in die Bar und dann aber bald ins Bettele – es sollte morgen schliesslich auf die grosse Tour gehen!

 

26. Apr.. 25 | Beitrag von Sibylle

Zermatt/Cervinia

Wir nahmen den 8 Uhr Zug ins Wallis und fuhren ins sonnenbeschienene Zermatt.

Dort vergnügten wir uns am Furggsattel, wo der Schnee am Vormittag noch ganz gut war.

Dann ging es nach Italien! Endlich holten wir Cervinia nach, was ja vor fünf Jahren, als wir coronabedingt aus dem Gebiet vertrieben wurden, nicht möglich gewesen war.

Dafür konnten wir es heute mit tollem Wetter und gar nicht mal so schlechtem Schnee auch so richtig geniessen.

Die Pause gab es auf der bekannten Hütte, wo es wieder gute Nudeln gab und so war der Auftakt zum Skiurlaub gelungen.

Auf der Rückfahrt gab es den Aprés-Ski Drink im Speisewagen

und nach einer ausgiebigen Dusche gingen wir zum Abendessen in den Rosengarten mit bester Aussicht.

19. Apr.. 25 | Beitrag von Bernd

Wasserskifahren auf der kleinen Scheidegg

Bei 20°C sollte man nachmittags nicht mehr auf den Berg fahren, besonders wenn es nur auf ein bisschen mehr als 2000m geht. Nachdem ich aber den Vormittag mit Markt & Einkäufen verbracht habe landete ich erst am Eigergletscher als die Sonne den frischen Schnee dort schon zu tiefem Sulz vearbeitet hatte. Im Tal waren dann nur noch Schneereste zu bewundern, nach fast 1m Neuschnee unter der Woche…

30. März. 25 | Beitrag von Sibylle

Schilthorn mit cremigem Schnee

Traumwetter lockte uns aus dem Haus. Die Sonne schien und diesmal ging es mit dem  ÖV zum Schilthorn (Vielleicht eine bessere Wahl als mit dem Auto ;-))

Nachdem wir uns bei frühlingshaften Temperaturen durch den tiefhängenden Nebel bis auf den Birg in die Sonne hinaufgearbeitet hatten, standen wir wegen technischer Probleme gut 1/2 Stunde in der neuen Gondel Richtung Schilthorn herum. Die Videoübertragung, die scheinbar neu in der Gondel ist, startete mehrmals bevor sie immer wieder abbrach und gar nichts mehr ging. Es gab keine Durchsage und keine Informationen aber die Türen gingen mehrmals auf und zu und schliesslich fuhren wir dann doch (ohne Vidoeübertragung) unter lautem Gejohle aller Mitfahrenden los.

Aufgrund der vielen Steine, die wegen der dünnen Schneeauflage herausschauten, trauten wir uns kaum, irgendwo nebenraus zu fahren und die Pisten waren entweder glatt abgeschrappt oder wadentief versulzt. Das Skifahren selber machte nicht so wirklich Spass aber die Landschaft und das Wetter glichen die Schneeverhältnisse mehr als aus!

Wir hielten uns also etwas länger als sonst in der wunderschön gelegenen Schilthornhütte auf und fuhren dann eigentlich nur noch zweimal zum Birg und dann nach Hause zu unserem neuen Blubberbad, das wir heute einweihten.

Zum Abendessen hatte Bernd schon gestern einen Ochsenschwanz beim Metzger erstanden und über Nacht köcheln lassen. Den liessen wir uns heute mit einer Tessiner Polenta schmecken und dann gab es noch einen Tatort vor dem Einschlafen.

17. März. 25 | Beitrag von Sibylle

Sonnentag in Zermatt

Leider haben das die Lörracher nicht mehr mitbekommen, aber heute war das Wetter richtig traumhaft. Vom Rothorn gab es fantastische Sicht auf Hohtälli mit Monte Rosa und das ganze Gebiet mit Matterhorn!

Der Schnee war zwar nicht mehr so schön und wir blieben wegen der vielen Steine lieber mehr auf der Piste.

Dafür genossen wir auf der Sonnenterrasse auf der Stafelalp ausgiebig das Wetter, das gute Essen und den Blick auf das Horn!

So sehr, dass der Nachmittag nur noch eine kurze Episode zum Hirli,

über eine sehr schöne Variante

zum Furgg und dann über die scheussliche (so schlimm ist es nun auch wieder nicht – der Co-Autor), schmale schwarze Piste nach Furi und wieder ins Tal bedeutete. Byebye Zermatt – die Rückfahrt mit etwas längerem Aufenthalt in Visp, dann aber einem prima Platz im Bordrestaurant verlief problemlos und unser Craggsi-Tierchen wurde abends dann ausgiebig gekrault.

 

16. März. 25 | Beitrag von Sibylle

Dichter Nebel

Eigentlich sollte heute ja der schönste Tag sein: Weit gefehlt! Naja, zumindest was die Sicht anbelangte. Am Morgen war es ja noch richtig gut und wegen des Neuschnees, der in der Nacht gefallen war, hatten wir so richtig traumhafte Bedingungen oberhalb der Panoramapiste – ein echter Tiefschneetraum!

Aber bald zog es dann gänzlich zu und von Höhe Furi bis Gornergrat war das gesamte  Tal eine megadichte Nebelsuppe. So dicht, dass wir nicht mal die beiden tapferen Günthers auf Skiern fanden – Sichtweite teilweise nur bis zu den Skispitzen.

Wir kämpften uns immerhin bis zum Grünsee durch und bekamen dort eine recht gute Cholera (jetzt weiss ich auch, wie die richtig gehört – so schlecht war meine selbstgemachte auch nicht ;-))

Anschliessend fuhren wir nur noch zur Sunnegga und dann ins Cervo, bevor wir die Günthers am Bahnhof von Zermatt verabschiedeten (die waren sogar mit der Bahn abgefahren, weil sie überhaupt nichts gesehen hatten).

Wir gingen dann nochmal schön in die Sauna und anschliessend nur kurz in eine andere Pizzeria nebenan, um dort eine überraschend gute Pizza mit einem White Frontier Bier zu geniessen und mit einem amerikanischen Pärchen ein paar Worte zu wechseln (eigentlich erschreckend, dass man sich schon denken kann, was die Leute gewählt haben, die sich eine Reise nach Europa leisten können … – aber Politik liessen wir lieber aussen vor)

14. März. 25 | Beitrag von Sibylle

Skiauftakt in Zermatt

Zum ersten Mal seit der Schulterverletzung ging ich wieder auf die Piste – noch dazu mit neuen Stiefeln. Die Füsse schmerzten, aber trotzdem war es schön, zuerst mal auf das kleine Matterhorn zu fahren und die Aussicht zu geniessen.

Dann ging es über den Trockenen Steg zum Furggsattel und so halbwegs gewöhnten sich meine Füsse an die neuen Stiefel.

Den schönsten Hang fanden wir oberhalb der Panoramapiste und in der Folge auf der gelben Variante Richtung Furgg.

Zur Mittagspause kehrten wir in der leider ziemlich schlechten Käshütte unterhalb vom Schwarzsee ein

und weil eben die Füsse so wehtaten fuhr ich mit unserer Fussgängerin, die in der Hütte dazugestossen war, direkt zurück nach Zermatt und legte mich erst mal in unseren privaten Whirlpool – das ist schon ein Luxus 🙂

Als Bernd – nach kurzem Einkehrschwung im Hennustall – dann auch fertig war mit Skifahren, gingen wir gemeinsam in die Sauna und entspannten bei einem Dampfbad und einem Saunagang.

Zum Abendessen ging es heute ins Rua Thai – eine Empfehlung unserer Katzensitterin – und die Empfehlung lohnte sich! Ein nicht ganz billiger, aber sehr guter Thai mit feinen Currys und Pad Thai Nudeln sowie gutem Wein und noch besseren Virgin Cocktails.

02. März. 25 | Beitrag von Sibylle

Ski und Schneeschuh in Mürren

Um meine Schulter nicht zu gefährden, ging es heute wieder zweigeteilt nach Mürren. Ich machte eine schöne Schneeschuh (teils Schlammschuh) Wanderung zum Gimmelwald, während Bernd sich auf dem Birg vergnügte.

Leider konnten wir uns wegen eines ausgefallenen Sessellifts nicht zum z’Mittag treffen aber wir genossen halt dann getrennt die Sonne und die Aussicht.

Zum Aprés trafen wir uns im Winteregg und fuhren dann (leider aufgrund der vielen Leute mit einer Gondel Verzögerung) wieder nach Hause.