Schade, Weihnachtsbesuch schon wieder vorbei… Aber uns bleib noch fast ein ganzer Tag:
Ich begleitete die Nase nämlich nach Zürich und wir machten uns noch einen schönen Tag in verschiedenen Kaffees, Bars, einem Outlet und schliesslich im Hiltl, bis sie in die eine und ich in die andere Richtung in den Zug stieg.
Wir standen zeitig auf, weil wir einerseits dem Stau entgehen wollten und ich andererseits auch die Augsburgerin nicht so lange alleine lassen wollte. Daher brachen wir, nach einem feinen Frühstück im Morgengrauen auf und kamen auch recht gut durch (hinter uns hagelte es Staumeldungen).
Wir waren so zeitig da, dass ich die Nase gleich einpackte und wieder zurück Richtung Solothurn fuhr. Da hatte ich auf dem Weg gesehen, dass der zähe Nebel ein Loch hatte und man auf dem Weissenstein sicher in der Sonne ist. Und so war es auch:
Auch die Zeit war gut gewählt. Da wir erst gegen 15 Uhr hochfuhren, kamen uns die Massen bereits entgegen. Nicht dass es leer war aber auch nicht völlig überlaufen und die Sonne und Aussicht waren grandios! Allerdings war es tierisch windig!
Deshalb suchten wir statt drei nur einen Geocache bei der nahegelegenen Kapelle und gingen dann gemütlich eine Pinsa essen.
Bevor es dann in herrlicher Sonnenuntergangsstimmung mit der Bahn wieder in den Nebel ging.
Nachdem ich am Morgen die Weihnachtsente in den Ofen geschoben hatte, machten wir zwei Mädels uns auf den Weg, durch die Stadt ins Kino zu laufen.
Vorher wollten wir noch ein paar Besorgungen für das Abendessen am Bahnhof machen, was keine gute Idee war: im Coop stellte die Augsburgerin fest, dass jemand ihren Rucksack aufgemacht haben musste und den Geldbeutel geklaut hatte! So ein Sch… Kurz vor dem Kino sperrten wir noch die Karten und dann lenkten wir uns mit dem viel zu langen und viel zu schlachtenreichen Film, der allerdings schon schöne Bilder (insbesondere in 3D) hatte, ab. Da keine einzige Polizeidienststelle offen hatte, fragten wir ein paar Polizisten, was tun und die meinten, dass man morgen auf die Wache könnte, die als einzige am Samstag offen hat und theoretisch am Montag zur Botschaft müsse, um einen Ersatzausweis zu bekommen. Die Polizeiwache ist ja drin aber für die Botschaft ist am Montag leider keine Zeit. Deshalb muss die Nase halt das Risiko eingehen – kontrolliert wurde von uns eigentlich noch nie jemand an der Grenze – also hoffen!
Am Abend gab es dann nach dem Absetzen der Verlustmeldung auf den Schreck hin die sehr gut gelungene, diesmal asiatische Weihnachtsente.
Erst mal machten wir uns Appetit für das Abendessen. Während die einen unter anderem einen recht versteckten Cache bargen, den ich schon mehrmals nicht gefunden hatte, machte der andere mal wieder seine ZPK-Runde und war auch damit recht erfolgreich.
Abends dann stand ein letzter Besuch in der Steinhalle im Historischen Museum an: die ziehen nämlich in den nächsten drei Monaten um ins Myle am Bahnhof und so gab es noch einmal das Signature-Menü, das wirklich sehr gelungen war!
Amouse Bouche: in der Vegi-Variante gabe es statt Lachs einen hammerguten eingelegten Pfirsich und als Getränkebegleitung einen Apfel-Zitronen-Tabasco-Drink.
Der erste Gang war ein Evergreen: Bei der Reisteigrolle zum selberrollen mit verschiedensten Zutaten war beim Vegi-Gericht Tofu die Basis – da gewann dann doch das Kräuterschwein aber eigentlich waren die Zutaten das wirklich spannende.
Der zweite Gang überzeugte mich wieder in der Vegi-Variante: Gelbe Seelönder Randen statt Saibling – harmonierte auch sehr gut mit dem nicht ganz so viel Sanddorn enthaltendem Sanddorn-Rüebli-Gingerbier.
Die folgenden Tränenerbsen aus Getaria waren etwas wirklich besonderes.
Der dritte (Haupt-)Gang hatte in der Fleisch-Variante eindeutig den Winner im kleinen Tellerchen: eine Praline vom geschmorten Rind – so zart und schmackhaft! Da konnte tatsächlich die Käsepraline und auch die Schwarzwurzel nicht dagegen ankommen. Aber auch hier: die „Beilagen“ waren phänomenal! Der zugehörige geräucherte Preiselbeer-Drink hingegen überzeugte vor allem die Augsburgerin nicht.
Zwischendrin gab es natürlich wieder die Calamansi-Explosion 🙂
Bernd nachm noch die Käseplatte dazwischen, die aber so schnell weg war, dass sie kein Foto erhielt. Dafür hielten wir uns etwas an den Nachtischen auf und nahmen erst mal alle die Vanille Royal mit Whisky-Birnen-Schaum und dann teilten die Nase und ich uns noch das Schokoküchlein mit Orangenblütenglace und Vanille-Miso. Dazu gab es einen schönen Moscato D’Asti (schon was anderes als der Asti Spumante von früher ;-))
Sehr zufrieden fuhren wir dann mit dem Tram nach Hause und gönnten uns noch je einen Gin Tonic. Ein gelungener erster Feiertag
Von wegen weisse Weihnacht! Heute war es extra grusig: Nieselregen, kalt und auch noch windig! Trotzdem machten die tapferen Geocacherinnen sich auf, in der Länggasse ein paar Caches zu jagen. Wir waren auch durchaus erfogreich rund um und durch den Bremgartenfriedhof. Erfreulicherweise war gleich bei einem Schneckencache ein zu finden, in dem wir uns für die zweite Runde mit einem Snack und einem warmen Getränk stärkten.
Nach ein paar Stunden war es uns dann aber irgendwann doch zu kalt und wir fuhren nach Hause. Bernd war auch fleissig gewesen – allerdings nicht so kalt und ungemütlich aber doch schweisstreibend.
Der (gar nicht so) „heilige Abend“ war relativ gemütlich und unspektakulär. Es gab erst mal eine Bruschetta und ein recht gut gelungens Vitello Tonnato vorneweg
Und anschliessend Trüffel satt in Form eines Trüffelrisottos mit getrüffelten Wachteln und anschliessend eine Tonka-Creme-Gruyere mit Merengue – für Bernd auch mit einem guten Calvados.
Das war auch schon die Hauptsache am „Weihnachtsfest“ 🙂
Ich war ja über Nacht in Zürich geblieben, um die Nase aus Augsburg abzupassen. Das Hotel war durchaus ganz ordentlich gewesen – auch gar nicht so laut wie befürchtet. Ich hatte die Kirchenglocken tatsächlich eigentlich gar nicht gehört.
Nach dem Frühstück ging ich erst mal shoppen und dann ein bisschen durch die Stadt. Den Rest der Wartezeit vertrieb ich mir mit einem Besuch im Hiltl und dann kam die Augsburgerin auch schon nahezu pünktlich angefahren. Wir stiegen gleich in den Zug nach Bern und ratschten schon mal los 🙂 Den restlichen Abend verbrachten wir weiterratschend daheim.
Wie fast immer mit der DB derzeit gibt es für die 1h Verspätung wegen verpassten Anschluss mal wieder 1/4 des Fahrpreises zurück. So relativieren sich die Kosten jedesmal und man bleibt möglichst entspannt 🙂
Ein Spaziergang in glühender Hitze vorbei an nur einem einzigen Geocache – mehr war nicht drin. Das Ziel war ein vietnamesisches Essen,
um uns auf einen wunderbaren Cocktailabend im Blauen Salon vorzubereiten, bei dem wir einiges über die verköstigten Drinks lernten und auch das nächste Ostern planten.
Für Bernd ging es heute an den Thuner See! Sein Gewicht war auf dem Motorboot gefragt, um die Schraube ordentlich im Wasser zu halten. Natürlich hatte auch er etwas davon und konnte in der karibikblauen Beatenbucht ein bisschen plantschen.
Für die Nase ging es nach einem Abschiedskaffee in der Grossen Schanze wieder mit dem Zug nach Augsburg – der Rückweg war dann doch etwas besser als der Hinweg – nur gut 10 Minuten Verspätung aber dafür „wahnsinnig“ wichtige Leute in der 1. Klasse (wenn man sich das schon mal gönnt). Ich verbrachte den Rest des Tages im echt heissen Büro
Bei dieser Hitze muss man in die Höhe! Dort lockten zwei Seen und wenn man den Aufstieg zum ersten mal gemeistert hat und den ersten Geocache gefunden hat, kann man auch schön im Schatten sitzend, die Landschaft geniessen.
Es gab sogar eine kleine „Gesangseinlage“ einer Schwimmerin, die sich offenbar recht wohl fühlte.
Zum z’Mittag kehrten wir in der schönen Elsigenalp ein, futterten einen Salat und ein Plättli mit einem individuell zubereiteten Affogato (!) und genossen die angenehm kühle Bergluft.
Quer durch wunderschön blühende Wiesen ging es dann entspannt bergab zum zweiten See,
in den ich auch gleich reinsprang und mit im gar nicht mal so kalten Wasser ein bisschen abkühlte.
Anschliessend gab es noch eine Abkühlung von innen, bevor wir uns in die vorletzte Gondel setzten und gemütlich mit dem Auto, das inzwischen immerhin im Schatten stand wieder abfuhren.
Unterwegs gab es noch einen kurzen Stop am Hängebrückbeizli auf einen Eiskaffee und natürlich einen Geocache. Die Brücke hängt über der Kander und bietet einen tollen Ausblick!
Damit kehrten wir mit schönen Eindrücken wieder zurück in die heisse Stadt und blieben dann abends in der gekühlten Wohnung und guckten zusammen mit Craggsi den schönen Zeichentrickfilm Flow.
Wir flohen vor der Hitze in die Beatushöhle – eine sehr gute Wahl, wie sich herausstellte. Angenehm kühl und wirklich recht spekatkulär – nicht nur der Aufstieg von der Bushaltestelle, der fast asiatisch anmutet,
sondern auch die Gänge und Höhlen
stimmig beleuchtet mit toller Atmosphäre,
schönen Spiegelungen und interessanten Effekten
Fast zwei Stunden latschten wir durch die Gänge der schönen Tropfsteinhöhle
und als wir rauskamen erwartete uns ein herrlicher Blick auf den Thuner See
Nach kurzer Wartezeit bekamen wir einen perfekten Platz an der Brüstung und futterten im „Stein und Sein“ einen schönen Salat und ein Risotto.
Dann ging es zu Fuss zum See – genauer gesagt zur Schiffsanlegestation Beatenbucht,
wo wir dann auch gleich auf die Blümlisalp einstiegen. Weil uns ein herrlicher Platz auf dem Oberdeck anlachte, gönnten wir uns die 1. Klasse-Fahrt und tuckerten fast 2 Stunden über den Thuner See bis Thun.
Nicht ohne unterwegs noch einen Affogato zu geniessen 🙂
In Thun verlies uns ob der Hitze recht schnell die Lust, durch das Nest zu laufen und so fuhren wir relativ bald wieder zurück nach Bern und kühlten uns in der klimatisierten Wohnung herunter.
Bernd hatte ja ein Ticket für die Seefestspiele und genoss währenddessen ein tolles Konzert im Campus Muristalden
während die Ausflüglerinnen einfach ein bisschen ratschten und Shaun das Schaf guckten.
Der Morgen begann mit einem späten Obstfrühstück und dann war eigentlich die einzige Option für den Tag, einen kleinen Schwumm in die Lorraine zu wagen und den Rest des Tages zu „vergammeln“.
Bernd hatte ein tolles Lokal ausfindig gemacht: Im Moment sassen wir gemütlich unter den Lauben und genossen ein recht schickes fünfgängiges Menü mit feinen regionalen Produkten.
Es gab Gemüsechips, zweimal Fleisch-
und einmal Vegimenü, was sehr abwechslungsreich und stimmig war.
Zum Digestif gingen wir noch auf ein Pastry ins OnTap und dann nach Hause – gar kein Absturz! Schliesslich wollten wir morgen einen Ausflug machen.
35 Grad sind echt heiss! Die kann man eingentlich nur im Schatten, in der Aare oder in der klimatisierten Wohnung aushalten.
Ersteres und zweiteres fanden wir im Marzili, letzteres nach meinem Französischkurs am Abend mit einer kalten Suppe und ein bisschen Geratsche zu Hause.
Natürlich mussten wir bis 12 Uhr aushalten 🙂 Es gab ja schliesslich Geschenke (und Glückwünsche per Whatsapp)!
Die Deutsche Bahn schafft es tatsächlich, auf einer Strecke von 4.5h über 2 Stunden Verspätung zu fabrizieren. Zunächst fuhr der Zug in Buchloe schon mal nicht ab und dann auch noch mit nur 3min Umstiegszeit in Zürich – natürlich aufgrund einer Fehlinformation in den langsamen Zug, grmpf. Aber immerhin kam die Augsburgerin noch an und wir konnten eine erste grössere Ratsch-Runde starten.
Ich konnte nach dem Auschecken und der Verabschiedung um 10 Uhr noch eine Weile im Appartement bleiben
und fuhr dann gemütlich gegen halb zwölf los nach Peschiera. Das Fahrrad jault…In Peschiera setzte ich mich wieder einmal auf meine Bank am See und genoss noch den letzten Blick, bevor ich mir dann eine Piadine zum z‘Mittag holte und in den Zug nach Milano einstieg.
In Mailand war deutlich weniger los als auf dem Hinweg und als der Zug dann angeschrieben war, musste ich zwar etwas mühsam übers ganze Gleis schieben aber dann hatte ich spontan nette Hilfe beim Einsteigen. Im Fahrradstellplatz musste ich ein bisschen umräumen, weil zwei Hornochsen ihre Taschen einfach hingestellt hatten aber dann kam noch ein Fahrradfahrer, mit dem ich zusammen dann etwas umräumte und schliesslich stand das Velo gut und ich sass bequem auf einem nahen Platz (zu zweit im Viererplatz). Die Fahrt war unspektakulär – am Lago Maggiore ging ein Unwetter nieder aber im Wallis sah es eigentlich ganz freundlich aus – mehr Schnee als um diese Zeit üblich aber ein bisschen sonnig.
Der junge Mann mir gegenüber half mir auch beim Aussteigen und am Gleis kam sogar Bernd und empfing mich mit einem Lindt-Osterhasen, der nach dem Abendessen auch gleich seine Füsse verlor 🙂
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