Abreisetag. Also erst einmal den restlichen Kram zusammenpacken, Müll entsorgen und los. Bevor es endgültig Richtung Heimat ging, machten wir noch einen Zwischenstopp in Füssen. Dort war Flohmarkt: Das wurde heiss. Richtig heiss. Fast tat einem die Standbetreiber leid, die den ganzen Tag in der Sonne ausharren mussten. Trotzdem herrschte eine entspannte Stimmung und es gab einige nette Begegnungen. Ein paar Oberteile fanden neue Besitzer, dazu ein Deckel für eine Glasflasche, eine Tasche und ein paar hübsche Steine.
Dann gewann allerdings die Hitze und wir brachen auf. Auf dem Weg nach Augsburg legten wir noch eine Pause in Rieden ein. In der Konditorei Zuckerkuchen gab es ein ausgesprochen feines Frühstück. In Augsburg hiess es ja dann schliesslich Abschied nehmen. Für die Augsburger Nase ging es nach Hause, für mich in den Zug.
Und die Deutsche Bahn wäre natürlich nicht die Deutsche Bahn gewesen, wenn sie den Urlaub einfach so hätte ausklingen lassen. In Mannheim herrschte das übliche kreative Chaos. Züge fielen aus. Andere kamen verspätet. Mit etwas Improvisation, ein bisschen Glück und dem Motto irgendwie wird’s schon gehen stieg ich in einen Zug, der gar nicht offiziell angeschrieben war aber dann doch relativ leer nach Basel fuhr.
Am Ende war es nur etwas mehr als eine Stunde Verspätung. In Bern wartete Bernd bereits mit Salat und Fleisch. Eigentlich hätte er mit dem Essen nicht warten müssen – aber so wurde daraus eben ein etwas verspäteter Mitternachtssnack.







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