Heute stand die Kenzenhütte auf dem Programm. Mit dem ÖV wäre das zwar theoretisch irgendwie gegangen. Praktisch eher nicht. Da merkt man dann doch, dass man nicht in der Schweiz ist. Also Auto. Für das eigentliche Wanderstück den Berg hinauf gab es einen Wanderbus.
Oben gab erst einmal Buttermilch. Eis, Kaffee. Frühstück halt 🙂
Ein paar Meter weiter rauschte schon der erste Wasserfall. Daneben lag – wie bestellt – der erste Geocache.
Der Kenzentrail führte gemütlich bergab. Links und rechts eine herrliche Berglandschaft, ständig neue Ausblicke
und irgendwo dazwischen immer wieder ein Cache. Am Ende waren es deutlich über zehn Stück.
Mittag machten wir an einem kleinen See Pause. Die Berge wurden im spiegelglatten Wasser reflektiert und ausser ein paar Enten war kaum jemand unterwegs.
Überhaupt war erstaunlich wenig los. Uns begegneten nur ab und zu die ein oder andere Gruppe.
Auffällig waren unterwegs die vielen Tiere am Wegesrand. Leider nicht alle lebendig. Zum Glück gab es aber auch die andere Seite: Bachstelzen,
ein paar Kühe und allerlei Krabbelgetier sorgten dafür, dass der Trail trotzdem ziemlich lebendig war.
Insgesamt war es recht abwechslungsreich: Wald, Wiesen, Bäche, Steine. Nur irgendwann wurde aus Wanderweg ein langweiliger Forstweg und dann Teer, viel Teer und noch mehr Teer. Die zweite Hälfte zog sich deshalb ganz schön hin. Landschaft schön, Untergrund eher so mittelgrün.
Immerhin hielten die gestern gekauften Schuhe problemlos durch. Das war nach der Selbstzerstörung der alten Exemplare immerhin gut. Weniger souverän war die Kondition. Irgendwann freuten wir uns beide doch ziemlich über den Anblick des Autos. Zurück in der Unterkunft reichte die Energie noch fürs Frischmachen, einen kurzen Abstecher zum Asiaten und anschliessend auf den Balkon.

















Leave a Reply