Langsam macht mich dieses Wetter wütend! Es ist einfach zu heiss! Das Einzige, was man machen kann ist, es wie die Enten zu machen und in die Aare zu gehen.
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An der Naht zwischen den beiden Prothesen scheint etwas undicht zu sein – und das hat sich wohl seit Februar deutlich vergrössert. So ein Sch… Jetzt geht die ganze Ungewissheit und Untersuchungen und Abwägungen wieder von vorne los! Das hatten wir nicht erwartet bei der eigentlich geplanten „Abschlussuntersuchung“ 🙁 Eigentlich hätte es an diesem Tag auf den Moléson gehen sollen. Doch der Wetterbericht versprach eine gewisse Gewitterneigung, und stundenlang auf einem aussichtsreichen Gipfelgrat auf das erste Donnern zu warten, klang nicht nach einer guten Idee. Also wurde kurzerhand umgeplant. Stattdessen gab es eine erste gemeinsame Runde mit Bernd und dem neuen E-Bike. Von Stettlen führte die Tour über Gümligen und zwischen Ostermundigen- und Dentenberg wieder zurück – eine gemütliche Runde in der Hitze mit ein paar Höhenmetern und viel Gelegenheit, das neue Gefährt kennenzulernen. Läuft!! Zusammen mit der Nordic-Walking-Kollegin ging es heute auf eine schöne Wanderung durchs Rotmoos-Hochmoor. Nicht auf Rekordtempo, sondern auf Genuss. Nach gefühlt endlosen Tagen, an denen die Hitze jede Bewegung zur schweisstreibenden Angelegenheit machte, zeigte sich der Sommer endlich einmal von seiner angenehmen Seite. Ja, warm war es auch im Eriz – aber eben nur so viel, dass man den Sommer geniessen konnte, statt gegen ihn anzukämpfen. Der Mittagsplatz am höchsten Punkt (der oberen Breitwang mit Käseverkauf) hätte direkt aus einem Wanderprospekt stammen können: aussichtsreich, ruhig und genau richtig, um den Rucksack zu erleichtern und den Blick zu geniessen. Sogar das Stockhorn identifizierten wir (oder besser die Peakfinder App), bevor wir zum Abstieg wieder aufbrachen. Unterwegs wanderte noch ein Geocache vom Versteck ins Logbuch, und weil die Busse im Eriz ziemlich entspannt unterwegs sind – sprich: nicht allzu häufig verkehren –, liess sich problemlos noch eine weitere Schattenpause einlegen. Den gelungenen Abschluss lieferte schliesslich das Warten auf den Bus. Normalerweise keine Disziplin mit hohem Freizeitwert. Mit einer Glace vom kleinen Lädeli nebenan, im Schatten sitzend mit Ausblick (u.s. auf die sieben Hengste) war das recht angenehm. Weinkellerumzug für einen Kollegen – mit anschliessendem nettem Beisammensitzen bei feinen Mezze vom Libanesen Eigentlich sollten es 4h mit 3 Wasserfällen werden aber weil unterwegs mit tollen Blicken immer wieder der Brienzer See lockte, wurden es nur 2h und ein Wasserfall. Dafür gab es ein feines z’Mittag im schönen Iseltwald wo der Steg zu finden ist, der wegen einer koreanischen Soapopera so viel Berühmtheit erlangt hat, dass die Asiaten wirklich anstehen, um für 5,- ein Selfie machen zu können 🙈 Wir besuchten lieber die dortige Badi ohne Eintritt und nahmen anschliessend den Raddampfer „Lötschberg“ nach Brienz, sahen unterwegs bei Giessbach dann doch noch den zweiten Wasserfall für heute und fuhren dann nach Hause. Weil eine Werbeidee in Brienz mit Fajitas eigentlich gut war, wurde die dann am Abend gleich umgesetzt Dieses Jahr gab das Montreux Jazz-Festival keine sooo grosse Auswahl an interessanten Events her, deshalb hatten wir uns für einen Freitagabend mit Gregory Porter entschieden und haben es wahrlich nicht bereut! Nach einer äusseren Abkühlung im See und einer inneren in einem kühlen Garten (am See ist es in der Sonne einfach zu heiss) und ein bisschen herumstromern bei den Buden und Ausstellungen begann dann pünktlich um 8 im neuen „Montreux Jazz Lab“ Charles Lloyd – ein ganz schön alter Musiker der ersten (Montreux-)Stunde. Wir arbeiteten uns langsam aber sicher immer weiter in die bereits gut gefüllte Halle vor So hatten wir einen relativ guten Platz (ich leider hinter einer Phalanx von Typen, die aber Stück für Stück abzogen. Das Konzert war ausgesprochen gut! Live macht dieser Riese echt Stimmung und seine Stimme ist wirklich beeindruckend. Und die Heimfahrt mit dem Bus klappte auch überraschend gut! Wir kamen gut gegen 2 Uhr daheim an und mussten weder in Fribourg im McDonalds hocken, noch ein horrendes Geld für ein Hotel ausgeben. Statt Walken am heissen Mittwochmittag gingen wir diese Woche am Freitagmorgen in noch halbwegs kühlen Temperaturen an den Aareuferweg. über die Neufeldbrücke, die derzeit renoviert wird, zum noch gesperrten Seftausteg. Unterwegs bildeten wir uns mit ein paar Pflanzennamen weiter: Der Rainfarn und die wilde Möhre sowie die Nachtkerze und der giftige Aaronstab In der Steinhalle gibt es derzeit eine Art Popup: Peruanisch-Koreanische Küche 🙂 Das wollte ausprobiert werden. Und es wurde ein sehr schöner Abend im Freien – obwohl es ständig auf der Kippe stand, ob wir ob des angekündigten Sturms -der dann aber doch nicht kam- nicht irgendwann rein müssen. Nach einer selbstgebastelten Guacamole gabe es eine Kohlrabi-Ceviche, Thunfisch Tataki mit Gurkensalat und Patatas Fritas (vor allem letzere waren super mit einer Chili-Mayonnaise) Und dann nochmal die Patatas mit einem Rinsdhuft (Lomo Saltado) mit Kimchi, gefolgt von ein paar Mochi und Cheesecake. Ich bin derzeit ja fahrradlos. Dafür habe ich entdeckt, dass es über die Uni ein ziemlich günstiges Publibike-Abo gibt. Die ersten 15 Minuten mit dem E-Bike oder sogar 60 Minuten mit dem normalen Velo sind beliebig oft gratis. Für die Wege durch Bern reicht das meistens völlig. Könnte sich also richtig lohnen. Währenddessen tobte Bernd in Zürich herum und liess es sich dort gut gehen. Irgendjemand muss ja schliesslich die Stadt unsicher machen. Er besuchte offenbar alle üblichen Locations, die aber zum Teil geschlossen waren, kühlte sich dazwischen ab, liess sich frisch scheren und vergass auch die innere Abkühlung (zusammen mit zwei ehemaligen Kollegen in Oerlikon) nicht Ich bekam am Abend Besuch von einer ehemaligen Germanistik-Kollegin. Auf dem Programm stand Monty Python. Ich fand’s nach wie vor grossartig. Sie… eher nicht. Nicht jeder Humor ist eben britisch kompatibel. 😄 Ich hatte beim Metzger wieder Schweinefüsse erstanden und bereitete bereits am Wochenende eine Tonkotsu Brühe vor. Kaum 14 Stunden später wurde daraus eine herrlich sämige Suppe, die wir heute probierten. Mit einer noch schnell gebratenen Schweineschulter auch wieder recht gut – an den Ramen-Nudeln muss ich noch arbeiten… Abreisetag. Also erst einmal den restlichen Kram zusammenpacken, Müll entsorgen und los. Bevor es endgültig Richtung Heimat ging, machten wir noch einen Zwischenstopp in Füssen. Dort war Flohmarkt: Das wurde heiss. Richtig heiss. Fast tat einem die Standbetreiber leid, die den ganzen Tag in der Sonne ausharren mussten. Trotzdem herrschte eine entspannte Stimmung und es gab einige nette Begegnungen. Ein paar Oberteile fanden neue Besitzer, dazu ein Deckel für eine Glasflasche, eine Tasche und ein paar hübsche Steine. Dann gewann allerdings die Hitze und wir brachen auf. Auf dem Weg nach Augsburg legten wir noch eine Pause in Rieden ein. In der Konditorei Zuckerkuchen gab es ein ausgesprochen feines Frühstück. In Augsburg hiess es ja dann schliesslich Abschied nehmen. Für die Augsburger Nase ging es nach Hause, für mich in den Zug. Und die Deutsche Bahn wäre natürlich nicht die Deutsche Bahn gewesen, wenn sie den Urlaub einfach so hätte ausklingen lassen. In Mannheim herrschte das übliche kreative Chaos. Züge fielen aus. Andere kamen verspätet. Mit etwas Improvisation, ein bisschen Glück und dem Motto irgendwie wird’s schon gehen stieg ich in einen Zug, der gar nicht offiziell angeschrieben war aber dann doch relativ leer nach Basel fuhr. Am Ende war es nur etwas mehr als eine Stunde Verspätung. In Bern wartete Bernd bereits mit Salat und Fleisch. Eigentlich hätte er mit dem Essen nicht warten müssen – aber so wurde daraus eben ein etwas verspäteter Mitternachtssnack. Während die Augsburger Nase das Badezimmer ausgiebig testete, drehte ich eine kleine Runde durch den Kurpark. Morgensonne, noch kaum Menschen unterwegs und eine angenehm friedliche Stimmung. Ganz ohne Geocaching ging es natürlich nicht. Also noch schnell eine kleine Adventure-Lab-Runde eingesammelt und wieder zurück. Anschliessend machten wir uns gemeinsam auf den Weg. Ziel: Erneut der Kurpark. Eigentlich. Denn unterwegs lag ein Sportgeschäft. Und irgendwie kamen wir dort nicht einfach vorbei. Nachdem die alten Wanderschuhe ja bereits das Zeitliche gesegnet hatten, musste noch ein weiteres Paar – diesmal gedämpfte Laufschuhe in Gr. 38 – und ein „Mitbringsel“ für den Herrn in Bern in Gr. 48 mit. Die Einkäufe wurden erst einmal ins Zimmer gebracht, bevor wir den zweiten Anlauf Richtung Kurpark starteten. Diesmal klappte es. Ein paar Fische bekamen ihr Frühstück, wir schlenderten weiter zum See und gönnten uns selbst ebenfalls etwas. Diesmal keinen Eiskaffee, sondern eine richtig gute Seele in einem kleinen, ausgesprochen netten Café (Ziller). Danach immer am See entlang. Wiesen, Wasser, Berge und eine sehr gemütliche Bank am See. Irgendwann erreichten wir den Tretbootverleih. Dort gab es leider eine traurige Nachricht von Luzie. Das konnte aber nichts nichts daran ändern, dass wir trotzdem noch ein Tretboot mieteten, gemütlich über den See schipperten und zumindest ich zwischendurch noch einmal ins Wasser sprang. Bei den Temperaturen dringend notwendig. Der Rückweg… zog sich mal wieder. Irgendwie war der See auf einmal deutlich länger als auf dem Hinweg. Bis nach Schwangau selbst schafften wir es erst mal gar nicht. In Waltenhofen wollten wir eigentlich nur kurz etwas trinken. Aus dem einen Getränk wurde ein ganz nettes Abendessen im sympathischen Café Gerlinde. Danach stand nur noch der letzte Heimweg dieses Urlaubs an und ein ruhiger Abend im Zimmer mit Packen und Balkonsitzen. Nachdem mich der alte Zyxel-Router schon länger nervte gab es dieser Tage neue Komponenten aus USA:
Dann gab es auch wieder Unterhaltung für unseren alten Herrn, in Gesellschaft frisst es sich ja auch viel besser 😉 Der Tag begann ganz entspannt am See: Eiskaffee-Frühstück. Weil das Wasser so verlockend aussah, gab es noch eine ganz, ganz schnelle Schwimmrunde – man muss in Schwangau doch auch mal mit den Schwänen ins Wasser. Bei der anschliessenden grossen Rundfahrt über den See zeigte sich die Landschaft noch einmal von ihrer schönsten Seite. Postkartenmotive gibt es hier offenbar im Dutzend. Heiss war es allerdings auch schon wieder. Irgendwann freuten wir uns deshalb auf festen Boden unter den Füssen und schattige Pausen an kühlen Brunnen. Zurück in der Unterkunft kurz frischmachen und dann gings mit dem Auto nach Füssen. Das Abendessen führte uns zunächst in ein Industriequartier beim Camperpark. Nicht gerade der Ort, an dem man spontan ein gutes Restaurant erwarten würde. Umso grösser die Überraschung: Der Vietnamese dort war richtig gut. Von dort ging es zu Fuss weiter zum Festspielhaus. Auf dem Programm stand ein nicht gerade leichtes Thema für ein Musical: Die weisse Rose. Dafür aber eindrücklich. Die Geschichte der Geschwister Scholl und ihres Widerstands gegen das NS-Regime wurde recht bewegend erzählt, obwohl wir beide ja keine Musical-Fans sind. Dazu kommt natürlich das Festspielhaus selbst. Direkt am Forggensee gelegen, mit Blick auf die Berge – allein das Ambiente lohnt den Besuch fast schon. Mit vielen Eindrücken im Kopf ging es schliesslich zurück nach Schwangau. Diesmal gab es das Schloss sogar mit Beleuchtung :-). |
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