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30. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Abkühlung in der Aare

Langsam macht mich dieses Wetter wütend! Es ist einfach zu heiss! Das Einzige, was man machen kann ist, es wie die Enten zu machen und in die Aare zu gehen.

 

29. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Besch... Nachrichten bei der Kontrolle

An der Naht zwischen den beiden Prothesen scheint etwas undicht zu sein – und das hat sich wohl seit Februar deutlich vergrössert.

 

So ein Sch… Jetzt geht die ganze Ungewissheit und Untersuchungen und Abwägungen wieder von vorne los! Das hatten wir nicht erwartet bei der eigentlich geplanten „Abschlussuntersuchung“ 🙁

26. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Kleine Runde mit dem e-Bike

Eigentlich hätte es an diesem Tag auf den Moléson gehen sollen. Doch der Wetterbericht versprach eine gewisse Gewitterneigung, und stundenlang auf einem aussichtsreichen Gipfelgrat auf das erste Donnern zu warten, klang nicht nach einer guten Idee. Also wurde kurzerhand umgeplant. Stattdessen gab es eine erste gemeinsame Runde mit Bernd und dem neuen E-Bike.

 

Von Stettlen führte die Tour über Gümligen und zwischen Ostermundigen- und Dentenberg wieder zurück – eine gemütliche Runde in der Hitze mit ein paar Höhenmetern und viel Gelegenheit, das neue Gefährt kennenzulernen. Läuft!!

25. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Neues e-Bike in Radolfzell

Manchmal führt der kürzeste Weg zum neuen Velo eben über einen kleinen Umweg. Das gewünschte Cube Editor Pro FE in Trapezform war in der Schweiz zwar erhältlich – allerdings weder in der Region Mittelland noch irgendwie reservierbar. Also ging es kurzerhand nach Radolfzell. Beide in Frage kommenden Rahmengrössen standen für eine Probefahrt bereit.

 

Nach zwei kurzen Runden war die Entscheidung gefallen: Die grössere Variante passt wie „Arsch auf Eimer“. Noch ein paar Kleinigkeiten wurden montiert, und schon durfte das neue Gefährt mit auf die erste Tour, die über gut 20 Kilometer nach Konstanz führte – einfach perfekt.

Nach Konstanz kam auch die Unteruhldinger Kollegin aus Zürich 😉 Wir bummelten kurz durch die Altstadt, fuhren mit dem Bus zum Hörnle und kühlten uns so gut es ging im ziemlich leeren Bodensee ab.

 

Dann trennten sich die Wege wieder: Sie fuhr mit der Fähre auf die andere Seeseite zurück, während ich mich auf den Heimweg machte. Mit dem neuen E-Bike über die Grenze, den Zollstempel für die Ausfuhr geholt, in der Schweizer App (persönlich geht das hier nicht mehr) die Einfuhr erledigt. Und dann die letzten Kilometer mit dem Zug nach Hause. Endlich wieder mobil. 🚲

24. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Eriz und Rotmoos

Zusammen mit der Nordic-Walking-Kollegin ging es heute auf eine schöne Wanderung durchs Rotmoos-Hochmoor. Nicht auf Rekordtempo, sondern auf Genuss.

 

Nach gefühlt endlosen Tagen, an denen die Hitze jede Bewegung zur schweisstreibenden Angelegenheit machte, zeigte sich der Sommer endlich einmal von seiner angenehmen Seite. Ja, warm war es auch im Eriz – aber eben nur so viel, dass man den Sommer geniessen konnte, statt gegen ihn anzukämpfen.

Der Mittagsplatz am höchsten Punkt (der oberen Breitwang mit Käseverkauf) hätte direkt aus einem Wanderprospekt stammen können:

aussichtsreich, ruhig und genau richtig, um den Rucksack zu erleichtern und den Blick zu geniessen.

Sogar das Stockhorn identifizierten wir (oder besser die Peakfinder App), bevor wir zum Abstieg wieder aufbrachen.

Unterwegs wanderte noch ein Geocache vom Versteck ins Logbuch, und weil die Busse im Eriz ziemlich entspannt unterwegs sind – sprich: nicht allzu häufig verkehren –, liess sich problemlos noch eine weitere Schattenpause einlegen.

Den gelungenen Abschluss lieferte schliesslich das Warten auf den Bus. Normalerweise keine Disziplin mit hohem Freizeitwert. Mit einer Glace vom kleinen Lädeli nebenan, im Schatten sitzend mit Ausblick (u.s. auf die sieben Hengste) war das recht angenehm.

21. Juli. 26 | Beitrag von Bernd

Ab in die Röhre

Eine erneute Untersuchung mit Kontrastmittel stand an. Besprechung nächste Woche

20. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Moving the cellar

Weinkellerumzug für einen Kollegen – mit anschliessendem nettem Beisammensitzen bei feinen Mezze vom Libanesen

19. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Drei-, nein Zweiwasserfallweg Iseltwald

Eigentlich sollten es 4h mit 3 Wasserfällen werden

 

aber weil unterwegs mit tollen Blicken immer wieder der Brienzer See lockte,

wurden es nur 2h und ein Wasserfall.

Dafür gab es ein feines z’Mittag im schönen Iseltwald

wo der Steg zu finden ist, der wegen einer koreanischen Soapopera so viel Berühmtheit erlangt hat, dass die Asiaten wirklich anstehen, um für 5,- ein Selfie machen zu können 🙈

Wir besuchten lieber die dortige Badi ohne Eintritt

und nahmen anschliessend den Raddampfer „Lötschberg“ nach Brienz,

sahen unterwegs bei Giessbach dann doch noch den zweiten Wasserfall für heute und fuhren dann nach Hause.

Weil eine Werbeidee in Brienz mit Fajitas eigentlich gut war, wurde die dann am Abend gleich umgesetzt

17. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Gregory Porter @ Montreux Jazz Festival

Dieses Jahr gab das Montreux Jazz-Festival keine sooo grosse Auswahl an interessanten Events her, deshalb hatten wir uns für einen Freitagabend mit Gregory Porter entschieden und haben es wahrlich nicht bereut! Nach einer äusseren Abkühlung im See und einer inneren in einem kühlen Garten (am See ist es in der Sonne einfach zu heiss)

und ein bisschen herumstromern bei den Buden und Ausstellungen

begann dann pünktlich um 8 im neuen „Montreux Jazz Lab“ Charles Lloyd – ein ganz schön alter Musiker der ersten (Montreux-)Stunde. Wir arbeiteten uns langsam aber sicher immer weiter in die bereits gut gefüllte Halle vor

 

So hatten wir einen relativ guten Platz (ich leider hinter einer Phalanx von Typen, die aber Stück für Stück abzogen. Das Konzert war ausgesprochen gut! Live macht dieser Riese echt Stimmung und seine Stimme ist wirklich beeindruckend.

 

Und die Heimfahrt mit dem Bus klappte auch überraschend gut! Wir kamen gut gegen 2 Uhr daheim an und mussten weder in Fribourg im McDonalds hocken, noch ein horrendes Geld für ein Hotel ausgeben.

17. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Der Aare-Uferweg

Statt Walken am heissen Mittwochmittag gingen wir diese Woche am Freitagmorgen in noch halbwegs kühlen Temperaturen an den Aareuferweg.

über die Neufeldbrücke, die derzeit renoviert wird, zum noch gesperrten Seftausteg.

Unterwegs bildeten wir uns mit ein paar Pflanzennamen weiter: Der Rainfarn und die wilde Möhre

sowie die Nachtkerze und der giftige Aaronstab

16. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Fusion in der Steinhalle

In der Steinhalle gibt es derzeit eine Art Popup: Peruanisch-Koreanische Küche 🙂 Das wollte ausprobiert werden. Und es wurde ein sehr schöner Abend im Freien – obwohl es ständig auf der Kippe stand, ob wir ob des angekündigten Sturms -der dann aber doch nicht kam- nicht irgendwann rein müssen.

Nach einer selbstgebastelten Guacamole gabe es eine Kohlrabi-Ceviche, Thunfisch Tataki mit Gurkensalat und Patatas Fritas (vor allem letzere waren super mit einer Chili-Mayonnaise)

Und dann nochmal die Patatas mit einem Rinsdhuft (Lomo Saltado) mit Kimchi, gefolgt von ein paar Mochi und Cheesecake.

14. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Publibike funktioniert

Ich bin derzeit ja fahrradlos. Dafür habe ich entdeckt, dass es über die Uni ein ziemlich günstiges Publibike-Abo gibt. Die ersten 15 Minuten mit dem E-Bike oder sogar 60 Minuten mit dem normalen Velo sind beliebig oft gratis. Für die Wege durch Bern reicht das meistens völlig. Könnte sich also richtig lohnen.

Währenddessen tobte Bernd in Zürich herum und liess es sich dort gut gehen. Irgendjemand muss ja schliesslich die Stadt unsicher machen.

Er besuchte offenbar alle üblichen Locations, die aber zum Teil geschlossen waren,

kühlte sich dazwischen ab,

liess sich frisch scheren und vergass auch die innere Abkühlung (zusammen mit zwei ehemaligen Kollegen in Oerlikon) nicht

Ich bekam am Abend Besuch von einer ehemaligen Germanistik-Kollegin. Auf dem Programm stand Monty Python. Ich fand’s nach wie vor grossartig. Sie… eher nicht. Nicht jeder Humor ist eben britisch kompatibel. 😄

13. Juli. 26 | Beitrag von Bernd

Japanische Suppenküche

Ich hatte beim Metzger wieder Schweinefüsse erstanden und bereitete bereits am Wochenende eine Tonkotsu Brühe vor.

Kaum 14 Stunden später wurde daraus eine herrlich sämige Suppe, die wir heute probierten. Mit einer noch schnell gebratenen Schweineschulter auch wieder recht gut – an den Ramen-Nudeln muss ich noch arbeiten…

 

12. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Im Spaghettiwasser zur Lorraine

Es ist einfach zu heiss. Also bleibt eigentlich nur eine sinnvolle Beschäftigung: in die Aare gehen. Das dachten offenbar auch die Nachbarn. Kurzerhand spazierten wir gemeinsam zum Bärengraben. Am Altenbergsteg gab es erst einmal einen Zwischenstopp. Mehrmals wurde mutig von der Brücke gesprungen. Also von den Nachbarn 🙂

Irgendwie verloren wir uns aus den Augen. Wir liessen uns weiter bis in die Lorraine treiben. Dort wartete zur Belohnung ein Eischai nach dem Spaghettiwasser

Anschliessend schwitzten wir noch den Stutz hoch – erstaunlicherweise fühlt sich der auch bei 34 Grad nicht flacher an – und in die Werkstatt auf einen Eistee und ein Bier. Zu Hause wartete eigentlich noch die japanische Suppe, die seit Tagen vor sich hin köchelte, aber die wäre für heute viel zu heiss geworden – wir hielten uns ans weitgehend kalte Essen und brieten nur ein paar Zucchettiblüten aus dem Garten und Bernd trank dazu einen nahezu Naturwein.

11. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Flohmarkt und Heimfahrt

Abreisetag. Also erst einmal den restlichen Kram zusammenpacken, Müll entsorgen und los. Bevor es endgültig Richtung Heimat ging, machten wir noch einen Zwischenstopp in Füssen. Dort war Flohmarkt: Das wurde heiss. Richtig heiss. Fast tat einem die Standbetreiber leid, die den ganzen Tag in der Sonne ausharren mussten. Trotzdem herrschte eine entspannte Stimmung und es gab einige nette Begegnungen. Ein paar Oberteile fanden neue Besitzer, dazu ein Deckel für eine Glasflasche, eine Tasche und ein paar hübsche Steine.

Dann gewann allerdings die Hitze und wir brachen auf. Auf dem Weg nach Augsburg legten wir noch eine Pause in Rieden ein. In der Konditorei Zuckerkuchen gab es ein ausgesprochen feines Frühstück. In Augsburg hiess es ja dann schliesslich Abschied nehmen. Für die Augsburger Nase ging es nach Hause, für mich in den Zug.

Und die Deutsche Bahn wäre natürlich nicht die Deutsche Bahn gewesen, wenn sie den Urlaub einfach so hätte ausklingen lassen. In Mannheim herrschte das übliche kreative Chaos. Züge fielen aus. Andere kamen verspätet. Mit etwas Improvisation, ein bisschen Glück und dem Motto irgendwie wird’s schon gehen stieg ich in einen Zug, der gar nicht offiziell angeschrieben war aber dann doch relativ leer nach Basel fuhr.

Am Ende war es nur etwas mehr als eine Stunde Verspätung. In Bern wartete Bernd bereits mit Salat und Fleisch. Eigentlich hätte er mit dem Essen nicht warten müssen – aber so wurde daraus eben ein etwas verspäteter Mitternachtssnack.

10. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Seespaziergang zum Tretboot

Während die Augsburger Nase das Badezimmer ausgiebig testete, drehte ich eine kleine Runde durch den Kurpark. Morgensonne, noch kaum Menschen unterwegs und eine angenehm friedliche Stimmung.

Ganz ohne Geocaching ging es natürlich nicht. Also noch schnell eine kleine Adventure-Lab-Runde eingesammelt und wieder zurück.

Anschliessend machten wir uns gemeinsam auf den Weg. Ziel: Erneut der Kurpark. Eigentlich. Denn unterwegs lag ein Sportgeschäft. Und irgendwie kamen wir dort nicht einfach vorbei. Nachdem die alten Wanderschuhe ja bereits das Zeitliche gesegnet hatten, musste noch ein weiteres Paar – diesmal gedämpfte Laufschuhe in Gr. 38 – und ein „Mitbringsel“ für den Herrn in Bern in Gr. 48 mit.

Die Einkäufe wurden erst einmal ins Zimmer gebracht, bevor wir den zweiten Anlauf Richtung Kurpark starteten. Diesmal klappte es. Ein paar Fische bekamen ihr Frühstück, wir schlenderten weiter zum See und gönnten uns selbst ebenfalls etwas.

Diesmal keinen Eiskaffee, sondern eine richtig gute Seele in einem kleinen, ausgesprochen netten Café (Ziller).

Danach immer am See entlang. Wiesen, Wasser, Berge und eine sehr gemütliche Bank am See.

Irgendwann erreichten wir den Tretbootverleih. Dort gab es leider eine traurige Nachricht von Luzie. Das konnte aber nichts nichts daran ändern, dass wir trotzdem noch ein Tretboot mieteten, gemütlich über den See schipperten und zumindest ich zwischendurch noch einmal ins Wasser sprang. Bei den Temperaturen dringend notwendig.

Der Rückweg… zog sich mal wieder. Irgendwie war der See auf einmal deutlich länger als auf dem Hinweg. Bis nach Schwangau selbst schafften wir es erst mal gar nicht. In Waltenhofen wollten wir eigentlich nur kurz etwas trinken. Aus dem einen Getränk wurde ein ganz nettes Abendessen im sympathischen Café Gerlinde.

Danach stand nur noch der letzte Heimweg dieses Urlaubs an und ein ruhiger Abend im Zimmer mit Packen und Balkonsitzen.

09. Juli. 26 | Beitrag von Bernd

Strohwitwerwoche: Zicke hüten & Netzwerk-Update

Nachdem mich der alte Zyxel-Router schon länger nervte gab es dieser Tage neue Komponenten aus USA:


Ich hatte die schon vor einiger Zeit bei einem Tessiner Versender geordert, die kamen dann schliesslich – obwohl angeblich sofort verfügbar – nach etwas mehr als 2 Wochen (merke – dort nicht mehr kaufen!). Aber kaum ein paar Stunden später war alles eingerichtet und funktionierte bereits rudimentär:

Dann gab es auch wieder Unterhaltung für unseren alten Herrn, in Gesellschaft frisst es sich ja auch viel besser 😉

09. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Bootfahren und die weisse Rose @ Festspielhaus

Der Tag begann ganz entspannt am See: Eiskaffee-Frühstück. Weil das Wasser so verlockend aussah, gab es noch eine ganz, ganz schnelle Schwimmrunde – man muss in Schwangau doch auch mal mit den Schwänen ins Wasser.

Bei der anschliessenden grossen Rundfahrt über den See zeigte sich die Landschaft noch einmal von ihrer schönsten Seite. Postkartenmotive gibt es hier offenbar im Dutzend.

 

Heiss war es allerdings auch schon wieder. Irgendwann freuten wir uns deshalb auf festen Boden unter den Füssen und schattige Pausen an kühlen Brunnen. Zurück in der Unterkunft kurz frischmachen und dann gings mit dem Auto nach Füssen.

Das Abendessen führte uns zunächst in ein Industriequartier beim Camperpark. Nicht gerade der Ort, an dem man spontan ein gutes Restaurant erwarten würde. Umso grösser die Überraschung: Der Vietnamese dort war richtig gut. Von dort ging es zu Fuss weiter zum Festspielhaus.

Auf dem Programm stand ein nicht gerade leichtes Thema für ein Musical: Die weisse Rose. Dafür aber eindrücklich. Die Geschichte der Geschwister Scholl und ihres Widerstands gegen das NS-Regime wurde recht bewegend erzählt, obwohl wir beide ja keine Musical-Fans sind.

Dazu kommt natürlich das Festspielhaus selbst. Direkt am Forggensee gelegen, mit Blick auf die Berge – allein das Ambiente lohnt den Besuch fast schon.

Mit vielen Eindrücken im Kopf ging es schliesslich zurück nach Schwangau. Diesmal gab es das Schloss sogar mit Beleuchtung :-).

08. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Kenzenhütte

Heute stand die Kenzenhütte auf dem Programm. Mit dem ÖV wäre das zwar theoretisch irgendwie gegangen. Praktisch eher nicht. Da merkt man dann doch, dass man nicht in der Schweiz ist. Also Auto. Für das eigentliche Wanderstück den Berg hinauf gab es einen Wanderbus.

Oben gab erst einmal Buttermilch. Eis, Kaffee. Frühstück halt 🙂

Ein paar Meter weiter rauschte schon der erste Wasserfall. Daneben lag – wie bestellt – der erste Geocache.

Der Kenzentrail führte gemütlich bergab. Links und rechts eine herrliche Berglandschaft, ständig neue Ausblicke

und irgendwo dazwischen immer wieder ein Cache. Am Ende waren es deutlich über zehn Stück.

 

Mittag machten wir an einem kleinen See Pause. Die Berge wurden im spiegelglatten Wasser reflektiert und ausser ein paar Enten war kaum jemand unterwegs.

Überhaupt war erstaunlich wenig los. Uns begegneten nur ab und zu die ein oder andere Gruppe.

Auffällig waren unterwegs die vielen Tiere am Wegesrand. Leider nicht alle lebendig. Zum Glück gab es aber auch die andere Seite: Bachstelzen,

ein paar Kühe und allerlei Krabbelgetier sorgten dafür, dass der Trail trotzdem ziemlich lebendig war.

 

Insgesamt war es recht abwechslungsreich: Wald, Wiesen, Bäche, Steine. Nur irgendwann wurde aus Wanderweg ein langweiliger Forstweg und dann Teer, viel Teer und noch mehr Teer. Die zweite Hälfte zog sich deshalb ganz schön hin. Landschaft schön, Untergrund eher so mittelgrün.

Immerhin hielten die gestern gekauften Schuhe problemlos durch. Das war nach der Selbstzerstörung der alten Exemplare immerhin gut. Weniger souverän war die Kondition. Irgendwann freuten wir uns beide doch ziemlich über den Anblick des Autos. Zurück in der Unterkunft reichte die Energie noch fürs Frischmachen, einen kurzen Abstecher zum Asiaten und anschliessend auf den Balkon.

07. Juli. 26 | Beitrag von Sibylle

Blaue Spuren am Tegelberg

Heute ging es auf den Tegelberg. Nicht auf direktem Weg natürlich – unterwegs lag noch ein Geocache, der gefunden werden wollte.

Mit der Bahn fuhren wir nach oben und dann machten wir uns auf die Königsrunde. Keine riesige Wanderung, aber genau richtig.

 

Überall Blumen und Natur zu bestaunen,

jede Menge Insekten

 

und immer wieder grossartige Ausblicke.

Zwischendurch zeigte sich sogar die Zugspitze.

Nach der Runde gab es erst einmal einen Eiskaffee in der Bergstation

Mit der Bahn gings auch wieder hinunter. Bis der Bus kam, blieb noch etwas Zeit. Die Pause nutzte ich für eine Runde auf der Sommerrodelbahn. Wenn man schon warten muss, dann wenigstens mit etwas Unterhaltung (die andere machte eine Rauchpause). Weniger erfreulich war der Zustand der Wanderschuhe „von Mama“. Auf der Königsrunde bereits war aufgefallen, dass die Sohle nicht einfach nur abgelaufen war, sondern sich langsam in ihre Bestandteile auflöste. Mit jedem Schritt bröckelte ein weiteres Stück Gummi auf den Weg. Hinter uns war eine interessante blaue Spur entstanden…

Kurz vor Ladenschluss fanden wir tatsächlich noch ein Sportgeschäft. Neue Schuhe mussten her – schliesslich wollten wir morgen ja zur Kenzenhütte. Zum Abschluss des Tages gab es italienisches Essen serviert von einer Kellnerin mit einer fantastischen Frisur (leider ohne Foto). Antipasti und Pizza und die Gewissheit, dass die neuen Schuhe morgen ihren ersten richtigen Einsatz bekommen dürfen.