Eigentlich wollten wir zeitig mit dem Schiff losfahren aber erst mal war der Schalter geschlossen und so gingen wir in eine Bar/Café, welche extrea für uns ein paar Minuten vor 10 aufmachte.
Daher fuhren wir mit dem Auto ein Stück nach Südwesten, weil der Wind zu stark war und die Schiffe von und nach Luino wahrscheinlich am Nachmittag eingestellt werden sollten.
und schifften in Laveno ein – erst mal nach Intra und von dort ging es dann auf die Borromäischen Inseln.
An der Isola Madres vorbei fuhren wir zuerst zum Essen auf die Isola Pescatore,
wo es uns fast vom Inselchen mit den schmalen Gassen wehte.
Wir fanden aber ein nettes Lokal zum „Frühstücken“
Danach ging es auf die Isola Bella. Dort hat es einiges zu besichtigen
einen ganz schön protzigen Palast
mit unzähligen Prunkstücken
und einen wunderschönen Garten
mit Blumen und weissen Pfauen.
Man konnte sich ganz schön lange aufhalten
Der Rückweg war ziemlich schaukelig und ging quasi auf dem gleichen Weg nach Stresa über Intra zurück nach Laveno.
Zurück in Luino gingen wir in ein recht modernes Lokal gleich ums Eck.
Alles hat prima geklappt. Aus dem Schnee bei der Rigi in den Frühling auf der tessiner Seite 😉Wir kamen nahezu gleichzeitig an und begannen mit einer Piadine in einer Bar.
Das Appartement ist super geräumig und geschmackvoll eingerichtet mit tollem Blick.
Abendessen gab es in einer Pizzeria mit tollen Kombinationen (Karotten Chips mit Bresaola und dreierlei Tomate mit Burrata).
Auch aufgrund der vermutlich gebrochenen Rippe, die ich mir beim Sturz am letzten Skitag zugezogen hatte, hielt ich am Wochenende die Füsse ziemlich still und wir machten nur einen kleinen Spaziergang zum Paul Klee, kochten und rätselten ein bisschen und kümmerten uns um Craggsi, dem es mal wieder nicht ganz so gut ging :-(.
Nochmal Kunst und Kultur! Und diesmal nahmen wir sogar ganz schön viele Programmpunkte wahr. Der Start war im Historischen Museum mit einer Kurzführung zu einem recht einzigartigen Bogenfutteral aus Birkenrinde, das Anfang des Jahrtausends aus einem schmelzenden Gletscher im Berner Oberland aufgetaucht war. Auch an einem kleinen Quiz im Stil von 1,2 oder 3 nahm ich kurz teil. Anschliessend gab es im Les Alps ein kleines Abendessen in Form einer Brotsuppe (und für Bernd einem Negroni)
Dann zogen wir weiter zum Kunstmuseum, wo ein Schauschwingen gezeigt wurde. Während Bernd einige Würfe und Betrachtungen zum Schwingen verfogte, schaute ich mir die Sammlung an und fand sogar zwei Dalis – ganz im hintersten Eck des Museums – aber immerhin.
Dann gingen wir ins Kornhausforum und hörten uns zwei Kurzlesungen von zeitweilig verbotenen Büchern ( Grass‘ „Blechtrommel“ und „Der Meister und Margarita“ von Bulgakow) an, die exzellent gelesen waren.
Aber schliesslich hatte Bernd Bierdurst und nachdem wir noch eine Grundlage in Form von Streefood geschaffen hatten, gab es noch das ein oder andere Bierchen (Vault City Fiery Brew ist echt fein), bevor es dann doch nach Hause und nicht mehr in den Erlacher Hof ging.
Heute wurde die Ausstellung des Avantgarde-Künstlers Kurt Schwitters im ZPK eröffnet. Wieder mal ein sehr interessantes Event! Ich wusste gar nicht, wie vielseitig der Mann gewesen war: Maler, Bildhauer, Autor, Wortkünstler (für Ende April habe ich gleich mal Karten für seine Ursonate erstanden) und auch ziemlich politisch: Seine Merz-Serie mit dem bekannten Merz-Bau (ein wortspielerischer Extrakt aus Commerzbank) wurde dargestellt – letzterer als Nachbau, weil er als entartete Kunst in Hannover zerstört worden war.
Ein nettes Gespräch mit der Nordic-Walking-Kollegin, Bernd und einem anderen Besucher beim Apéro rundete den Abend ab.
Die Shopping-Queen hatte zugeschlagen! Bernd hatte eine USV ersteigert (nicht dass es nötig wäre) und dazu musste er nach Lausanne. Wir verbanden das mit einem sehr spontanen Besuch bei den Westschweizern in Grandvaux.
Die einen erfrischten sich innerlich mit dem ein oder anderen Bierchen und die anderen eher äusserlich mit einem Schwumm im 8,9 Grad kühlen See.
Anschliessend musste Bernd auf einem Spaziergang noch ein bisschen ausnüchtern,bevor wir mit Frühlingseindrücken wieder nach Bern fuhren
Heute war das Wetter wieder schön und deshalb machte ich mich gleich um halb neun auf den Weg mit dem Bus nach Sauze de Oulx zu fahren. Dort ist der Einstieg in das grosse italienische Skigebiet Via Lattea, zu dem auch Sestriere gehört.
Das Gebiet ist gleich ganz anders als in Frankreich: die Pisten sind alle völlig plattgewalzt, die Lifte haben nicht alle eine Kinderrausfallsperre und es gibt sehr viele gemütliche Restaurants.
Nach einigen Fahrten an einem Schlepplift ganz am Rand des Gebiets, wo ich immerhin ein paar Varianten gefunden hatte (es hat hier deutlich weniger Schnee als auf der anderen Seite), gab es dann mal ein Frühstück und dann fuhr ich die andere Seite des Gebiets noch ab. Der höchste Punkt ist hier 2700m und schon ganz nett aber ich glaube Frankreich war durchaus die bessere Wahl.
Bei der vorletzten Abfahrt stürzte ich blöderweise im tiefen Sulz auf der flachen Piste saublöd auf den Bruskorb, was komischerweise erst drei Tage später anfing wehzutun – doof und unnötig, aber immerhin hatte ich das Gebiet nun auch mal gesehen. Ganz unten war es dann auch schon recht „aper“
Um 14 Uhr fuhr ich wieder nach Oulx, duschte und packte mein Zeug zusammen. Und dann ging es ohne Zwischenfälle mit zwei Mal umsteigen (in Chambery und Genf) in gerade mal 6 Stunden zurück nach Bern.
Sauwetter! Es regnete! Trotzdem trafen wir uns mit dem Guide in Vallouise-Pelvoux, um uns auf eine Skitour zum Berg La Blanche aufzumachen
Es ging nach einer Sesselliftfahrt im Nebel und Schneegestöber los durch den einigermassen sanft ansteigenden Tiefschnee, bis wir an eine Art Wand gerieten, die mit unseren nicht allzu guten Spitzkehren nicht zu bewältigen war – Bertrand nahm mir kurzerhand die Skier ab, verordnete auch dem zweiten im Bunde, die Skier abzuschnallen und dann ging es nahezu senkrecht über eingehauene Tritte ein ganzes Stück nach oben.
An einem Zwischengipfel schnallten wir die Skier wieder an und folgten einem Grat, den ich bei guter Sicht sicher nicht bewältigt hätte!
Den Gipfel zu erreichen war für mich aber leider undenkbar. Als es mal kurz aufriss, sah man, wie weit das noch war und ich streikte dann nach etwa 550hm – schliesslich wollte ich nicht völlig fertig sein, wenn dann die Abfahrt anstand.
Selbige war gar nicht so schlecht. Die Sicht war besser geworden und der Schnee ganz ok. Zwar nicht einfach zu fahren, weil unter dem Neuschnee verfahrene eisige Spuren waren aber insgesamt doch recht schön – und ganz schön lang 🙂
Die Belohnung in Form eines Diabolo Menthe in der Resto-Bar war jedenfalls mehr als verdient.
Ein schöner Skitourentag ging mit einer flotten Abfahrt auf der Piste dann entspannt zu Ende. Da es gar nicht so spät war, wurde ich noch recht komfortabel nach Oulx gebracht, wo ich in einem Appartement gleich neben dem Bahnhof die letzte Nacht verbrachte, um morgen dann bequem in den Zug einzusteigen. Das Einchecken klappte problemlos und ein kleiner Spaziergang durch den untouristischen italienischen Ort führte mich schliesslich in eine recht nette Pizzeria, wo ich sowohl das heutige Abendessen als auch den Proviant für Morgen bekam.
Das heutige Wetter lockte nicht gerade auf die Piste! Deshalb gingen wir am Vormittag erst mal zur Touri-Info und machten eine Führung zum Thema „Architektur des Ortes“ mit. Abgesehen davon, dass es ein ziemlich hartes Französisch-Training war, erfuhren wir, dass bereits 1907 hier ein internationaler Skiwettbewerb stattgefunden hatte und dass die scheusslichen Gebäude den umgebenden Bergen nachgebildet sein sollten (wie ich finde, nicht sehr gelungen…).
Nach etwa einer Stunde wurde es dann doch zu anstrengend und ausserdem wurde das Wetter besser, so dass wir uns doch lieber auf das Wesentliche, nämlich Skifahren, konzentrierten.
Oben hatte es frisch geschneit und so fanden wir sogar ein paar richtig schöne pulverige Varianten und fuhren das Gebiet diesmal bis Briançon ab.
Dort fanden wir eine nette Hütte mit Aussicht und
fuhren schliesslich runter nach Briançon und mit dem Bus zurück, weil der Sulz unten dann doch ganz schön tief wurde.
Zum Abendessen gingen wir nach einem kurzen Aprés Bier in einer Bar in den Ort in die Kneipe, in der wir schon vor zwei Tagen etwas getrunken hatten und die uns aufgefallen war, weil der Besitzer alle paar Minuten irgendwas ins Mikro schrie – eine eigenartige aber ganz lustige Stimmung. Das Essen war nicht ganz so der Brüller – ausser Unmengen von Knoblauch hatte es nichts wirklich besonderes aber naja.
Heute stand eine „Gruppen“tour an. Der Treffpunkt war auf Monetier festgelegt worden und wir trafen dort auf den Guide Bertrand und einen weiteren Freerider, einen Russen, der in Serbien lebt und den Winter in Serre Chevalier auf Skiern verbringt (das allerdings erst seit 2 Jahren). Wieder ein Traumwetter!
Jedenfalls zogen wir los und machten erst mal einen sehr schönen Run durch das Tal Montagnolle mit wunderbarem griffigem, wenn auch festem Pulverschnee.
Dann ging es über eine ausgesprochen unschöne Variante mit gefrorenem, verfahrenem Sulz zu einem Verbindungslift Richtung Cucumelle.
Dort schnallten wir die Skier ab und es hiess: 20 Minuten zu Fuss bergauf.
Aus den 20 Minuten wurden – vor allem, weil ich ob der Steilheit durchaus Probleme hatte – dann doch eine ganze Stunde.
Aber dann waren wir oben auf Cucumelle. Hätte ich vorher gewusst, wie steil dieser Berg auf der anderen Seite abfällt, ich wäre sicher nicht raufgeklettert 🙂
Aber die Abfahrt war durchaus schön! Auch wenn sich einer erst mal seines Skis entledigte (zum Glück hielt er ihn fest, so dass er nicht ins Tal abhaute).
Erst ging es durch ein langes, weisses Tal und dann in einen wirklich schönen Lärchenwald – Treeskiing für den Fan!
Am Ende stand eine wunderbare Hütte mit feinem Essen und netten Leuten.
Und dann ging es nochmal zu einer reinen Waldabfahrt, die erst mal über einen Schneeschuhtrail erreicht werden wollte und es dann aber in sich hatte.
Wir „alten“ stiegen danach um 15.30 aus und Bertrand fuhr mit dem Russen nochmal hoch. Für uns reichte es – auch weil wir anschliessend ja noch in die Grands Bains de Monetier wollten.
Das war auch sehr nett, um die alten Knochen wieder zu entspannen.
Zum Abendessen gingen wir dann einfach in eine Pizzeria im Ort und liessen dann den Abend schnell ausklingen (im Angesicht des durchaus eindrücklichen Berges, den wir bezwungen hatten ;-).
Mit dem Fahrrad mache ich mich wieder auf den Weg nach Stettlen, das letzte Mal hat das linke Bein deutlich an Beweglichkeit gewonnen. Die Sonne lachte wieder und kaum 20 Minuten später war ich dort in dem alten Industriequartier, wo sich die Muckibude Kraftakt mit der Kinesiologiepraxis von Franco befindet.
Diesmal gingen wir auch noch eine Blockade im Rücken an, mal schaun wie das vorwärts geht…
Heute erkundeten wir erst mal das Gebiet! Die Sonne strahlte
und wir orientierten uns erst mal im hinteren Teil des Gebiets
Eine Kaffeepause um 11 gab es auch
und schliesslich auch eine späte Mittagspause, nach einer langen Abfahrt über einen Grat (Isole)
Schliesslich fuhren wir noch ein bisschen „aus“ und dann in die Unterkunft (fast ganz vor die Tür durch den tiefen Sulz)
Das Abendessen liessen wir wegen der späten Mittagspause ausfallen, schlappten lediglich zum Shoppen (ein neuer Skihelm!) in den Ort und nahmen dann einen Drink in einer Bar.
Heute wurde ich abgeholt, um mit dem anderen verrückten Freerider Richtung Frankreich zu fahren, um ein paar Tage schöne Runs zu unternehmen. Die Fahrt verlief ganz gut – abgesehen davon, dass der Tunnel von Frejus wirklich NICHT zu empfehlen ist – verlangen die doch 55,- € für eine einfache Durchfahrt!
Aber wir kamen gut an und bezogen ein kleines Appartmenthäuschen, bevor wir noch ein Bierchen tranken und ein bisschen was einkauften in dem ziemlich scheusslichen Neubaunest (aber wir sind ja zum Skifahren da!).
Nach dem Auspacken und einem Apéro gingen wir noch in Richtung des „alten“ Ortskerns, der aus einer Strasse mit ein paar Kneipen besteht und hübscher ist als die Retortensiedlung auf der anderen Strassenseite.
Das heutige Stück hat uns leider gar nicht gefallen. Die Coproduktion mit dem Theater Langenthal konnte uns aber trotz guter Schauspielerei (teilweise leider zu exaltiert) nicht überzeugen.
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