Zwar hatten wir uns erst vor einer Woche gesehen aber es hatte sich angeboten, dass ich gleich diesen Freitag zum Bodensee kam und einen Gegenbesuch abstattete. Craggsi war gut versorgt und die Zuganreise mit Ankunft um 10.20 Uhr klappte perfekt
Pünktlich angekommen begrüsste erst mal die Vierbeiner bis dann auch die Zweibeinerin von der Ergotherapie kam.
Es gab ein schönes Frühstück und dann zogen wir los auf eine wunderbar sonnige kleine Wanderung auf einem Höhenweg bei Meersburg.
Wir kamen an verschiedenen Aussichtspunkten vorbei und besichtigten ein Kriegsgräberdenkmal (jetzt weiss ich auch, wofür ich als Grundschülerin mit meiner Sammelbüchse gesammelt hatte).
Unterwegs gab es ein erfrischendes Getränk am See und dann fuhren wir wieder zurück, weil wir ja auch noch in den See wollten. Es war gar nicht mehr sooo kalt aber es hat so wenig Wasser, dass es mühsam war, über die Steine zu klettern.
Das Abendessen gab es im bekannten Kiosk, wo wir sogar schon draussen sitzen konnten und die „Flautensegler“ beobachteten.
Zum Verdauungsspaziergang gingen wir noch zu den Pfahlbauten, gönnten uns ein Eis und genossen den herrlichen Sonnenuntergang, der wegen eines nahen Gewitters besonders spektakulär war.
Auf dem Rückweg sahen wir noch eine kleine Tierfamilie und der Sonnenuntergang wurde noch spektakulärer.
Heute morgen ging es vor dem Frühstück an den Bären vorbei in einer Schleife durch die Matte auf den Markt.
Nach dem wohlverdienten Frühstück spazierten wir dann in die andere Richtung über die Elfenau an die Aare
und nach einer kleinen Einkehr im Fähribeizli auf der anderen Seite zurück. Es gab viel zu erzählen und auch viel zu sehen.
Zum zeitigen Abendessen hatten wir einen schönen Platz draussen in der Rathausgasse bei einem Asiaten, bevor wir dann den Abend gemütlich bei einem Film ausklingen liessen.
Heute sollte es auf die lange Reise gehen. Zum Abschied gingen wir nochmal in die Steinhalle, die inzwischen nur noch Mittagstisch hat. Der war dafür aber auch sehr gut!
Gegen 15.30 brachte ich dann Bernd zum Bahnhof. Er fuhr schon recht zeitig nach Genf und ich ging dann gleich ein Gleis weiter und holte die Kollegin ab, die heute vom Bodensee kam. Wir hatten erst mal viel zu erzählen und blieben den Abend über daheim bei einem zusammengebastelten Abendessen und dem ein oder anderen Glas Wein.
Heute wurde im Germanischen Nationalmuseum Goldene Hochzeit gefeiert! Die JubilarInnen luden zu einem sehr schönen Brunch in nicht allzu grosser aber sehr netter Runde
und eine Führung durch die Sammlung war auch noch inkludiert.
Nach dem Vormittagsprogramm machte ich mich auf die Socken zum Bodensee, um mich mit der Zürcher Freundin zu treffen. Wir gingen in eine Pizzeria in Mühlhofen und die Pause war genau richtig, um insgesamt eine entspannte Fahrt nach Bern zu haben.
Bernd blieb in Nürnberg und nahm auch am Nachmittags- und Abendprogramm der Feierlichkeiten teil.
Nach der Arbeit stieg ich mit dem (immer noch Leih-)Velo in den Zug und fuhr über Konstanz zum Bodensee. Ich nahm die Autofähre und in Meersburg gab es erst mal ein Eis an der Seepromenade.
Dann ging es weiter zum Besuch nach Unteruhldingen, wo es ein schönes Ofengemüse und einen langen Ratschabend
mit kätzischen Zuhörern auf der Terrasse gab – es gab auch viel zu bequatschen 🙂
Während wir uns am See nochmal kurz die Füsse vertraten,
machte sich Bernd schon recht zeitig auf die Socken, um mich am Bodensee abzuholen und dann weiter nach Nürnberg zu fahren. Schliesslich haben wir einen Auftrag!
Wir kamen gar nicht mal schlecht durch und checkten problemlos (elektronisch) im Hotel „das Paul“ (ehemals Lucas) ein. So konnten wir uns auch noch ein Apero-Bier in einer Craft-Bier-Kneipe gönnen.
So eingestimmt schlenderten wir durchs schöne Nürnberg in die Burggegend
Das gar nicht mal so schlechte Wetter lockte uns heute nach einem halben Arbeit- bzw. Tai Chi-Tag und einem gemütlichen Frühstück zu einem Spaziergang am See entlang
nach Meersburg.
Dort machten wir einen kleinen Stadtbummel
und kamen dann mit Käsekuchen und dem Bus nach Unteruhldingen zurück. Am Abend dann gingen wir ins Lokal Storchen, wo es deftiges schwäbisches Essen gab.
Heute stand ein Land-/Stadtbummel übers Paul Klee-Zentrum zum Bärengraben und durch die Altstadt auf dem Programm.
Nach dem langen Marsch mit kurzer Unterbrechung im Tramdepot gingen wir in die Nachmittagsvorstellung ins Kino – einen interessanten Film – The Outrun, der zum Grossteil auf den Orkney-Inseln spielt
Heute fuhr Bernd nach Frankfurt und ich bekam Besuch vom Bodensee. Wir gingen erst mal zum Inder in Weyermannshaus (Bern West) zum Essen und ratschten dann noch ein bisschen mit dem ein oder anderen Glas Wein daheim.
Ausschlafen, gemütlich frühstücken und dann musste die Kollegin leider zum Zahnarzt. Ich ging mit aus dem Haus und suchte (und fand) einen Geocache, den ich schon beim letzten Mal jagen wollte. Gutes Versteck und schöner Aussichtspunkt.
Danach ging ich noch ein bisschen durch den Wald spazieren
und als ich zurückkam, war der Zahnarzt auch fertig und wir zogen gleich wieder los auf einen Spaziergang zum Hofladen, wo es einen Kaffee und Erdbeerkuchen gab.
Dann gingen wir wieder zurück und waren froh, dass das Wetter besser als angekündigt und trocken geblieben war. Schliesslich fuhren wir zu dritt in das Gasthaus Storchen zum Abendessen. Der Abendausklang war wieder gemütlich auf dem Balkon mit Geratsche und einer Flasche Rotwein.
Ein ereignisreiches Wochenende stand bevor: Heute ging es los an den Bodensee zum Besuch bei der (Ex-)Zürcher Freundin. Die Hinfahrt klappte schon mal recht gut und nach dem Abendessen (feiner Chicoree mit Apfel und Nüssen) wurde noch gemütlich geratscht.
Der letzte Besuch am Bodensee war ja leider dramtisch unterbrochen worden 🙁 … diesmal sollte es anders werden. Craggsi jedenfalls fühlte sich wohl und auch die Zugfahrt verlief -trotz vorangegangener Streikphase UND Schneefall- überraschend problemlos.
Wir hatten ja schon seit April damit rechnen müssen aber nun kam es doch überraschend: Tali hatte einen schlimmen Schub seines Tumors mit Nasenbluten erlitten und so brach ich umgehend vom Bodensee wieder auf,
während Bernd mit der Tierärztin telefonierte und für Montag den furchtbaren Termin ausmachen musste. Bis dahin versuchen wir, unserem geliebten Tali-Bär die Zeit so schmerzfrei und angenehm wie möglich zu machen 🙁
Nach dem Frühstück fuhren wir zu einem Hofladen, wo ich noch ein paar nette Mitbringsel erstand und dann nahmen wir noch ein Getränk in einer gemütlichen Beiz am See
Später wurde ich noch netterweise zur Fähre gebracht und kam dann so zeitig in Konstanz an, dass ich mir noch ein Eis gönnen konnte, bevor es wieder über Weinfelden (diesmal nicht ganz so bequem zum Einsteigen) zurück nach Bern ging.
Wunderbares Wetter begleitete uns nach dem späten Frühstück auf unserer Velotour den Bodensee entlang über Überlingen nach Sipplingen.
Zum Schwimmen wollten wir aber doch lieber wieder zurück; schliesslich ist es überaus bequem, einfach mit dem Handtuch übergeworfen zum See spazieren zu können und gleich wieder zurücklaufen zu können – keine 3 Minuten! Der See selbst war heut noch wärmer als gestern. So langsam beginnt echt die Saison!
Zum Abendessen wurde ich sogar eingeladen in einem netten Hotelrestaurant, in dem es im Moment in der Vorsaison noch nicht so überfüllt ist. Ein gemütlicher erster Aussensitz-Abend!
Nach einem stimmungsvollen Kurzspaziergang an den Pfahlbauten vorbei
ratschten wir noch etwas auf der Terasse und stellten fest Es gibt keine Maikäfer mehr
Tali war stabil geblieben und weil Bernd zuhause war, traute ich mich, übers Wochenende wegzufahren. Weil ich es ja jetzt schon kann, packte ich das Fahrrad in den Zug und fuhr nach Konstanz. Sehr bequem konnte ich diesmal in beiden Zügen einfach reinrollen und kam auch gut auf die Fähre.
In Meersburg wurde ich abgeholt und nach Unteruhldingen gebracht, wo ich erst mal das Haus mit Garten, den anderen Pensionär und vor allem die Miezekatzen begrüsste.
Da ich schon ziemlich neugierig war, tappten wir dann noch zum „Strand“ und ich schwamm eine kleine Runde im ca. 12 Grad warmen Bodensee.
Die letzten Arbeitstage vor der Pensionierung verbrachte eine liebe Kollegin bei uns in der Wohnung, weil der Arbeitsplatz gleich ums Eck ist/war und die Wohnung in Zürich schon abgegeben war. Als Dankeschön gab es heute eine Einladung zum Inder. Wir hoffen, das war nicht das letzte Treffen und wünschen alles Gute für den neuen Lebensabschnitt am Bodensee!
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