Die Rückreise gestaltete ich möglichst angenehm als weiteren Urlaubstag und so verabschiedete ich erst mal die Augsburger und ging dann noch einen Shakkerato trinken und eine Piadine essen
An der Promenade sass doch tatsächlich wie aus dem Nichts der Osterhase!!!
Dann stieg ich aufs Schiff nach Locarno, wo ich nach 2 Stunden herrlichster „Kreuzfahrt“ ankam
und dann gleich in die Panoramabahn durch Centovalli stieg
Die Strecke war wirklich sehr schön – nur merke: immer auf der südlichen Seite sitzen, da ist der Blick besser als dort wo ich sass.
Trotzdem war es eine sehr schöne Fahrt.
Obwohl verspätet, schaffte ich den Anschlusszug in Domodossola doch noch, weil auch dieser Zug aus Mailand Verspätung hatte.
Wieder einmal war dieser Milano-Zug verkürzt geführt und daher völlig überfüllt. Glücklicherweise hatte ich eine Reservierung und ab Visp war es auch nur noch voll und nicht mehr überfüllt. So kam ich dann also nach ca. 6 h gut zuhause an und es gab noch ein paar Leckereien vom Markt.
Auch wenn es hier am Lago Maggiore vermutlich nicht so schlimm ist wie am Gardasee, wollte vor allem ich heute ins Hinterland abhauen. Die Nase kam gerne mit und die anderen beiden blieben gemütlich im Ort und im Appartement.
Wir schnappte uns also um 9 Uhr einen Bus und fuhren nach Agra, wo es einen schönen, aussichtsreichen Rundweg namens Giro del Sol gibt.
Der Weg war in der Tat ausgesprochen schön und aussichtsreich
Ausser ein paar „Hündelern“ begegneten wir kaum jemandem.
Auch 10 Geocache schmückten den Weg
und zum Abschluss wurde mir ein echter Freundinnendienst erwiesen, indem sie sich die 400m zu einem Polentarestaurant mit raufquälte 😉 (das Essen war es wert ;-))
Der Rückweg ging dafür nur noch bergab an wunderschönen Gärten vorbei (Chilenische Tanne – Araukarie) und in Luino gab es einen Apéro in der „Stammbar“ – die wir seit der Extra-Morgen-Öffnung immer wieder besuchten.
Ich ging dann schnell noch endlich eine Runde schwimmen, obwohl die wenigen Badestellen hier alle geschlossen waren! Eine etwas ungemütliche Stelle fand ich immerhin und erfrischte mich im ca 12 Grad kalten See.
Abends war dann im wirklich feinen Restaurant Ferrovia beim Bahnhof reserviert.
Eigentlich wollten wir zeitig mit dem Schiff losfahren aber erst mal war der Schalter geschlossen und so gingen wir in eine Bar/Café, welche extrea für uns ein paar Minuten vor 10 aufmachte.
Daher fuhren wir mit dem Auto ein Stück nach Südwesten, weil der Wind zu stark war und die Schiffe von und nach Luino wahrscheinlich am Nachmittag eingestellt werden sollten.
und schifften in Laveno ein – erst mal nach Intra und von dort ging es dann auf die Borromäischen Inseln.
An der Isola Madres vorbei fuhren wir zuerst zum Essen auf die Isola Pescatore,
wo es uns fast vom Inselchen mit den schmalen Gassen wehte.
Wir fanden aber ein nettes Lokal zum „Frühstücken“
Danach ging es auf die Isola Bella. Dort hat es einiges zu besichtigen
einen ganz schön protzigen Palast
mit unzähligen Prunkstücken
und einen wunderschönen Garten
mit Blumen und weissen Pfauen.
Man konnte sich ganz schön lange aufhalten
Der Rückweg war ziemlich schaukelig und ging quasi auf dem gleichen Weg nach Stresa über Intra zurück nach Laveno.
Zurück in Luino gingen wir in ein recht modernes Lokal gleich ums Eck.
Alles hat prima geklappt. Aus dem Schnee bei der Rigi in den Frühling auf der tessiner Seite 😉Wir kamen nahezu gleichzeitig an und begannen mit einer Piadine in einer Bar.
Das Appartement ist super geräumig und geschmackvoll eingerichtet mit tollem Blick.
Abendessen gab es in einer Pizzeria mit tollen Kombinationen (Karotten Chips mit Bresaola und dreierlei Tomate mit Burrata).
Ich konnte nach dem Auschecken und der Verabschiedung um 10 Uhr noch eine Weile im Appartement bleiben
und fuhr dann gemütlich gegen halb zwölf los nach Peschiera. Das Fahrrad jault…In Peschiera setzte ich mich wieder einmal auf meine Bank am See und genoss noch den letzten Blick, bevor ich mir dann eine Piadine zum z‘Mittag holte und in den Zug nach Milano einstieg.
In Mailand war deutlich weniger los als auf dem Hinweg und als der Zug dann angeschrieben war, musste ich zwar etwas mühsam übers ganze Gleis schieben aber dann hatte ich spontan nette Hilfe beim Einsteigen. Im Fahrradstellplatz musste ich ein bisschen umräumen, weil zwei Hornochsen ihre Taschen einfach hingestellt hatten aber dann kam noch ein Fahrradfahrer, mit dem ich zusammen dann etwas umräumte und schliesslich stand das Velo gut und ich sass bequem auf einem nahen Platz (zu zweit im Viererplatz). Die Fahrt war unspektakulär – am Lago Maggiore ging ein Unwetter nieder aber im Wallis sah es eigentlich ganz freundlich aus – mehr Schnee als um diese Zeit üblich aber ein bisschen sonnig.
Der junge Mann mir gegenüber half mir auch beim Aussteigen und am Gleis kam sogar Bernd und empfing mich mit einem Lindt-Osterhasen, der nach dem Abendessen auch gleich seine Füsse verlor 🙂
Heute sah das Wetter deutlich besser aus! Deshalb ging es für mich mit dem Velo über Cola und für die anderen mit dem Auto direkt nach Peschiera,
Kaum hatte ich mich an einem sehr hübschen Platz zum Kaffee niedergelassen, meldeten sich die anderen schon und wir brachen auf – mal wieder zum Shoppen
Nach ein paar Schnäppchen gab es ein ganz nettes Mittagessen in einer Rooftop-Bar, in der man zwar dem Trubel entkam aber wo leider die Plastik-Schutzfolie wegen eines Defekts nicht aufgemacht werden konnte. Sonst wäre es wahrscheinlich richtig schön gewesen.
Im Anschluss wollten die anderen relativ zügig zu einem Vintage-Markt nach Lazise aufbrechen und weil es sich gerade anbot, sprang ich ganz schnell auf ein kleines Rundfahrtschiff, das gerade ablegte und liess mich einmal um Peschiera schippern.
Dannach brach auch ich auf nach Lazise, stellte das Velo ab und kämpfte mich durch die Massen zum Hafen vor. Der Markt war leicht zu finden aber mir stand der Sinn eher nach einem Café Shekerato.
Ohne noch ein Eis zu nehmen, brachen wir gemeinsam auf und fuhren so langsam wieder ins Appartement. Die anderen gingen nochmal schnell zum Shoppen ins Ölmuseum und dann ging es auch schon los zum Abendessen in eine Pizzeria in Calmasino mit einem Teil der Augsburger Family und Nachbarn aus der Feriensiedlung.
Der Morgen startete mit einer nassen Runde Aquabike! Erst mal kam ich aufgrund des nahen Unwetters nur halbtrocken im Gardaqua an und dann wurde unter Wasser kräftig geradelt. Die Trainierin -dieselbe wie in den letzten Jahren- war wieder sehr motivierend und so hatte ich mir die Entspannung im Blubberbad verdient.
Währenddessen ging ein richtiger Wolkenbruch draussen nieder. Aber ich hatte Glück und es hörte gerade auf, als ich wieder aufs Strassenrad stieg und zuerst mal zurück ins Appartement kam. Dort ging es unmittelbar los nach Bardolino auf den Markt, zum Piadine und Eisessen ins Cristallo und dann nochmal ein bisschen zum Schlendern und Shoppen nach Garda.
Den Apéro in einer nasskalten Bar schenkten wir uns aufgrund des nasskalten Wetters – obwohl die Stimmung wirklich schön war-
und gingen lieber ins Warme, wo wir nach einem erneuten Unwetter wieder fein bekocht wurden und nochmal Karten spielten
Heute ging es nach Verona! Eine mittelalterliche Brücke wollte besichtigt und ein Frühstück in einem einfachen Cafe wollte verzehrt werden.
Nachdem dann alle satt und zufrieden waren schlenderten wir durch die Stadt. Die einen shoppten ein bisschen,
die anderen suchten den ein oder anderen Geocache und wegen der Unmengen von Leuten wurde das Haus Capulet mit dem Julia-Balkon gecancelled
– es gab ja auch sonst schöne Balkone und Ansichten!
Der Bar-Fan wollte noch in einen Spirituosenshop auf der anderen Flusseite und bis der aufmachte, setzen wir uns in einen sehr lokalen Kiosk, der Bar Jolli, und machten da unsere Mittagspause sehr authentisch und neugierig beäugt.
Vor der Abfahrt ging es noch an der Arena vorbei in einen Postershop, in dem ein Geburtstagsgeschenk gekauft wurde und dann schafften wir es gerade so vor dem Regen ins Auto.
Weiter ging es nach Illasi zu einer wundervollen Olivenölverkostung bei La Contarina. Wir hatten das Öl vor einigen Jahren beim Essen im Da Nanni kennengelernt und seitdem war besonders die Nase ganz wild auf das Öl. Aber nicht nur die Verkostung, die Maurizio unheimlich engagiert und mit viel Charme vermittelt über eine Übersetzungsapp durchführte, sondern auch die jungen Katzen am Hof sorgten bei uns allen für grosse Verzückung!
Super gelaunt waren wir gar nicht so böse, dass der Versuch beim inzwischen Schicki-Micki-Laden Metti zum Abendessen einen Platz zu kriegen, vergeblich war. Dafür waren wir erfolgreich im Da Nanni – eigentlich auch passend, obwohl inzwischen nicht mehr das richtige Öl auf dem Tisch steht. Bis auf die unbequemen Stühle war das Essen aber auch wieder ganz prima und erstaunlich günstig, dh. preislich unverändert, geblieben (früher war es eher teuer, nun ist es normal)
Das Wetter heute war gar so grusig und unbeständig. Daher fuhren die Augsburger zum Schuhe shoppen zum Olip und ich verkrümelte mich in die nahegelegene Therme und gönnte mir Blubberwasser, Sauna und auch eine recht erholsame Massage.
Abends wurde wieder gekocht und gespielt und siehe da: das Wetter besserte sich etwas.
Heute wurde erst mal ausgiebig ausgeschlafen und dann testete ich mal kurz die Temperatur im Gardasee – sehr kalt!! Nach Mittag zogen wir drei Mädels dann noch trotz Sauwetter los, um nach Bardolino zu laufen.
Dort angekommen setzten wir uns trotzig am Hafen in den Regen (naja, schon unter Dach) und es gab einen kleinen Snacky in einer Bar, bis der Herr nachkam und wir noch ein bisschen shoppend durch die Gassen zogen.
Wir trafen uns alle wieder in der Bar an der Kirche auf einen Apéro und fuhren dann etwas durchnässt wieder zurück ins Appartement, wo wir recht nett bekocht wurden und dann ein witziges Känguruh-Spiel spielten! „Halt mal kurz“ – „Vollversammlung“, auf „Nazis“ draufhauen und „Umverteilung“ sorgten für einen kurzweiligen Abend.
Bernd brachte mich netterweise zum Zug und half mir, das eBike einzuladen, das dann auch wunderbar im leeren Veloplatz stand. Zunächst ging es auch bequem los, bis dann in Brig der eine Teil des langen Zuges abgekoppelt wurde und alle Leute von hinten nach vorne dazugepackt wurden. Dann war es plötzlich sehr gemütlich!!
Aber immer kam ich gut in Milano an und auch der Anschluss klappte gut – ebenso wie die restliche Anreise per Velo durch die Berge – diesmal „nur“ bis Cisano in die Villa Adriana quasi direkt am See mit schönem Blick.
Die anderen waren schon kurz vorher angekommen und hatten auch schon in Affi eingekauft. Ich richtete mich also auch schnell ein und dann spazierte ich mit der Nase Richtung Lazise und wir holten unterwegs das Ratschdefizit nach.
Natürlich nicht ohne einen Affogato zu schnabulieren
Später gingen wir alle einfach zum Hafen in ein Restaurant zum Abendessen. Eigentlich hatten wir mit Pizza gerechnet aber der Hecht und die Nudeln waren auch gut.
Anschliessend gingen wir wieder ins Appartement – leider ohne draussen sitzen zu können, weil es echt kalt war- und vernichteten ein paar Gin Tonics und Negronis, die der Augsburger Barkeeper zum Teil schon vorbereitet hatte.
Die Rückfahrt stellte sich als deutlich gelungener heraus als die Hinfahrt (obwohl die ja auch nicht so schlecht gewesen war). Zuerst ging es auf einem schönen Weg etwas oberhalb des Sees auf ruhigen Strassen nach Peschiera,
wo ich sogar noch ein bisschen Zeit für „am See sitzen“ hatte, bevor dan der Zug fuhr.
In Mailand hatte ich mir eine Rundfahrt zurechgelegt, die durch ein schickes Hochhausviertel in einen Park führte. Dort gab es in einem Kiosk eine Piadine, eine Aranchiata und einen sehr feinen Espresso.
Und dann kam ich auch passend wieder am Bahnhof an, wo ich als erste Velofahrerin in den Zug stieg und somit mein Fahrrad auch recht gut abestellen konnte (auch wenn es wieder ganz schön eingebaut wurde)
Der Zug war nicht so übervoll wie der andere und so verging die Fahrt auch recht schnell. Bernd hatte sogar ein Abendessen vorbereitet und so war das Ankommen im Bundesdorf auch recht schön.
Da der Markt bzw. der Parkplatz zum Markt gestern in Bardolino einfach zu voll war, ging es heute bei etwas schlechterem Wetter und etwas früher mit deutlich weniger Leuten auf den Markt in Garda.
Eigentlich wollten wir ganz schnell gehen aber dann wurde es doch länger und als dann die Massen einfielen, gingen wir lieber einen Apéro trinken und dann einen Eiskaffee schlürfen.
Und anschliessend noch ein bisschen durch das Nest, bevor wir unsere neuen Errungenschaften nach Hause brachten.
Vor lauter Herumgammeln war es dann auch bald schon wieder Zeit, zum Abendessen zu gehen. Diesmal einfach an der Strasse nach Affi in ein trotzdem recht nettes Lokal, die Antica Osteria, wo es wieder gute, bodenständige Kost gab.
Das Wetter sah heute nicht ganz so prickelnd sondern eher nach Regen aus. Wir fuhren deshalb mit dem Auto nach oben und stoppten erst mal in Colà, um einen Geocache zu heben und in der dortigen Bar etwas zu trinken und zu frühstücken (resp. Mittag zu essen). Anschliessend gab es ein Crema di Grom Eis!
Dann ging es ein Stück weiter zum obligatorische Schuhladen. Die grösste aller Schuhkäuferinnen war auch erfolgreich und zufrieden.
Ein bisschen Bewegung war aber auch noch angesagt. Geocaching in einem Nest namens Oliosi, das offenbar nichts anderes als vier Geocaches zu bieten hat. DEr zugehörige Spaziergang war auch recht schön und wir sahen an einem Flüsschen blaue Libellen.
Aber da es leider inzwischen ganz schön schwül wurde, gaben wir beim dritten Cache dann auf – es ging auch auf einen stark überwachsenen Hügel, der fast nicht erreichbar war und so kehrten wir lieber zurück, machten uns fürs Abendessen fertig und zogen los.
Als wir aufbrachen schüttete es in Strömen und wir seztten uns bei Bersagliere nach innen. Das Essen war prima, nur die italienische Familienfeier im Raum war so laut, dass wir relativ schnell (aber nicht ohne Nachtisch) aufbrachen und bald ins Bett gingen.
Für heute hatte ich im Gardaqua eine Reservierung zum Aquatrekking. Ich war eigentlich zu zeitig da und hatte so noch Zeit für einen Kaffee an der Hafenpromenade von Garda. Das Training war recht anstrengend und nicht schlecht – wenn auch die Musik etwas sehr laut und die Trainerin, Barbara, etwas sehr durchtrainiert und engagiert war 😉 Laufband im Wasser – lustig, aber aquabiking find ich spanender.
Mit der ausgeschlafenen Nase spazierte ich dann gemütlich nach Cisano. Es war ein klein wenig bewölkt aber immerhin trocken und noch immer schön warm. In Cisano hatten wir mal wieder Glück einen perfekten Platz im Lokal ganz vorne am Sonnenuntergang zu bekommen. Es gab noch einmal eine Salatpizza (das Gericht ist gar nicht so ungewöhnlich und heisst Insalatona in Crosta)
Der lange Verdauungsspaziergang im Sonnenuntergang tat gut und sorgte für einen guten Schlaf (oder war es die Morgenaktivität?!)